1/4″ 8-Spur Tonband2021-11-18T22:30:21+00:00

In den 90ern veröffentlichte die Firma Fostex Bandmaschinen, die in der Lage waren auf einem 1/4″ Tonband bis zu acht Audiospuren aufzuzeichnen. Das ist im Sinne einer professionellen Anwendung schon schwachsinnig, aber dennoch haben viele Anwender, wie Homerecordingstudios, Bands oder Low-Budget Projekte auf dieses Format gesetzt.

Aufgrund der erschwinglichen Maschinenpreise und Tonbandpreisen kann dieses Format sehr oft zum Einsatz, auch wenn die Qualität nicht mit anderen Formaten vergleichbar war.

Ferner war die Spulengröße auf 7″ begrenzt, was geringere Aufnahmezeiten zur Folge hatte. Auch wurden die Maschinen standardmäßig mit nur einer Geschwindigkeit, nämlich mit 15 IPS ausgestattet.

Als Rauschunterdrückungsverfahren war nur Dolby S mit den Fostex Modellen möglich.

Die Viertelzoll-Spulen (1/4″) sind wahrscheinlich die bekanntesten Tonbänder der Welt.

Als Standard, nicht zuletzt aus dem Grunde, dass Fostex die Bandsorte AMPEX 457 als Referenz angab, setzte sich die Bandsorte auch als gängigstes Medium für 8 Spur Audio auf einem Viertelzoll-Tonband durch.

Mögliche Formate: 1/4″ 8-Track / 15 ips / Dolby S
Timecode-Wandlung auf Wunsch ebenfalls möglich bei Bändern mit SMPTE Timecode

Verwendete Hardware zur Überspielung:

Fostex R8 & Fostex R80 & MOTU AVB Digitalwandler und/oder YAMAHA DM2000

MOTU AVB Interfaces
1/4" Band

Digitalisierung ab

105 je Band
  • 15 IPS möglich
  • Dolby S möglich
  • Timecode read/write möglich

Preise zzgl. ges. MwSt.

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Was bedeutet SMPTE?2021-11-11T19:51:36+00:00

Der SMPTE-Timecode (Zeitcode) ist ein von der Society of Motion Picture and Television Engineers (SMPTE) eingeführter Timecode im Fernseh-, Hörfunk- und Studiobereich, der Geräte unterschiedlicher Hersteller und beliebiger Video- und Audiotechniken miteinander synchronisiert, die diesen Standard unterstützen. Er ist in den Dokumenten ST 12-1 und ST 12-2 der SMPTE festgelegt, welche zuletzt im Jahr 2014 aktualisiert wurden.[1][2]Er wird benötigt, um zum Beispiel bei der Synchronisation Film, Musik- und Geräuschmix sowie die letztendliche Synchronaufnahme exakt zeitgleich ablaufen zu lassen bzw. überhaupt aufnehmen zu können.

Diagramm des SMPTE-Timecode

Die Zeitangabe erfolgt im Format einer achtstelligen absoluten Zeitangabe, die zusätzlich in Frames unterteilt ist (hh:mm:ss:ff). Es gibt immer einen Master und diesem untergeordnete Slaves (Sklaven). Der Master gibt die SMPTE-Timecode-Position an. So steuert ein Gerät die Wiedergabe (und damit die Position auf einem Band bzw. in computergestützten Harddisk-Recording-Systemen), dem alle angeschlossenen Geräte folgen.

Heute wird der SMPTE-Timecode im Tonstudio oftmals durch den Computer als Master (in Sequenzern) gesteuert. Dieses geschieht meistens über spezielle Schnittstellen, aber es gibt inzwischen auch preisgünstige Komplettlösungen, die diesen Anschluss zusätzlich zu Audio- oder MIDI-Eingängen bieten. Das Signal wird beispielsweise mit einem Cinchkabelübertragen.

Mit diesem Standard ist es dem SMPTE 1967/69 gelungen, das Chaos verschiedener miteinander konkurrierender Timecodes zu bereinigen. Dieser Standard hat bis heute große praktische Bedeutung.#

Quelle:Wikipedia

Was beudeutet „Tails out“2021-06-10T14:30:54+00:00

Zur Vermeidung des „Durchsprech-Effektes“ von Tonbändern werden diese normalerweise nicht zurückgespult und auf der aufnehmenden Spule belassen. Diesen Zustand nennt man „Tails-Out“; also der Schwanz (Ende) ist außen an der Spule.

Um das Band abzuspielen muss es zurückgespult werden.

Was bedeutet „Kopier-Effekt“?2021-06-10T14:33:13+00:00

Wenn man ein Tonband lange Zeit lagert, kommt es zum sogenannten „Kopiereffekt“ –
der (laute) Inhalt einer Wicklung kopiert sich durch den eigenen Magnetismus auf die nächste Wicklung.

Das führt dazu, daß man ein „pre-echo“ bekommt: man hört die eigentliche Aufnahme in einer leiseren Kopie, bevor sie eigentlich einsetzen sollte.
Wenn man das vermeiden will, muß man das Band „tailed-out“-lagern, also „auf Ende“. Somit fällt das „pre-echo“ IN die Aufnahme hinein, anstatt davor – somit fällt sie nicht mehr auf. Das heißt jedoch, daß man erst das ganze Band zurückspulen muß, bevor man es abspielen kann.

Um diesen Umstand zu vermeiden, also die Bänder „auf Anfang“ lagern zu können (schneller Zugriff ist im Rundfunk genauso wichtig wie lange Lagerbeständigkeit), wählte man damals noch sehr lage Zeit die sogenannte „Deutsche Schichtlage“, die es erlaubte, Bänder „auf Anfang“ gespult zu lagern und trotzdem keinen störenden Kopiereffekt als „pre-echo“ zu haben.

Was bedeutet IEC und NAB EQ?2021-05-07T15:10:02+00:00

IEC und NAB sind zwei Aufzeichnungs-Normen.

IEC = International Electronic Commission
CCIR = Comité Consultatif International des Radiocommunications
DIN = Deutsche Industrie-NormNAB = National Association of Broadcasters

Weil die Zeitkonstanten der beiden Normen verschieden sind, gibt es bei der Wiedergabe eines IEC- Bandes auf einem NAB-Tonbandgerät – und umgekehrt – hörbare Frequenzgangfehler.

Der Wiedergabefrequenzgang eines IEC-Bandes, das mit der NAB-Norm wiedergegeben wird, klingt zu hell, weil zu viel Höhen wiedergegeben werden und außerdem Tiefen fehlen (Korrekturwerte).

Der Wiedergabefrequenzgang eines NAB-Bandes, das mit der IEC-Norm wiedergegeben wird, klingt zu dumpf, weil Höhen fehlen und außerdem zu viel Tiefen wiedergegeben werden (Korrekturwerte).

Eine Tonbandaufnahme sollte mit der gleichen Norm wiedergegeben werden, mit der sie aufgenommen wurde. Darum darf die Angabe der Aufnahmenorm auf dem Bandkarton nicht fehlen.

Muss trotzdem ein Tonband der einen Norm mit einem Tonbandgerät der anderen Norm wiedergegeben werden, so muss man immer genau überlegen, wie dadurch der Frequenzgang verändert wird.

Damit die Wiedergabe genauso wie die Originalaufnahme klingt, muss der Wiedergabefrequenzgang des Tonbandgerätes mit einem Entzerrer wieder linearisiert werden.

Diese obigen Angaben gelten nur für Studio-Tonbänder mit der linearen Bandgeschwindigkeit von 38,1 cm/s. (15 IPS)

Was bedeutet deutsche Spurlage?2021-06-10T14:31:40+00:00

Masterbänder, die in Deutschland aufgenommen und bearbeitet wurden, wurden sehr oft auf Maschinen des Herstellers Telefunken hergestellt. Diese Maschinen hatten den Tonkopf „außen“ liegen. Das bedeutet, dass das Band von der anderen Seite als üblich abgetastet wurde. Sollte dies bei Ihrem Band der Fall sein, drehen wir es automatisch auf internationale Lage um.

Ich kenne das Format meines Tonbandes nicht, und nun?2021-05-07T15:37:58+00:00

Kein Problem. Senden Sie uns einfach ein Foto mit dem Auftragsformular zu. Wir melden uns bei Ihnen vor Erstellung des Angebots und klären die weiteren Details mit Ihnen.

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