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Ja. ProDigi war ein hochprofessionelles digitales Studiobandformat und wurde in großen Tonstudios für Mehrspurproduktionen eingesetzt.
Ja. Eine historische 1/2-Zoll-16-Spur-Produktion kann spurgetrennt übertragen werden. Damit stehen die ursprünglichen Einzelspuren für Archivierung, Restaurierung oder eine neue Mischung wieder digital zur Verfügung.
IASA-TC04 ist eine international etablierte technische Richtlinie für die Sicherung von Audioerbe. Sie beschreibt Grundsätze für hochwertige, dokumentierte und nachhaltige Audio-Digitalisierung.
Das U-matic-Band ist nur der physische Träger. Für ein professionelles PCM-1610/1630-Master werden zusätzlich der passende Sony PCM-Prozessor und ein geeigneter Digital-Master-Recorder benötigt. Für die Archivierung werden deshalb DMR-2000 beziehungsweise DMR-4000 zusammen mit PCM-1610 oder PCM-1630 eingesetzt.
Sticky Shed Syndrome ist eine altersbedingte Veränderung bestimmter Magnetbänder, bei der die Binderschicht Feuchtigkeit aufgenommen hat. Das Band kann beim Abspielen kleben, quietschen, Abrieb erzeugen oder die Maschine stark verschmutzen.
Die gleiche Bandbreite kann in sehr unterschiedlichen Anwendungen vorkommen. Professionelle Master unterscheiden sich häufig durch Spurformat, Geschwindigkeit, Entzerrung, Pegel, Bandmaterial, Dokumentation und gegebenenfalls professionelle Rauschunterdrückung.
Ja. Dolby SR wurde für hochwertige professionelle Analogaufnahmen eingesetzt. Bei analogen Stereo-Mastern erfolgt die Dolby-SR-Decodierung mit Dolby 363.
Digitale Formate werden nach Möglichkeit auf einem geeigneten digitalen Signalweg übertragen. Eine unnötige D/A-Wandlung mit anschließender erneuter A/D-Wandlung wird vermieden, sofern das konkrete MD-Format und die verwendete Hardware dies ermöglichen.
Ja. Nach der Digitalisierung liegen die Tracks als digitale Audiodateien vor und können in einer modernen DAW gemeinsam importiert und weiterbearbeitet werden.
Einige Multitrack-Kassettenrecorder verwenden eine erhöhte Bandgeschwindigkeit. Beispielsweise arbeitet die Tascam 424 MKIII im High-Speed-Modus mit 9,5 cm/s, also ungefähr der doppelten Geschwindigkeit eines normalen Kassettenrecorders.
Dolby SR ist ein professionelles Noise-Reduction-System für analoge Studioproduktionen. 2-Zoll-Multitrackbänder mit Dolby SR können unter Verwendung der dafür vorgesehenen Dolby MT Series Hardware übertragen werden.
Mastertape ist ein Sammelbegriff für ein Band, das als maßgebliche Masterquelle einer Produktion dient. Es kann beispielsweise ein Originalmix, Produktionsmaster, Schnittmaster, Rundfunkmaster oder eine für die Veröffentlichung vorbereitete Stereo-Fassung sein.
Klassische bespielbare MiniDiscs wurden insbesondere mit 60, 74 und 80 Minuten nomineller SP-Spielzeit angeboten. Mit Mono- oder MDLP-Modi kann sich die tatsächliche Aufnahmezeit deutlich verlängern.
Ja. Wenn Bandtyp und Zustand eine entsprechende Behandlung erfordern, kann eine kontrollierte Trocknung beziehungsweise Tape-Baking-Behandlung notwendig sein, um einen sicheren Transfer zu ermöglichen.
Dolby B, Dolby C und Dolby S gehören ebenfalls zu den verfügbaren Noise-Reduction-Systemen. Ob und welches Verfahren tatsächlich auf einem konkreten 2-Zoll-Band verwendet wurde, muss anhand des Bandes, der Dokumentation und des ursprünglichen Aufzeichnungssystems festgestellt werden.
Tonband-digitalisieren.de prüft historische Tonbänder vor der eigentlichen Wiedergabe und kann problematische Bänder vor dem Transfer kontrolliert behandeln. Besonders bei Mastertapes, Multitrackbändern, Rundfunkbändern und einmaligen Archivaufnahmen ist die sichere Vorbereitung ein wichtiger Bestandteil einer professionellen Digitalisierung.
Nach Möglichkeit nein. Ziel ist ein direkter digitaler Transfer des vorhandenen digitalen Audiomaterials. Dadurch wird eine unnötige D/A- und erneute A/D-Wandlung vermieden.
Ja. 1/2-Zoll-Mehrspurbänder aus Band-, Musiker-, Homerecording- und Studioarchiven können technisch analysiert und formatgerecht übertragen werden. Dabei werden Spurformat, Bandzustand, Geschwindigkeit, Entzerrung, Noise Reduction und gegebenenfalls SMPTE berücksichtigt.
Historische Studio- und Masterbänder von Ampex, Quantegy, 3M/Scotch, BASF, AGFA, EMTEC und anderen Herstellern werden vor dem Transfer individuell beurteilt. Eine Trocknungsbehandlung erfolgt dann, wenn Bandtyp und Zustand dies sinnvoll beziehungsweise erforderlich machen.
30 IPS bedeutet 30 Inches per Second beziehungsweise 76,2 cm/s. Diese hohe Bandgeschwindigkeit wurde für hochwertige professionelle Stereo-Master und Studioanwendungen eingesetzt.
Mitsubishi ProDigi bezeichnet die professionelle digitale Bandmaschinenfamilie von Mitsubishi. Dazu gehören unter anderem die 32-Spur-Maschinen X-800, X-850 und X-880 für 1-Zoll-Band.
Eine 16-Spur-Produktion kann auf zwei ADAT-Tapes verteilt sein, da ein einzelnes ADAT-Medium acht Spuren enthält. Mehrere zusammengehörige Tapes können als gemeinsames Multitrack-Projekt bearbeitet werden.
Ja. 1-Zoll-Band mit 32 digitalen Spuren ist typisch für die professionellen Mitsubishi-ProDigi-Multitrackmaschinen X-800, X-850 und X-880 sowie den kompatiblen Otari DTR-900.
Ja. Dolby B gehört zu den verfügbaren Rauschunterdrückungssystemen. Ob es eingesetzt werden muss, hängt vom ursprünglichen Recorder und der konkreten Aufnahme ab.
Ja. Drei synchronisierte ADAT-Tapes bilden einen klassischen 24-Spur-Verbund. Für diesen Standardfall stehen drei Alesis ADAT LX-20 Type II zur Verfügung. Die Tapes werden als zusammengehörige Multitrack-Produktion behandelt und synchron übertragen.
15 IPS bedeutet 15 Inches per Second, also 15 Zoll Bandgeschwindigkeit pro Sekunde. Dies entspricht 38,1 cm/s und ist eine klassische professionelle Geschwindigkeit für analoge Stereo-Master.
Ja. Die Studer A80 HC unterstützt 1/2-Zoll High-Speed Stereo-Master mit 15 IPS. Vor der Übertragung werden Bandformat, Entzerrung und weitere technische Parameter berücksichtigt.
Ja. Der klassische 24-Spur-ADAT-Verbund besteht aus drei synchronisierten 8-Spur-Tapes. Die drei Alesis ADAT LX-20 Type II werden dabei als gemeinsamer Verbund betrieben, damit alle 24 Spuren zeitlich korrekt zusammengehören und als vollständiges Multitrack-Projekt übertragen werden können.
Hilfreich sind Angaben zu Spurzahl, Bandgeschwindigkeit, Entzerrung, Dolby- oder dbx-Rauschunterdrückung, SMPTE-Timecode, Bandtyp und ursprünglicher Produktion. Track Sheets und technische Notizen sollten nach Möglichkeit mitgesendet werden. Fehlende Angaben können teilweise durch technische Prüfung ermittelt werden.
Ja. Die Digitalisierung der einzelnen Originalspuren schafft eine geeignete Grundlage für Remix, Restaurierung, Neuabmischung und anschließendes Mastering.
Nicht jedes Ampex-Band benötigt automatisch eine Behandlung. Der Bandtyp und der konkrete Zustand werden vor dem Abspielen geprüft. Zeigt das Material Anzeichen eines behandlungsbedürftigen Bindemittelproblems, erfolgt vor dem Transfer eine geeignete Bandbehandlung.
Ja. Bei historischen ProDigi-Bändern sollten Bandmaterial, Wickelzustand, mögliche Beschädigungen und technische Identifikation vor einer normalen Wiedergabe geprüft werden.
Ja. Auch LP4-Aufnahmen können mit geeigneter MDLP-Hardware ausgelesen werden. LP4 ermöglicht besonders lange Aufnahmezeiten, arbeitet aber mit stärkerer Datenreduktion als SP oder LP2.
Ja. Die Tascam MSR-24S kann im entsprechenden Workflow mit dem Adam Smith Zeta Three synchronisiert werden. Das ist besonders relevant, wenn die ursprüngliche Produktion mit weiteren Bandmaschinen, Sequencern, MIDI- oder Videosystemen gekoppelt war.
High Speed bezeichnet bei professionellen Mastertapes hohe Bandgeschwindigkeiten. Beim 1/2-Zoll Stereo-Master sind insbesondere 15 IPS und 30 IPS relevant.
Ja. Stammt eine unbeschriftete 4-mm-Kassette aus einem Studio-, Rundfunk-, Label- oder Musikerarchiv, kann geprüft werden, ob eine lesbare DAT-Audioaufnahme vorhanden ist.
Für DTRS beziehungsweise geeignete Hi8-Medien wurden unter anderem Kassetten von Sony, Quantegy, BASF, Fuji, HHB und Maxell verwendet. Ältere DTRS-Systeme können außerdem auf entsprechend geeigneten Hi8-Medien weiterer Hersteller vorliegen.
Für 1/2-Zoll-8-Spur wird die Tascam TSR-8 eingesetzt. Die typische Geschwindigkeit beträgt 15 IPS. Für die A/D-Wandlung der acht Spuren steht der RME M-32 AD Pro II zur Verfügung.
DTRS kann Timecode-Informationen im Subcode führen. Dadurch muss ein vorhandener SMPTE-Timecode nicht zwangsläufig eine der acht digitalen Audiospuren belegen. Welche Synchronisationsinformationen auf einem konkreten Tape vorhanden sind, wird anhand des Materials und der Projektstruktur beurteilt.
Ja. Eine 32-Spur-DTRS-Produktion kann aus vier synchronisierten 8-Spur-Tapes bestehen. Mit dem vorhandenen Maschinenpark können solche Mehrbandprojekte als zusammengehörige Produktion übertragen werden.
Mitsubishi ProDigi und Sony DASH waren konkurrierende professionelle Digital-Multitrack-Systeme. Mitsubishi setzte bei seinen großen ProDigi-Maschinen auf 32 Spuren auf 1-Zoll-Band, während Sony mit der PCM-3324 eine 24-Spur-DASH-Maschine anbot.
1/4-Zoll-Bänder waren im Rundfunk weit verbreitet. Sie können Musikproduktionen, Sendemaster, Beiträge, Interviews, Mitschnitte oder Archivkopien enthalten und müssen entsprechend ihrer ursprünglichen Geschwindigkeit und Entzerrung wiedergegeben werden.
Ist die Geschwindigkeit nicht dokumentiert, wird das Band technisch identifiziert und geprüft. Neben der Geschwindigkeit werden bei unbekannten Medien unter anderem Spurzahl, Entzerrung, Rauschunterdrückung und gegebenenfalls vorhandener SMPTE-Timecode ermittelt.
Für das 1/4-Zoll-8-Spur-Format mit der Fostex R8 wird mit 15 IPS gearbeitet. Das entspricht ungefähr 38 cm/s.
Sticky Shed Syndrome ist eine altersbedingte Problematik bestimmter Magnetbänder. Betroffene Bänder können beim Abspielen kleben, quietschen oder starken Abrieb erzeugen und müssen vor einer normalen Wiedergabe geprüft werden.
NetMD bezeichnet in erster Linie die Computer- und USB-Funktion kompatibler MiniDisc-Geräte. Die verwendeten Discs sind klassische MiniDisc-Medien; entscheidend ist der darauf gespeicherte Aufnahme- beziehungsweise Datenmodus.
Ein 1/2-Zoll 2-Track-Band ist technisch zweispurig und wird häufig als Stereo-Master verwendet. Ob es tatsächlich das Master einer Veröffentlichung ist, ergibt sich jedoch aus Inhalt und Produktionskontext.
Nein. DTRS-8-mm-Kassetten dürfen nicht wie analoges Tonband geschnitten oder mit Splicing Tape geklebt werden. Tascam warnt ausdrücklich davor, da ein gespleißtes 8-mm-Band die Köpfe des Recorders schwer beschädigen kann. Schnitt- und Editierarbeiten erfolgen digital.
Klassische MiniDisc verwendet ATRAC-Datenreduktion und ist daher nicht verlustfrei. Bei einer Archivierung geht es darum, die auf dem Originalmedium vorhandene Aufnahme möglichst ohne zusätzliche unnötige Qualitätsverluste zu sichern.
Die Studer A80 gehört zu den klassischen professionellen Studiobandmaschinen. Für 1/2-Zoll High-Speed Stereo-Master steht eine Studer A80 HC zur Verfügung, die auf das jeweilige Masterband eingemessen beziehungsweise angepasst wird.
Ja. Historische Rundfunkbänder können auf professioneller Studer-Technik archiviert werden. Dabei werden unter anderem Geschwindigkeit, Entzerrung, Spurformat und gegebenenfalls vorhandene Rauschunterdrückung berücksichtigt.
Beide sind digitale Audioformate, arbeiten aber technisch völlig unterschiedlich. DAT speichert digitales Audio auf Magnetband, MiniDisc auf einem magneto-optischen Medium und klassische MD verwendet ATRAC-Datenreduktion.
Ob ein konkretes Ampex 456 eine Trocknungsbehandlung benötigt, wird anhand seines tatsächlichen Zustands geprüft. Zeigt das Band Sticky-Shed-Symptome, kann vor dem Transfer eine entsprechende Behandlung erforderlich sein. Bei 2-Zoll-Tapes beträgt diese mindestens 16 Stunden und kann je nach Zustand länger dauern.
Ja. Vorhandene Tracklisten, Cue Sheets, Session-Unterlagen oder Mastering-Notizen können die eindeutige Zuordnung der Aufnahmen erleichtern und sollten möglichst zusammen mit den DAT-Medien aufbewahrt werden.
Die Geschwindigkeit hängt vom jeweiligen Spurformat und der ursprünglichen Produktion ab. Im vorhandenen Maschinenpark sind für 1-Zoll-16-Spur typischerweise 15 IPS und für 1-Zoll-24-Spur 7,5 beziehungsweise 15 IPS vorgesehen. 1-Zoll-4- und 8-Spur werden formatabhängig auf der Studer A80 MKI verarbeitet.
Bei einem Masterband müssen Bandbreite, Spurformat, Geschwindigkeit, Entzerrung, Pegel, Bandzustand und gegebenenfalls Noise Reduction zusammenpassen. Eine falsche Wiedergabekonfiguration kann zu einem technisch falschen Transfer oder unnötiger Belastung des Originals führen.
Ja. EMTEC führte professionelle Magnetbandprodukte aus der BASF-Tradition fort. Entsprechende 1/2-Zoll Studio- und Masterbänder können nach technischer Prüfung übertragen werden.
Für die Wiedergabe der U-matic-Master werden Sony DMR-2000 beziehungsweise DMR-4000 Digital Master Recorder eingesetzt. Diese Maschinen gehören zum professionellen Sony Digital Mastering System für PCM-1610 und PCM-1630.
Bei unbekannten Archivbändern wird die vorhandene Rauschunterdrückung im Rahmen der technischen Identifikation geprüft. Es wird nicht automatisch Dolby A, Dolby SR, dbx oder ein anderes System angenommen. Ziel ist die zum ursprünglichen Aufzeichnungssystem passende Wiedergabe.
Nicht jedes ältere MiniDisc-Gerät unterstützt MDLP. LP2- und LP4-Aufnahmen benötigen ein MDLP-kompatibles Wiedergabegerät.
Nach einem erfolgreichen spurgetrennten Transfer können die digitalen Einzelspuren in einer modernen DAW wieder zu einer Session zusammengestellt und neu gemischt werden.
Dolby A ist ein professionelles Rauschunterdrückungsverfahren, das in Studios und im Rundfunk eingesetzt wurde. Wurde ein Master mit Dolby A aufgenommen, muss es für die korrekte Wiedergabe mit passender Dolby-Hardware decodiert werden.
MiniDisc-Medien wurden unter anderem von Sony, TDK, Maxell, BASF/EMTEC, Fuji und weiteren Herstellern angeboten. Für die Archivierung sind vor allem Aufnahmemodus, Zustand und Lesbarkeit des konkreten Mediums entscheidend.
Tape Baking ist eine kontrollierte Trocknungsbehandlung für bestimmte problematische Magnetbänder. Sie dient dazu, ein vom Sticky Shed Syndrome betroffenes Band für einen sicheren Transfer vorübergehend wieder abspielbar zu machen.
Ein PCM-1630 CD Master Tape ist ein professionelles digitales Stereo-Master auf 3/4-Zoll-U-matic. Sony spezifizierte für CD-Master unter anderem 44,1 kHz Samplingrate und definierte Anforderungen an Timecode, Bandqualität und zulässige Fehlerraten.
Ja. Maxell DRS-113DA gehört zu den dokumentierten DTRS-Bandtypen. Entscheidend für den Transfer sind zusätzlich Zustand, Lesbarkeit und die Zuordnung des Tapes innerhalb des ursprünglichen Projekts.
Entscheidend sind Spurformat, Aufzeichnungsparameter und Zustand des Bandes. Historische 1/2-Zoll-Bänder können beispielsweise von Ampex, Quantegy, 3M, BASF, AGFA oder anderen Herstellern stammen.
Eine Dolby-codierte Aufnahme ist für die Wiedergabe durch den zugehörigen Decoder vorgesehen. Ohne korrekte Decodierung entsprechen Klangbalance und Dynamik nicht dem ursprünglich vorgesehenen Signal.
Ja. Produktionen von Bands, Musikern, Projektstudios und Homerecording-Studios können als getrennte, synchron ausgerichtete Spuren digital archiviert werden. Dadurch bleiben sie für spätere Restaurierung und Neuabmischung verfügbar.
Ja. Eine auf einer Tascam TSR-8 erstellte 1/2-Zoll-Demoaufnahme kann als acht getrennte Audiospuren digitalisiert werden. Dadurch ist eine neue Mischung der ursprünglichen Aufnahme möglich.
Für 1-Zoll-8-Spur wird die Studer A80 MKI mit einem zum Format passenden Kopfträger beziehungsweise Kopfsatz verwendet. Dadurch kann das Band mit der für seine Spurbreite vorgesehenen Kopfkonfiguration wiedergegeben werden.
Die Überspielung erfolgt in Echtzeit und Sie erhalten je nach Band entweder 24 oder 48 gleich lange Audiofiles mit dem Audioinhalt der einzelnen Spuren. Die Auflösung entspricht dabei dem Original. Das heißt, zumeist wurden DASH-Tapes in 44.1 oder 48 kHz und 16bit Auflösung aufgenommen. In wenigen Fällen handelt es sich um HR-Tapes, die eine Auflösung von 24bit boten.
Bei professionellen Dolby-A- und Dolby-SR-Transfers erfolgt die Decodierung in der analogen Wiedergabekette vor der A/D-Wandlung. Anschließend wird das korrekt wiedergegebene Signal mit dem für das jeweilige Format vorgesehenen Wandler digitalisiert.
24-Bit-DAT bezeichnet eine hochauflösende DAT-Aufzeichnung, wie sie mit DAT-HR-Systemen möglich ist. Für solche Medien steht ein Tascam DA-45HR zur Verfügung.
Ja. 30 IPS gehört zu den vorgesehenen Geschwindigkeiten der Studer A80 HC für 1/2-Zoll High-Speed Stereo-Master.
Ja. MiniDisc gehört zu den unterstützten digitalen Audioformaten. Für klassische MD stehen professionelle Geräte wie Denon DN-M1050 und Tascam MD-350 zur Verfügung.
Historische digitale Multitrack-Formate benötigen passende Wiedergabetechnik. Für ADAT werden Alesis ADAT LX-20 Type II eingesetzt, um das Material mit dafür vorgesehener Hardware wiederzugeben und nach Möglichkeit direkt digital in die DAW zu übertragen.
Die historische Formatkompatibilität zwischen DTR-900 und X-850 wurde von Otari und Mitsubishi demonstriert. Bei einem konkreten Archivband müssen dennoch Zustand, Aufnahmeparameter und mögliche Besonderheiten geprüft werden.
Ja. Quantegy 456 und 499 gehören zu den professionellen Studiobändern, die in Master- und Produktionsarchiven vorkommen können. Zustand und erforderliche Vorbereitung werden individuell geprüft.
Ja. DAT-Recorder konnten Start-IDs und weitere Subcode-Informationen zur Navigation verwenden. Diese Kennzeichnungen dienten unter anderem dazu, einzelne Programme beziehungsweise Titel auf dem Band zu finden.
Ja. Digitale Multitrack-Archive enthalten die einzelnen Spuren einer Produktion und können dadurch eine wichtige Grundlage für Neuabmischung, Remastering oder weitere digitale Bearbeitung sein.
Ja. Für professionelle analoge Multitrackaufnahmen mit Dolby A steht die Dolby MT Series zur Verfügung. Ob Dolby A tatsächlich verwendet wurde, wird anhand der ursprünglichen Produktion bestimmt.
Der primäre A/D-Wandler für analoge Stereo-Master ist ein Prism Sound Lyra 2. Der Signalweg verbindet damit professionelle Studer-Wiedergabetechnik mit hochwertiger Analog-Digital-Wandlung.
Leader Tape ist nichtmagnetisches Vorlauf-, Nachlauf- oder Trennband. Es wurde bei professionellen Mastertapes häufig zur Kennzeichnung von Anfang, Ende und einzelnen Programmteilen eingesetzt.
Ja. Aufnahmen aus Tascam 414 und verwandten 4-Spur-Portastudios können nach technischer Zuordnung spurgetrennt digitalisiert werden.
Ja. Telcom C4 gehört zu den unterstützten professionellen Rauschunterdrückungssystemen. Bei entsprechend codierten Bändern wird das Verfahren bei der Wiedergabe berücksichtigt.
Ein falsches Dolby-Verfahren oder eine fehlerhafte Pegeleinstellung kann Frequenzgang und Dynamik hörbar verändern. System und Referenzpegel müssen daher zur ursprünglichen Aufnahme passen.
Eine vorhandene Dokumentation oder eindeutige Beschriftung ist die beste Grundlage. Zusätzlich können Referenztöne und das Wiedergabeverhalten Hinweise geben. Bei nicht dokumentierten Masterbändern wird das verwendete Rauschunterdrückungsverfahren vor dem endgültigen Transfer geprüft.
Ein 1/4-Zoll-8-Spur-Multitrack ist ein analoges Mehrspurformat mit acht getrennten Audiospuren auf einem 1/4 Zoll breiten Magnetband. Es wurde besonders von Bands, Musikern, Projektstudios und im Homerecording eingesetzt.
Ja. Tragbare MiniDisc-Recorder waren für Live- und Konzertmitschnitte weit verbreitet. Solche Aufnahmen können als Teil eines privaten oder professionellen Archivs gesichert werden.
Ja. Ampex 456 findet sich häufig in älteren Studio-, Band- und Homerecording-Archiven. Vor der Wiedergabe wird der Bandzustand geprüft und anschließend das tatsächliche Spurformat mit der passenden Maschine übertragen.
Beide Formate können professionelle Stereo-Master enthalten. 1/2 Zoll bietet bei gleicher Spurzahl eine größere Bandbreite. Für 1/2-Zoll High-Speed Master wird die Studer A80 HC eingesetzt; 1/4-Zoll Stereo-Master werden auf der dafür vorgesehenen Studer-Konfiguration wiedergegeben.
Ja. DAT kann auch im Longplay-Bereich mit 32 kHz aufgezeichnet worden sein. Entscheidend ist, das vorhandene Aufnahmeformat korrekt zu erkennen und mit geeigneter Hardware wiederzugeben.
Für 1/2-Zoll-16-Spur wird die Tascam MSR-16S eingesetzt. Die typische Geschwindigkeit beträgt 15 IPS. Die Mehrkanal-A/D-Wandlung erfolgt über den RME M-32 AD Pro II.
Ja. DAT-Medien von BASF beziehungsweise später EMTEC können ebenfalls ausgelesen werden. Entscheidend sind das gespeicherte DAT-Format sowie Zustand und Lesbarkeit des konkreten Mediums.
Ja. BASF- und AGFA-Bänder sind in europäischen Rundfunk- und Studioarchiven häufig anzutreffen. Entscheidend sind das tatsächliche Spurformat, Geschwindigkeit, Entzerrung und der Zustand des individuellen Bandes.
Ja. Auch eine durchgehende Aufnahme ohne sinnvoll gesetzte Trackmarken kann übertragen werden. Eine spätere Aufteilung kann je nach Auftrag erfolgen.
Die frühen Modelle DA-38 und DA-88 können lediglich mit einer Wortbreite von 16 Bit aufnehmen, spätere Geräte wie DA-78HR und DA-98 auch mit 24 Bit, und dies bei gleicher Bandlaufzeit.
Bis zu 16 Geräte der DA-Serie können sehr einfach durch Verbinden aller Maschinen mit speziellen Synchronisationskabeln zu einem modularen Mehrkanalsystem mit bis zu 128 Spuren gekoppelt werden. Sie werden daher auch als MDM bezeichnet (englisch: Modular Digital Multitrack, deutsch: modulare digitale Mehrspurgeräte). Ein System mehrere gekoppelter Maschinen verhält sich dann wie eine einzige Aufzeichnungsmaschine mit entsprechender Spurenzahl. Im Verbund werden nur noch die Laufwerkstasten der ersten Maschine bedient (Master) und die übrigen Maschinen (Slaves) folgen automatisch. Manche Modelle der DA-Serie können per SMPTE oder MIDI Timecode (MTC) zu externen Geräten (z. B. Computern und prof. Videorecordern) synchronisiert werden.
Innerhalb von weniger als drei Sekunden nach Drücken der Laufwerkstaste PLAY an der Mastermaschine laufen alle Maschinen samplegenau synchron. Dabei werden bereits bespielte Spuren erst im Moment der Synchronisierung hörbar. Die schnelle Synchronisation eines DTRS-Systems ist vor allem während Studioaufnahmen äußerst vorteilhaft, da ein sehr kurzer Vorlauf vor dem Einsteigen in Aufnahmen ausreicht. Systeme anderer Hersteller benötigen teilweise weit mehr als 10 Sekunden, bevor sich alle Maschinen zueinander synchronisiert haben (und also alle Spuren auch zu hören sind!), was dazu führt, dass bei jedem Neuansetzen von Aufnahmen beträchtliche Zeit mit dem Abwarten eines recht langen Vorlaufs verbracht werden muss.
Wie frühere, analoge Bandmaschinen beherrschen DTRS-Geräte das beliebige Ein- und Aussteigen in bestehende Aufnahmen (Punch-in, Punch-out). Jedoch werden beim Einsteigen in eine Aufnahme immer alle acht Spuren neu auf das Band geschrieben, selbst wenn sich nicht alle Spuren im Aufnahmemodus befinden. Ein Ersetzen der Daten einzelner Spuren würde durch das verwendete Schrägspurverfahren zu hohe Anforderungen an die Präzision der Laufwerksmechanik stellen.
DTRS-Maschinen werden auch zur Speicherung von Surroundaufnahmen und zu Audio-Masteringzwecken verwendet. Eine Speicherung von Computerdaten auf DTRS-Cassetten ist nicht möglich.
DTRS-Cassetten haben Laufzeiten zwischen 30 und 113 Minuten. Dies entspricht einer Kapazität von bis zu 4,8 GB an digitalen Audiodaten. DTRS-Maschinen haben neben analogen Ein- und Ausgängen auch eine digitale Schnittstelle im TDIF-Format (Tascam Digital Interface). Ein TDIF-Kabel überträgt acht digitale Audiokanäle unsymmetrisch und bidirektional. Als Anschlüsse dienen die von parallelen Druckeranschlüssen her bekannten 25-poligen D-Sub-Stecker.
Obwohl das DTRS-System in Konkurrenz zu Festplattenaufzeichnungsverfahren steht, bei denen insbesondere Umspulzeiten entfallen sowie die aufgezeichneten Daten schneller als in Echtzeit zwischen Aufzeichnungsgerät, Computern und Datenträgern übertragen werden können, behauptet sich das bandgestützte DTRS-Format aufgrund seiner Zuverlässigkeit, der Modularität (Ausbau der Mehrspuranlage je nach verfügbarem Budget), seiner Robustheit im Livebetrieb und seiner Eignung als sicheres und kostengünstiges Backupmedium. Das DTRS-Format war für einige Jahre ein Quasi-Standard im Post-Production-Bereich zur Weitergabe fertiger Filmtonmischungen, wurde aber in den letzten Jahren vom WAV-Format verdrängt.
Ja. Professionelle Masterbänder können auf unterschiedlichen Spulentypen und Wickelkernen vorliegen. Entscheidend sind das eigentliche Bandformat, die Wicklung und die sichere mechanische Handhabung.
2-Zoll-Multitrackmaterial kann auf großen Spulen beziehungsweise Reels vorliegen. 14-Zoll-Tape-Handling ist bei 2-Zoll-Multitrack als eigener Arbeitsschritt vorgesehen. Die vorhandene Spulengröße sollte deshalb bei einer Anfrage möglichst angegeben werden.
Die Mitsubishi X-400 ist die 16-Spur-Variante der ProDigi-Familie und verwendet 1/2-Zoll-Band. Sie ist von den 32-Spur-Systemen X-800, X-850 und X-880 auf 1-Zoll-Band zu unterscheiden.
Ja. ProDigi verwendet digitale Fehlererkennungs- und Fehlerkorrekturverfahren, um Datenfehler bei der Bandwiedergabe innerhalb der Systemgrenzen zu kompensieren.
Ja. Auch größere Bestände mit mehreren ADAT-Tapes können als Archivprojekt bearbeitet werden. Eine eindeutige Nummerierung und vorhandene Projektunterlagen erleichtern dabei die Zuordnung der Medien und der enthaltenen Produktionen.
Für professionelle CD-Master spezifizierte Sony kontinuierlichen SMPTE Non-Drop-Frame-Timecode, synchron zum Videosignal. Solche Zeitinformationen waren Bestandteil des damaligen Mastering-Workflows und konnten zur exakten Zuordnung der Titel verwendet werden.
76 cm/s entspricht ungefähr 30 IPS. Diese High-Speed-Geschwindigkeit wurde für hochwertige professionelle Masteraufnahmen eingesetzt.
Ja. Eine U-matic-Kassette muss nicht zwingend Videobilder enthalten. Stammt sie aus einem Masteringstudio, Plattenlabel, Presswerk oder Musikarchiv, kann sie ein PCM-1610/1630-Digitalmaster enthalten. Eine technische Prüfung kann deshalb sinnvoll sein.
Ja. Die einzelnen Spuren können als WAV-Dateien bereitgestellt und anschließend gemeinsam in einer modernen DAW importiert werden. Auf Wunsch ist auch eine entsprechende Projektaufbereitung möglich.
Ja. Dolby A gehört zu den klassischen professionellen Rauschunterdrückungssystemen, die bei Studio-, Master- und Multitrackproduktionen eingesetzt wurden. Entsprechende Kennzeichnungen finden sich daher auf historischen Masterbändern und Track Sheets.
Ja. Mehrspur-Kassetten waren gerade für Proberäume, Bands und Homerecording attraktiv. Wenn die Instrumente damals auf getrennten Tracks aufgenommen wurden, bleiben diese beim Multitracktransfer als einzelne Audiodateien erhalten.
Für 1/2-Zoll-8-Spur mit der Tascam TSR-8 ist 15 IPS eine typische Geschwindigkeit. Die tatsächliche Aufzeichnung wird vor dem Transfer anhand der vorhandenen Informationen und des Bandes geprüft.
Für 2-Zoll-Tonbänder wird bei einer notwendigen Sticky-Shed-Behandlung mit mindestens 16 Stunden Trocknungszeit gearbeitet. Je nach Bandtyp und tatsächlichem Zustand kann eine längere Behandlung erforderlich sein. Die Entscheidung erfolgt nach Prüfung des jeweiligen Tapes.
Nach Abschluss der Bearbeitung können die Originalmedien entsprechend der vereinbarten Vorgehensweise zurückgesendet, persönlich abgeholt oder behandelt werden. Die fertigen Dateien werden im regulären Workflow über einen gesicherten Serverzugang bereitgestellt.
Analoge Originalmaster sind einmalige physische Quellen. Alterung, Maschinenverfügbarkeit und mechanische Risiken sprechen dafür, wertvolle Bestände frühzeitig hochwertig und dokumentiert digital zu sichern.
DAT ist kein analoges Tonband, das für manuelles Schneiden und Kleben vorgesehen ist. Das sehr schmale Band und das Schrägspurverfahren machen mechanische Eingriffe besonders kritisch. Beschädigte DAT-Kassetten müssen entsprechend vorsichtig behandelt werden.
Für hochwertige Archiv- und Weiterverarbeitungszwecke werden Broadcast-WAV-Dateien verwendet. Standardmäßig sind 24 Bit und 96 kHz vorgesehen; auf Wunsch ist auch eine Digitalisierung mit 192 kHz möglich.
Ja. Dolby C wurde bei verschiedenen Kassetten-Multitrackern eingesetzt und gehört zu den verfügbaren Noise-Reduction-Systemen. Das Originalverfahren muss korrekt bestimmt werden.
PCM-1630 war über Jahre ein wesentliches professionelles Format für die Vorbereitung und Übergabe digitaler CD-Master. Sony definierte dafür konkrete Anforderungen an Samplingrate, U-matic-Format, Timecode, Cue-Sheet und Fehleranalyse.
Ja. 2-Zoll-24-Spur-Master werden auf der Studer A827 wiedergegeben. Für Dolby-A-codierte Multitrackaufnahmen steht die Dolby MT Series zur Verfügung; die Mehrkanal-A/D-Wandlung erfolgt über den RME M-32 AD Pro II.
Für professionelle 24- und 48-Spur-DASH-Aufnahmen kommt eine Sony PCM-3348HR zum Einsatz. Sie gehört zur letzten Generation professioneller DASH-Multitrack-Maschinen und unterstützt auch das hochauflösende HR-Format mit 24 Bit.
NetMD ist eine MiniDisc-Generation mit USB-Anbindung an einen Computer. NetMD wurde vor allem entwickelt, um Audio vom Computer auf kompatible MiniDisc-Geräte zu übertragen und Titel beziehungsweise Disc-Informationen komfortabler zu verwalten.
Typische Hinweise können DTRS, DA-88, DA-98, DA-98HR, 8 Track, Track 1-8, Tape 1/2/3, Master, Slave, Timecode, TC, SMPTE, Songtitel, Take-Nummern oder Projektbezeichnungen sein. Auch mehrere gleichartig beschriftete Hi8-Kassetten aus einem Studio können auf einen DTRS-Verbund hindeuten.
Ja. 1/2-Zoll-16-Spur war ein wichtiges Format für semiprofessionelle Studios und Musiker. Mit der Tascam MSR-16S können solche Produktionen spurgetrennt digitalisiert und anschließend in einer modernen DAW weiterbearbeitet werden.
Quietschen kann ein Warnzeichen für problematisches Bandmaterial sein. Entsteht das Geräusch durch ein klebriges oder instabiles Band, sollte die Wiedergabe abgebrochen werden. Weiteres Abspielen kann das Band belasten und Tonköpfe sowie Bandführungen verschmutzen.
Die Sony PCM-3348 gehört zur DASH-Familie und arbeitet mit einem anderen digitalen Bandformat als Mitsubishi ProDigi. ProDigi-32-Spur-Bänder benötigen deshalb eine kompatible PD-/ProDigi-Wiedergabeumgebung.
Entscheidend ist nicht nur der Bandhersteller, sondern vor allem das aufgezeichnete Format und der Zustand. Historische Bänder können beispielsweise von Ampex, Quantegy, BASF, AGFA, 3M oder anderen Herstellern stammen.
Ja, sofern die technischen Aufzeichnungsparameter des Bandes zur vorhandenen Wiedergabetechnik passen. Bei historischen Fostex-16-Spur-Produktionen werden Spurformat, Geschwindigkeit, Entzerrung und Rauschunterdrückung vor dem endgültigen Transfer geprüft.
Dann werden Modellangaben, Beschriftungen und das Wiedergabeverhalten geprüft. Noise Reduction darf nicht geraten werden, weil eine falsche Decodierung Frequenzgang und Dynamik hörbar verändert.
Sticky Shed Syndrome ist eine altersbedingte Problematik bestimmter Magnetbänder, bei der die Binderschicht Feuchtigkeit aufgenommen hat und das Band beim Abspielen kleben, quietschen oder starken Abrieb erzeugen kann. Der Zustand muss vor der Wiedergabe geprüft werden.
Ja. Wenn Spurzahl, Geschwindigkeit, Entzerrung oder Rauschunterdrückung nicht dokumentiert sind, kann das Band technisch untersucht werden. Gerade bei alten Bandarchiven fehlen Beschriftungen und Track Sheets häufig.
Die eingehenden Medien erhalten im regulären Workflow vor der Prüfung eine Akklimatisierungszeit von etwa zwölf Stunden. Erst anschließend erfolgen Prüfung und technische Bearbeitung.
Ja. dbx Type I gehört zu den unterstützten Noise-Reduction-Systemen. Gerade bei semiprofessionellen Multitrackproduktionen ist die korrekte Bestimmung des ursprünglich verwendeten Rauschunterdrückungsverfahrens wichtig.
Sie erhalten unmittelbar nach Erhalt und Eingang Ihrer Medien bei uns eine Email als Bestätigung.
Ja. Die Tascam-488-Serie gehört zu den 8-Spur-Portastudio-Systemen. Für einen korrekten Transfer müssen Spurformat, Geschwindigkeit und Rauschunterdrückung des Originals berücksichtigt werden.
Neben bespielbaren MiniDiscs gab es kommerziell vorbespielte Veröffentlichungen. Diese unterscheiden sich technisch in der Herstellung von selbst aufgenommenen magneto-optischen MDs.
Ja. DAT wurde häufig für hochwertige Stereo-Live-Mitschnitte verwendet. Solche Aufnahmen können ebenso wie Studio- und Mastertapes digital archiviert werden.
Ja. Sony war Entwickler und einer der wichtigsten Hersteller des MiniDisc-Systems. Bespielbare Sony-MDs können abhängig vom gespeicherten Modus mit geeigneter MiniDisc-Technik archiviert werden.
Das DTRS-Logo kennzeichnet Kassetten, die für die Anforderungen von DTRS-Recordern vorgesehen wurden. Es gab spezielle DTRS-Medien verschiedener Hersteller. Allerdings können auch geeignete Hi8-Kassetten ohne auffällige DTRS-Beschriftung DTRS-Aufnahmen enthalten.
Vorhandene Originalbeschriftungen sollten erhalten bleiben. Bei größeren Beständen helfen fortlaufende Nummern, Titel, Datum, Samplingrate, Masterstatus und weitere Produktionsangaben bei der späteren Zuordnung der digitalen Dateien.
Ja. Fünf DTRS-Tapes mit jeweils acht Audiospuren ergeben einen 40-Spur-Verbund. Für solche umfangreichen Archiv- und Studioprojekte stehen ausreichend DTRS-Maschinen zur Verfügung.
Ja. HHB DA113 ist ebenfalls als DTRS-Medium dokumentiert. Das Tape kann acht digitale Audiospuren enthalten und Teil einer größeren Multitrack-Produktion sein.
Ein 1/4-Zoll Studio Master ist ein professionelles analoges Band aus einem Ton- oder Masteringstudio. Es kann beispielsweise die endgültige Stereomischung, einen Produktionsmaster oder eine andere hochwertige Produktionsfassung enthalten.
Ja, wenn ihre Herkunft unklar ist. Da DTRS auf Hi8-Medien aufzeichnet, kann eine vermeintliche Videokassette tatsächlich digitale Multitrack-Audiodaten enthalten. Eine Prüfung ist insbesondere sinnvoll, wenn die Kassette zusammen mit Tonstudio-Unterlagen, Track Sheets oder anderen DTRS-Tapes gefunden wurde.
Der DMR-4000 gehörte zum professionellen Sony Digital Mastering System und wurde zusammen mit dem PCM-1630 für Aufnahme, Wiedergabe und Qualitätskontrolle von digitalen U-matic-Mastern eingesetzt.
Ja. Gerade 1/4-Zoll-8-Spur war für Bands, kleinere Studios und Homerecording interessant. Auch unbeschriftete oder nur teilweise dokumentierte Proberaumbänder können zunächst technisch untersucht werden.
Viele MD-Geräte sind inzwischen Jahrzehnte alt und funktionierende Laufwerke werden seltener. Gleichzeitig können die Discs einzigartige Studioaufnahmen, Interviews, Konzerte oder private Mitschnitte enthalten. Eine dateibasierte Sicherung reduziert die Abhängigkeit von historischer Hardware.
Für analoge 2-Zoll-Multitrackbänder wird der RME M-32 AD Pro II als primärer A/D-Wandler eingesetzt. Die einzelnen analogen Spuren der Studer A827 werden damit für die weitere Verarbeitung in der DAW digitalisiert.
Alle Preise die auf der Homepage ausgewiesen sind, gelten zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer.
Masterbänder, die in Deutschland aufgenommen und bearbeitet wurden, wurden sehr oft auf Maschinen des Herstellers Telefunken hergestellt. Diese Maschinen hatten den Tonkopf „außen“ liegen. Das bedeutet, dass das Band von der anderen Seite als üblich abgetastet wurde. Sollte dies bei Ihrem Band der Fall sein, drehen wir es automatisch auf internationale Lage um.
Ja. 1-Zoll-24-Spur-Aufnahmen werden mit der Tascam MSR-24S wiedergegeben. Unterstützt werden 7,5 und 15 IPS. Die einzelnen Spuren werden über den RME M-32 AD Pro II digitalisiert.
Die analogen A1- und A2-Spuren dienten unter anderem als Kontroll- und Referenzspuren. Sie konnten beispielsweise für Orientierung und Schnittzwecke verwendet werden. Deshalb können sie für die Rekonstruktion einer historischen Produktion durchaus relevant sein.
Ja. Fostex produzierte verschiedene 4-Spur-Kassetten-Multitracker. Für den Transfer müssen das konkrete Modell, die Bandgeschwindigkeit und die verwendete Rauschunterdrückung berücksichtigt werden.
Dolby SR und Telcom C4 sind unterschiedliche professionelle Rauschunterdrückungsverfahren. Ein Telcom-C4-codiertes Band benötigt eine passende Telcom-Decodierung; Dolby SR kann diese nicht ersetzen.
Bei Fostex-E8-Bändern muss das tatsächliche 1/4-Zoll-8-Spur-Aufzeichnungsformat und die verwendete Rauschunterdrückung geprüft werden. Wenn die Aufzeichnungsparameter kompatibel sind, kann das Band mit der vorhandenen 1/4-Zoll-8-Spur-Technik übertragen werden.
Für die spätere ProDigi-Generation arbeitete Mitsubishi eng mit Otari zusammen. Der Transport der X-850 basiert auf dem Otari MTR-90 Mk II, und Otari bot mit der DTR-900 eine kompatible 32-Spur-PD-Maschine an.
Nicht zuverlässig allein am Bandmaterial oder an der Spule. Beschriftungen wie Mitsubishi, X-800, X-850, X-880, PD, ProDigi, Professional Digital oder Otari DTR-900 sind wichtige Hinweise.
Ja. Ältere DTRS-Produktionen aus Systemen wie Tascam DA-88, DA-38 oder DA-98 können für die Archivierung relevant sein. Die vorhandenen DA-98HR-Maschinen sind für die Wiedergabe älterer 16-Bit-DTRS-Formate abwärtskompatibel.
Für ADAT stehen drei Alesis ADAT LX-20 Type II zur Verfügung. Dadurch können auch Produktionen bearbeitet werden, die aus mehreren zusammengehörigen ADAT-Tapes bestehen.
Ja. Referenz- und Testtöne sind bei professionellen Masterbändern besonders wertvoll. Sie können bei der Einstellung von Wiedergabepegel und Bandmaschine sowie bei der Beurteilung der Rauschunterdrückung helfen.
Ja. MiniDisc besitzt eine Titelstruktur. Eine Disc kann zahlreiche einzelne Tracks enthalten, die über die TOC beziehungsweise Inhaltsverwaltung der Disc organisiert werden.
Für analoge Stereo-Master ist der Prism Sound Lyra 2 der primäre A/D-Wandler. Damit wird das Ausgangssignal der Studer A80 MKII hochwertig in die digitale Arbeitsumgebung übertragen.
Ja. Ein wesentlicher Vorteil einer hochwertigen Digitalisierung besteht darin, dass für spätere Nutzung, Remastering oder Veröffentlichung auf die digitale Sicherung zurückgegriffen werden kann und das historische Original nicht wiederholt abgespielt werden muss.
Dolby A ist ein professionelles Mehrband-Rauschunterdrückungsverfahren, das in Tonstudios, Rundfunkanstalten sowie bei Master- und Multitrackproduktionen eingesetzt wurde. Ein Dolby-A-codiertes Band muss für eine korrekte Wiedergabe entsprechend decodiert werden.
Dolby-Rauschunterdrückung arbeitet pegelabhängig. Eine falsche Referenzeinstellung kann dazu führen, dass der Decoder anders arbeitet als bei der ursprünglichen Aufnahme vorgesehen. Vorhandene Referenztöne werden deshalb bei professionellen Transfers ausgewertet.
Typische Hinweise sind Beschriftungen wie PCM-1610, PCM-1630, Digital Master, CD Master, Compact Disc Master, 44.1 kHz, Sony Digital Mastering System oder entsprechende Produktions- und Titelangaben auf Kassette, Hülle oder Cue Sheet.
Tonband-digitalisieren.de übernimmt die Archivierung von DAT und DAT-HR mit professioneller Tascam-Technik. Zum Einsatz kommt insbesondere der Tascam DA-45HR; digitale Medien werden nach Möglichkeit direkt und mit ihrer ursprünglichen Abtastrate und Bittiefe übertragen.
Ja. 1/2-Zoll-16-Spur-Aufnahmen werden mit der Tascam MSR-16S wiedergegeben. Die 16 Spuren werden über den RME M-32 AD Pro II digitalisiert und synchron als einzelne Audiodateien bereitgestellt.
Ja. Wiederbeschreibbare beziehungsweise bespielbare MiniDiscs sind die typischen Medien für eigene Aufnahmen, Studiomitschnitte und private Archive und können entsprechend übertragen werden.
Professionelle ProDigi-Systeme wie die Mitsubishi X-850 waren für Studioumgebungen ausgelegt und konnten für Produktionen mit zusätzlichen Maschinen synchronisiert werden.
Ja. Ein 2-Zoll-Multitrackband mit der Bezeichnung Quantegy 456 kann nach technischer Prüfung digitalisiert werden. Entscheidend sind der konkrete Bandzustand sowie Spurzahl, Geschwindigkeit, Entzerrung, Noise Reduction und gegebenenfalls SMPTE-Timecode.
Dolby SR steht für Spectral Recording und ist ein professionelles analoges Rauschunterdrückungsverfahren. Es wurde bei hochwertigen Studio-, Master- und Multitrackproduktionen eingesetzt und benötigt bei der Wiedergabe eine passende Dolby-SR-Decodierung.
Das Format wurde besonders im semiprofessionellen Bereich, in Projektstudios, im Homerecording und bei Bands eingesetzt. Es ermöglichte acht echte analoge Einzelspuren auf vergleichsweise kompaktem Bandmaterial.
Ja. Telcom C4 gehört zu den verfügbaren Rauschunterdrückungssystemen. Die jeweils passende Original- beziehungsweise Hardware-Decodierung wird anhand des Bandes und des ursprünglich verwendeten Aufzeichnungssystems gewählt.
Die für Transfers eingesetzte Fostex R8 ist vollständig revidiert. Kritische mechanische Kunststoffteile wurden auf speziell angefertigte Ersatzteile aus V2A-Edelstahl umgebaut, um typische altersbedingte Ausfälle der Originalteile zu vermeiden.
Die professionellen 32-Spur-ProDigi-Systeme arbeiten mit 16-Bit-Digitalaudio. Historische ProDigi-Varianten unterstützen unter anderem 32 kHz, 44,1 kHz und 48 kHz.
Ja. Bespielbare Maxell-MiniDiscs können ebenfalls archiviert werden. Entscheidend sind der gespeicherte Modus und die Lesbarkeit der individuellen Disc.
Nicht jedes alte Band benötigt automatisch eine Behandlung. Bandtyp und Zustand werden geprüft. Zeigt das Material Anzeichen eines behandlungsbedürftigen Bindemittelproblems, erfolgt vor dem Transfer eine geeignete Behandlung.
Ja. Verschmutzungen und Bandabrieb können eine Reinigung erforderlich machen. Reinigung, Behandlung von Sticky Shed Syndrome und Schimmelbehandlung sind unterschiedliche Maßnahmen.
Das historische digitale Stereo-Master wird für eine moderne dateibasierte Archivierung übertragen. Die Bereitstellung erfolgt im regulären Workflow über einen gesicherten Serverzugang, sodass das Material anschließend archiviert, geprüft oder für eine Neuveröffentlichung weiterverarbeitet werden kann.
P5/P6 beziehungsweise E5/E6 sind Kennzeichnungen, die bei Hi8-Medien vorkommen und mit den ursprünglichen PAL/SECAM- beziehungsweise NTSC-Ausführungen zusammenhängen. Für DTRS können sich daraus unterschiedliche tatsächliche Aufnahme- und Wiedergabezeiten ergeben.
Die Mitsubishi X-850 ist eine professionelle 32-Spur-ProDigi-Bandmaschine für 1-Zoll-Band. Sie folgte auf die X-800 und entstand in enger technischer Zusammenarbeit mit Otari.
Ja. Maxell-DAT-Medien gehören ebenfalls zu den verbreiteten historischen DAT-Kassetten und können mit professioneller DAT-Technik übertragen werden.
Ja. Telcom C4 gehört zu den verfügbaren professionellen Noise-Reduction-Systemen und kann bei entsprechend codiertem Material berücksichtigt werden.
Unsere Angebote sind unverbindlich und kostenfrei. Erstellen Sie einfach Ihr Angebot über die Webseite und senden Sie die Anfrage ab.
Ja. Für Yamaha MT8X beziehungsweise kompatibles Yamaha-8-Spur-Material steht eine Yamaha MT-8X zur Verfügung. Die acht Spuren können getrennt digitalisiert werden.
Ja. Ampex 456 ist ein bekanntes professionelles Studioband. Vor der Wiedergabe wird der Zustand geprüft, weil bestimmte historische Bandtypen alterungsbedingte Probleme wie Sticky Shed Syndrome entwickeln können.
Schimmel gehört zu den Zuständen, die bei eingehenden Medien ausdrücklich geprüft werden. Eine Behandlung und Entfernung von Schimmel ist als Restaurierungsleistung vorgesehen. Ob und wie das Band anschließend übertragen werden kann, richtet sich nach seinem konkreten Zustand.
Ja. Sony gehörte zu den wichtigsten Herstellern von DAT-Medien und DAT-Technik. Sony-DAT-Kassetten können mit geeigneter professioneller DAT-Hardware digital ausgelesen und archiviert werden.
Für CD-Master ist 44,1 kHz die maßgebliche Samplingrate. Sony dokumentierte für das System zusätzlich 44,056 kHz für bestimmte Produktions- und Synchronisationsanwendungen.
Ja. Ist das Ampex-Band ein 1-Zoll-16-Spur-Multitrack, wird es mit der passenden 16-Spur-Maschine übertragen. Bei älteren Ampex-Bändern wird vor der Wiedergabe außerdem geprüft, ob eine Bandbehandlung erforderlich ist.
Das Cue Sheet dokumentiert die Struktur des Masters und kann unter anderem Start- und Endzeiten der einzelnen Titel sowie Indexinformationen enthalten. Sony sah solche Angaben als Bestandteil eines professionell vorbereiteten CD-Masters vor.
Das hängt vom Zustand des Mediums und der noch vorhandenen Lesbarkeit ab. Problematische DAT-Kassetten benötigen eine sorgfältige Wiedergabe und Qualitätskontrolle. Ziel ist, möglichst viel des ursprünglichen digitalen Audiomaterials fehlerfrei zu sichern.
Bei einem zweikanaligen Master steht auf 1/2-Zoll-Band vergleichsweise viel Bandbreite pro Kanal zur Verfügung. In Verbindung mit 15 oder 30 IPS wurde das Format deshalb für hochwertige professionelle Stereo-Master eingesetzt.
Ja. Für analoge Multitrackaufnahmen mit Dolby A steht die professionelle Dolby MT Series zur Verfügung. Das Noise-Reduction-System wird entsprechend der ursprünglichen Aufzeichnung in den Wiedergabeweg einbezogen.
Der typische ADAT-Verbund besteht aus drei synchronisierten 8-Spur-Tapes und ergibt damit 24 digitale Spuren. Darüber hinaus können bis zu fünf ADAT-Geräte synchronisiert werden, sodass auch größere ADAT-Produktionen mit bis zu 40 Spuren im Geräteverbund bearbeitet werden können. Für den regulären Transfer stehen drei Alesis ADAT LX-20 Type II zur Verfügung; größere Verbünde werden entsprechend der Projektkonfiguration synchronisiert.
Vorhandene Timecode-Informationen können in den Transfer einbezogen und in BWF-Metadaten übernommen werden. Dies erleichtert die spätere Rekonstruktion oder Synchronisation historischer Produktionen.
Ja. Analoge Multitrackaufnahmen werden standardmäßig als gleich lange, synchron ausgerichtete Einzelspuren ausgegeben. Dadurch können die Tracks anschließend in einer DAW wieder gemeinsam geladen und neu gemischt werden.
Bei 1 Zoll 8 Spur befinden sich acht getrennte Audiospuren auf einem 1 Zoll breiten analogen Magnetband. Das Format wurde für Mehrspuraufnahmen verwendet und erlaubt nach der Digitalisierung wieder den Zugriff auf die einzelnen Spuren.
DAT speichert digitales Audio auf Magnetband, MiniDisc auf einem magneto-optischen Datenträger. Beide sind digitale Audioformate, benötigen jedoch vollständig unterschiedliche Wiedergabegeräte und Transferwege.
DAT steht für Digital Audio Tape. Das kompakte digitale Bandformat wurde vor allem für Stereo-Master, Studioaufnahmen, Rundfunk, Live-Mitschnitte und professionelle Archivierung eingesetzt. Die Audiodaten liegen digital auf einer kleinen Magnetbandkassette vor.
Ja. ADAT gehört zu den unterstützten digitalen Multitrack-Formaten. Für die Wiedergabe stehen drei Alesis ADAT LX-20 Type II zur Verfügung. Die Übertragung erfolgt nach Möglichkeit direkt digital und mit der ursprünglichen Abtastrate und Bittiefe.
Ja. Aufnahmen aus einem Tascam 144 können nach Prüfung des spezifischen 4-Spur-Kassettenformats mit kompatibler Mehrspurtechnik digitalisiert werden.
Der Umbau ersetzt kritische alternde Kunststoffteile durch robuste V2A-Edelstahl-Ersatzteile. Damit werden typische mechanische Schwachstellen alter Fostex-R8-Maschinen beseitigt und die Zuverlässigkeit im Transferbetrieb erhöht.
Ja, sofern die Signale noch auf getrennten Bandspuren vorhanden sind. Nach dem Transfer können die synchronen Einzeldateien in einer DAW neu gemischt, restauriert und bearbeitet werden.
Tonband-digitalisieren.de übernimmt die Archivierung von MiniDisc-Aufnahmen einschließlich klassischer MD- und kompatibler MDLP-/NetMD-Medien. Für klassische MiniDisc stehen professionelle Geräte wie Denon DN-M1050 und Tascam MD-350 zur Verfügung.
dbx Type II ist als weiteres verfügbares Noise-Reduction-System vorhanden. Entscheidend ist, welches Verfahren bei der ursprünglichen Aufnahme tatsächlich eingesetzt wurde. Eine falsche Noise-Reduction-Einstellung würde die Wiedergabe verändern und wird deshalb nicht pauschal angenommen.
Ja. Neben einzelnen Mastertapes können auch größere DAT-Bestände aus Studios, Labels, Rundfunkarchiven, Künstlernachlässen oder privaten Sammlungen systematisch übertragen werden.
Ja. Die Formatkompatibilität zwischen Mitsubishi X-850 und Otari DTR-900 wurde bereits bei der Einführung praktisch demonstriert: Bänder wurden zwischen beiden Maschinen getauscht und wiedergegeben.
Ja. Mitsubishi X-800 und X-850 wurden in den 1980er Jahren in professionellen Studios eingesetzt. Ein 1-Zoll-32-Spur-Digitalband aus dieser Zeit kann daher ProDigi sein.
Tascam Portastudios kombinierten Mischpult und Mehrspur-Kassettenrecorder in einem kompakten Gerät. Sie ermöglichten Musikern und Bands Overdubs und Mehrspurproduktionen ohne großes Tonstudio.
Dolby A und Dolby SR sind professionelle Rauschunterdrückungssysteme für Studio-, Master- und Multitrackbänder. Dolby SR ist die spätere Entwicklung. Entscheidend ist, dass das bei der Aufnahme verwendete Verfahren auch bei der Wiedergabe eingesetzt wird.
Die Spurzahl lässt sich nicht zuverlässig allein an der Spule erkennen. Hinweise liefern Beschriftungen, Track Sheets und die ursprüngliche Studiotechnik. Fehlen diese Angaben, wird das Band mit geeigneter Technik analysiert.
Ja. 48 kHz wurde bei DAT häufig in professionellen Studio-, Rundfunk- und Produktionsumgebungen verwendet. Das Signal wird nach Möglichkeit direkt digital mit der ursprünglichen Abtastrate übertragen.
Dolby-Systeme verändern bei der Aufnahme definierte Signalanteile und machen diese Veränderung bei der korrekten Wiedergabe wieder rückgängig. Ohne notwendige Decodierung kann die Aufnahme deshalb unnatürlich hell beziehungsweise dynamisch verändert erscheinen.
Zur historischen Tascam-Portastudio- und Multitrack-Familie gehören unter anderem 144, 244, 246, Porta One, Porta Two, Porta 02, Porta 05, Porta 07, 414, 424, 464, 488 sowie MIDIStudio 644 und 688. Für die Digitalisierung ist das konkrete Aufnahmeformat des jeweiligen Modells entscheidend.
Ja. Da jedes DTRS-Tape acht digitale Audiospuren enthält, ergeben sechs zusammengehörige Tapes insgesamt 48 Spuren. Mit sechs vorhandenen DTRS-Maschinen können auch solche umfangreichen Mehrmaschinen-Archive bearbeitet werden.
PCM-1610/1630 ist ein spezialisiertes historisches Digitalmaster-System. Mit DMR-2000 beziehungsweise DMR-4000 und den originalen PCM-1610/1630-Prozessoren steht die passende Sony-Technik zur Verfügung, um solche U-matic-Master systemgerecht auszulesen.
Für den DA-98HR empfiehlt Tascam ausdrücklich, keine Kassetten zu verwenden, die zuvor in einem Videogerät benutzt wurden. Für die Archivdigitalisierung gilt jedoch: Stammt eine vorhandene Hi8-Kassette aus einem Tonstudio und könnte bereits eine DTRS-Aufnahme enthalten, sollte sie als mögliches DTRS-Medium geprüft und nicht neu beschrieben werden.
Für die Archivierung wird die ursprüngliche digitale Information nicht künstlich verbessert. Eine klassische 16-Bit-DAT-Aufnahme bleibt inhaltlich eine 16-Bit-Aufnahme. Ziel ist die möglichst unveränderte Sicherung des Originalsignals.
Ja. Auch AGFA-2-Zoll-Bänder können zur Digitalisierung geprüft und übertragen werden. Bei älteren Archivbändern wird nicht allein vom Hersteller auf den Zustand geschlossen. Das einzelne Tape wird auf Spielbarkeit, Abrieb, Spleiße, Schimmel und weitere mögliche Probleme untersucht.
Tape Baking ist eine kontrollierte Trocknungsbehandlung für gealterte Magnetbänder. Sie wird insbesondere eingesetzt, wenn ein Band Feuchtigkeit aufgenommen hat oder Anzeichen des sogenannten Sticky Shed Syndrome zeigt. Ziel ist es, das Band für die anschließende Digitalisierung möglichst sicher und stabil abspielbar zu machen.
Ja. Gerade 1/2-Zoll-8-Spur-Bänder wurden häufig für Band-, Demo-, Proberaum- und Studioproduktionen verwendet. Die einzelnen Spuren können getrennt digitalisiert werden, sodass eine spätere Neuabmischung möglich ist.
Der Zustand und die Spielbarkeit werden vor beziehungsweise während der Bearbeitung beurteilt. Digitale Multitrack-Formate können je nach Zustand besondere Behandlung erfordern. Notwendige zusätzliche Maßnahmen werden anhand des konkreten Mediums festgelegt.
Die digitalen Audiodaten werden für eine moderne dateibasierte Archivierung bereitgestellt. Die ursprüngliche Abtastrate und Bittiefe werden nach Möglichkeit beibehalten; die konkrete gewünschte Dateistruktur kann im Auftrag festgelegt werden.
Die Mitsubishi X-800 ist eine professionelle digitale 32-Spur-Bandmaschine für 1-Zoll-Magnetband und gehört zur frühen ProDigi-Generation.
Ein mit Rauschunterdrückung aufgenommenes Master wird ohne die passende Decodierung nicht so wiedergegeben, wie es ursprünglich vorgesehen war. Deshalb muss das verwendete Noise-Reduction-System vor dem endgültigen Transfer korrekt identifiziert und eingestellt werden.
Die Mitsubishi X-880 gehört zur späteren Entwicklung der professionellen Mitsubishi-ProDigi-32-Spur-Systeme. Sie wird zusammen mit X-800 und X-850 der 1-Zoll-32-Spur-ProDigi-Familie zugeordnet.
Ja. Kassetten aus Tascam Porta One und Porta Two gehören zur klassischen Portastudio-Welt. Das konkrete Spurformat und die technischen Aufnahmeparameter werden vor dem Transfer berücksichtigt.
Viele europäische Rundfunk- und Studiobänder wurden als offene Bandwickel auf Wickelkernen gelagert. Solche Medien benötigen eine passende mechanische Handhabung bei Vorbereitung und Wiedergabe.
Ja. Auch Aufnahmen aus der Tascam 464 können nach Bestimmung der ursprünglichen Aufnahmeparameter als Mehrspurmaterial übertragen werden.
Klassische MiniDisc kann auch monaural aufgezeichnet werden. Dadurch lässt sich die mögliche Aufnahmezeit gegenüber Stereo-SP deutlich verlängern. Solche Mono-Aufnahmen können ebenfalls archiviert werden.
SonicStage war Sonys historische Software für NetMD und andere portable Audiogeräte. Für eine heutige Archivierung ist entscheidend, welche Aufnahme auf der Disc liegt und welcher technische Weg sie zuverlässig auslesen kann; die alte Originalsoftware ist nicht in jedem Fall der sinnvollste Weg.
Ja. Historische PCM-1610/1630-Master können eine besonders wichtige Quelle für Remastering-Projekte sein, weil sie das damalige digitale Stereo-Master enthalten können.
Ja. Die digitalen Spuren eines DASH-Multitrack-Bandes werden synchron übertragen. Dadurch erhältst du je nach Aufzeichnung 24 oder 48 gleich lange und zueinander synchronisierte Audiodateien.
Ja. Telcom C4 gehört zu den unterstützten Noise-Reduction-Systemen und kann bei entsprechend codierten historischen Aufnahmen berücksichtigt werden.
Ja. dbx Type I gehört zu den verfügbaren Rauschunterdrückungsverfahren. Die passende Original- beziehungsweise Hardware-Decodierung wird anhand des Bandformats und des ursprünglich verwendeten Aufzeichnungssystems ausgewählt.
Ja. Fuji gehörte ebenfalls zu den Anbietern von MiniDisc-Medien. Solche Discs können mit geeigneter Technik ausgelesen und archiviert werden.
Ja. 1/2-Zoll-8- und 16-Spur-Maschinen waren im Homerecording- und Projektstudio-Bereich verbreitet. Die Originalspuren können digital gesichert und für eine neue Mischung bereitgestellt werden.
ProDigi-Transfers sind vor allem für Tonstudios, Musiker, Produzenten, Labels, Verlage und Archive relevant, die professionelle digitale Mehrspurproduktionen aus den 1980er und frühen 1990er Jahren erhalten oder neu auswerten möchten.
Ja. PCM-1630 auf U-matic gehört zu den unterstützten historischen Digitalmasterformaten. Die Wiedergabe erfolgt mit Sony DMR-2000 beziehungsweise DMR-4000 und originalem Sony PCM-1630.
Nein, herkömmliche Video8 Kassetten entsprechen nicht der DTRS-Norm und werden von unseren Abtastgeräten nicht akzeptiert. Wir lehnen daher jeden Auftrag, bei dem wir auf Video8-Tapes stoßen grundsätzlich ab.
Neben den 32 digitalen Audiokanälen sind bei der X-850 zwei analoge Audiokanäle sowie zusätzliche digitale Hilfskanäle und ein SMPTE-Timecode-Kanal dokumentiert.
Nach Abschluss der Bearbeitung werden die Originalmedien entsprechend der vereinbarten Vorgehensweise zurückgesendet, persönlich abgeholt oder anderweitig behandelt. Die fertigen Dateien werden im regulären Workflow über einen gesicherten Serverzugang bereitgestellt.
Vor der Digitalisierung wird das Medium geprüft und die Wiedergabekette auf das Kundenband abgestimmt. Dazu gehören die technische Identifikation sowie Einmessung und Kalibrierung. Bei vorhandener Noise Reduction oder SMPTE-Synchronisation werden auch diese Komponenten entsprechend vorbereitet.
IEC wird im Zusammenhang mit professionellen Tonbändern als Bezeichnung für eine standardisierte Wiedergabe- beziehungsweise Aufnahmeentzerrung verwendet. Bei der Digitalisierung muss die zum Original passende Entzerrung eingestellt werden.
Bandbreite allein definiert das Format nicht. ProDigi speichert 32 digitale Audiokanäle in einem speziellen Datenformat auf 1-Zoll-Band. Eine analoge 1-Zoll-Maschine oder ein inkompatibles Digitalsystem kann diese Daten nicht korrekt wiedergeben.
Für analoge Multitrackformate wird der RME M-32 AD Pro II als Mehrkanal-A/D-Wandler eingesetzt. Damit können die Spuren hochwertig in den digitalen Produktions- und Archivierungsworkflow übernommen werden.
Das hängt vom Zustand ab. Beschädigte, geknickte oder schlecht gewickelte Kassetten müssen vor der normalen Wiedergabe geprüft werden, damit das historische Bandmaterial nicht zusätzlich beschädigt wird.
Ja. Auch Produktionen, die sich über mehrere DASH-Bänder erstrecken, können übertragen werden. Gerade bei zusammengehörenden Sessions sind vorhandene Track Sheets, Timecode-Angaben und andere Produktionsunterlagen hilfreich.
Bandmaschine und Dolby-System bilden bei einer Dolby-codierten Aufnahme eine zusammenhängende Wiedergabekette. Wiedergabepegel, Entzerrung und Dolby-Referenz müssen korrekt auf das Band abgestimmt sein.
Ja. Für analoge Stereo-Master ist der Prism Sound Lyra 2 der primäre A/D-Wandler. Damit wird das analoge Ausgangssignal der professionellen Bandmaschine hochwertig in die digitale Arbeitsumgebung übertragen.
Ja. Viele Produktionen der DAT-Ära existieren als digitale Stereo-Master auf DAT. Nach einem fachgerechten Transfer kann das Material für Reissues, digitale Veröffentlichungen oder weitere Mastering-Arbeiten verwendet werden.
Ja. Der Erhalt der einzelnen Audiokanäle ermöglicht es, eine historische Produktion in einer modernen DAW neu aufzubauen und anschließend neu zu mischen oder zu restaurieren.
Ja. Die getrennten und synchron ausgerichteten Dateien eignen sich für eine neue Mischung in einer modernen DAW. Lautstärken, Panorama, Effekte und weitere Bearbeitungen können dadurch neu gestaltet werden.
Nein. Acht Spuren auf Compact Cassette bedeuten nicht automatisch identische Spurlage, Geschwindigkeit oder Noise Reduction. Beispielsweise weist Yamaha selbst darauf hin, dass die MT8X spezielle Köpfe verwendet und nicht mit jedem 8-Spur-System anderer Hersteller kompatibel ist.
Ja. Historische Studio- und Archivbänder können in unterschiedlichen Wickellagen vorliegen. Vor dem Transfer wird die mechanische Situation geprüft, statt das Band ungeprüft abzuspielen.
DTRS wurde über viele Jahre für digitale Multitrack-Produktionen eingesetzt. Die kleinen 8-mm-Kassetten können daher die einzigen erhaltenen Einzelspuren einer Musik-, Rundfunk- oder Postproduktionsaufnahme enthalten. Eine dateibasierte Archivierung macht diese Inhalte unabhängig von alternder DTRS-Hardware.
NR steht für Noise Reduction beziehungsweise Rauschunterdrückung. Zusätze wie Dolby A, Dolby SR, dbx oder Telcom geben Hinweise darauf, welches System bei der Wiedergabe berücksichtigt werden muss.
Bei auffälligen Fehlerraten muss das Medium besonders sorgfältig beurteilt werden. Zustand des Bandes, Wiedergabe, Tracking und weitere technische Faktoren können die Lesbarkeit beeinflussen. Ziel ist, das digitale Master mit möglichst geringer Fehlerbelastung auszulesen.
Ja. Für die Studer A827 steht ein Adam Smith Zeta Three Synchronizer zur Verfügung. Der vorhandene Timecode wird ausgewertet und kann bei Bedarf reshaped werden, bevor die Bandmaschine im SMPTE-Slave-Verfahren der DAW folgt.
Typische Hinweise sind Quietschen während der Wiedergabe, klebriges Laufverhalten, ungewöhnlich hoher Bandabrieb, Ablagerungen an Tonköpfen und Bandführungen oder ein plötzlich stark ansteigender Bandzug. Ein betroffenes Band sollte nicht weiter abgespielt werden.
LP4 ist der längste MDLP-Stereomodus und ermöglicht ungefähr die vierfache Aufnahmezeit gegenüber SP. Dafür wird eine stärkere Datenreduktion eingesetzt.
Ja. Verschmutzung oder Bandabrieb kann eine Reinigung erforderlich machen. Reinigung, Behandlung von Sticky Shed Syndrome und Schimmelbehandlung sind unterschiedliche Maßnahmen und werden nach dem tatsächlichen Zustand ausgewählt.
Die digitalen Audiospuren werden direkt digital übertragen. Eine unnötige Digital-Analog- und anschließende Analog-Digital-Wandlung wird vermieden. Dadurch bleibt die ursprüngliche digitale Information des DASH-Bandes erhalten.
Viele 4-Spur-Kassettenrecorder nutzen für ihre Mehrspuraufnahme die gesamte Bandbreite beziehungsweise Spuren, die bei einer normalen Stereo-Kassette zur Gegenseite gehören würden. Auf einem normalen Deck können deshalb Teile der Aufnahme rückwärts erscheinen.
Wenn diese Signale ursprünglich auf getrennten Spuren aufgenommen wurden, werden sie beim Transfer auch als getrennte Audiodateien ausgegeben. Welche Instrumente auf welchen Tracks liegen, hängt von der damaligen Aufnahme ab.
Ja. Für 8-Spur-Kassetten stehen unter anderem die Tascam 238 sowie für Yamaha-PortaTone-Aufnahmen die Yamaha MT-8X zur Verfügung. Bei unbekanntem Material wird zunächst das konkrete Aufnahmeformat bestimmt.
Historische digitale MiniDisc-Systeme konnten Kopierstatusinformationen im Rahmen digitaler Kopierschutzmechanismen verwalten. Für die Archivierung wird deshalb die jeweils geeignete technische Übertragungsmöglichkeit anhand des Mediums und Geräts gewählt.
Klassische MD verwendet die ursprüngliche MiniDisc-Struktur mit ATRAC-basierten Aufnahmemodi. Hi-MD erweitert das System um höhere Speicherkapazität und weitere Aufnahmeformate und benötigt dafür kompatible Hi-MD-Hardware.
Ja. Schimmelbefall erfordert eine gesonderte Behandlung und Reinigung. Ein verschimmeltes Masterband sollte nicht unbehandelt auf einer Studiomaschine abgespielt werden.
Ja. Eingehende Medien erhalten vor der Prüfung etwa zwölf Stunden Akklimatisierungszeit. Erst danach erfolgt die weitere technische Prüfung und Vorbereitung für die Digitalisierung.
Der Bandtransport der Mitsubishi X-850 und der späteren ProDigi-Entwicklung wurde aus dem Otari MTR-90 Mk II abgeleitet und für 1-Zoll-Digitalband angepasst. Deshalb besteht eine ungewöhnlich enge technische Verbindung zwischen Mitsubishi und Otari.
Ja. DAT wurde häufig fortlaufend für mehrere Takes, Titel, Sessions oder Mitschnitte verwendet. Deshalb können auf einer einzigen Kassette mehrere voneinander unabhängige Aufnahmen vorhanden sein.
Das ist bei älteren Archivbeständen keine Seltenheit. Hilfreich sind vorhandene Bandkartons, Track Sheets, Studiounterlagen und Beschriftungen. Das tatsächliche Format und die Lesbarkeit werden jedoch technisch geprüft.
SMPTE-Timecode ist eine Zeitreferenz, die bei professionellen Produktionen zur Synchronisation verschiedener Geräte verwendet wurde. Auf Multitrackbändern kann eine Spur dafür verwendet worden sein, Bandmaschine, weitere Recorder, Sequencer, MIDI-Systeme oder Video zeitlich miteinander zu verbinden.
Bei Fostex-R8-Maschinen können altersbedingt mechanische Kunststoffteile im Inneren verspröden oder brechen. Deshalb ist der technische Zustand einer heute verwendeten Wiedergabemaschine für einen zuverlässigen Archivtransfer besonders wichtig.
Ja. Der DA-98HR wurde mit Abwärtskompatibilität zu älteren DTRS-Systemen entwickelt und kann 16-Bit-DTRS-Tapes wiedergeben. Damit lassen sich auch ältere Produktionen aus der DA-88-, DA-38- oder DA-98-Generation bearbeiten.
Fehlen Angaben, werden Bandschachtel, Track Sheet, Referenztöne und das Wiedergabeverhalten geprüft. Eine falsche Rauschunterdrückung kann den Klang deutlich verändern und sollte deshalb nicht einfach angenommen werden.
Ein unbekanntes historisches Tonband kann durch Alterung, instabile Klebestellen, Schimmel, Abrieb oder Binderprobleme geschädigt sein. Besonders bei Original-Mastern und einmaligen Archivaufnahmen sollte deshalb kein unnötiger Wiedergabeversuch auf ungeprüfter Technik erfolgen.
Als Studio-Masterband wird ein hochwertiges Original- oder Produktionsmaster aus einem Ton- oder Masteringstudio bezeichnet. Ein 1/2-Zoll Stereo-Master kann die endgültige Mischung einer Musikproduktion enthalten und deshalb die maßgebliche Quelle für eine spätere Neuveröffentlichung sein.
Ja. 44,1 kHz ist eine häufig verwendete DAT-Abtastrate, insbesondere im Musik- und CD-Produktionsumfeld. Die Übertragung erfolgt nach Möglichkeit digital in der ursprünglichen Abtastrate.
Hilfreiche Hinweise sind X-800, X-850, X-880, ProDigi, Pro Digi, PD, Professional Digital, 32 Track, 32 Channel, Mitsubishi sowie bei kompatiblen Otari-Produktionen DTR-900.
Nein. Die Bandbreite allein bestimmt weder Inhalt noch Spurformat. Auf 1/2-Zoll-Band können unterschiedliche Formate existieren. Vor dem Transfer muss deshalb geklärt beziehungsweise technisch ermittelt werden, ob ein Stereo-Master oder ein anderes Format vorliegt.
Ja. Gealterte oder instabile Klebestellen können vor dem Transfer fachgerecht mit neuem Splicing Tape erneuert werden.
Ein analoges Stereo-Master ist das für Veröffentlichung, Überspielung, Schnitt oder Archivierung bestimmte zweikanalige Master einer Produktion. Bei professionellen Produktionen wurden dafür häufig 1/4-Zoll- oder 1/2-Zoll-Magnetbänder verwendet.
Tonband-digitalisieren.de digitalisiert professionelle 1/2-Zoll High-Speed Stereo-Master mit Studer A80 HC und Prism Sound Lyra 2. Unterstützt werden 15 und 30 IPS sowie die für professionelle Master relevanten Entzerrungs- und Rauschunterdrückungsverfahren.
Ja, die gibt es. In der Regel sind Bänder des Herstellers SONY unabhängig vom Alter unproblematisch. Die Digitalbänder der Hersteller AMPEX, BASF und SCOTCH hingegen, neigen zu schmieren und für diese Bänder muss ein Wiederherstellungsverfahren eingeleitet werden. Wir überspielen keine problembehafteten Bänder ohne Behandlung.
Beide Geschwindigkeiten sind professionelle Masterbandstandards mit unterschiedlichen technischen Eigenschaften. Für die Digitalisierung wird nicht eine Geschwindigkeit ‚verbessert‘, sondern das Master exakt in der Geschwindigkeit wiedergegeben, in der es aufgenommen wurde.
DDS und Audio-DAT verwenden verwandte 4-mm-Kassettenformen, sind jedoch nicht automatisch dasselbe Aufnahmeformat. Eine als DDS gekennzeichnete Kassette sollte deshalb nicht allein aufgrund ihres Gehäuses als Audio-DAT eingeordnet werden. Bei Medien aus einem Tonstudio kann eine fachliche Prüfung sinnvoll sein.
Viele Mehrspur-Kassettenrecorder waren für hochwertige Type-II- beziehungsweise High-Bias-Kassetten ausgelegt. Die Anforderungen hängen jedoch vom konkreten Recorder ab; deshalb sollte das Originalmedium nicht pauschal nach einem anderen Gerät beurteilt werden.
Ja. Eingehende Medien werden vor der eigentlichen Übertragung auf Zustand und Spielbarkeit geprüft. Danach erfolgt die technische Identifikation und der möglichst direkte digitale Transfer.
Ja. Dolby S und Dolby C gehören zu den verfügbaren Rauschunterdrückungssystemen. Die passende Hardware-Decodierung wird anhand des ursprünglichen Aufzeichnungssystems ausgewählt.
Ja. Mitsubishi-ProDigi-Maschinen wurden für professionelle Musikproduktionen und Mehrspuraufnahmen eingesetzt. Besonders bekannt wurde das System durch seine starke Verbreitung in großen Studios in Nashville.
Ja. Auch bestimmte für DASH verwendete Bandtypen können altersbedingte Binderprobleme zeigen. Deshalb wird der Zustand eines historischen DASH-Bandes vor der eigentlichen Überspielung geprüft und problematisches Material gegebenenfalls entsprechend behandelt.
Ein 1/2-Zoll High-Speed Master ist ein professionelles analoges Stereo-Masterband auf 1/2 Zoll breitem Magnetband. Solche Master wurden in Tonstudios, Masteringstudios, Rundfunkanstalten und Archiven als hochwertige Produktions- und Veröffentlichungsmaster eingesetzt.
Nach der Übertragung liegen die Audiospuren digital für die weitere Bearbeitung in einer DAW vor. Damit können archivierte ADAT-Produktionen beispielsweise für Neuabmischung, Restaurierung oder Remastering weiterverwendet werden.
1-Zoll-Bänder existieren mit unterschiedlichen Spurkonfigurationen. Kopfgeometrie, Geschwindigkeit, Entzerrung und gegebenenfalls Noise Reduction müssen zur ursprünglichen Aufnahme passen. Eine beliebige 1-Zoll-Maschine ist deshalb nicht automatisch für jedes 1-Zoll-Band geeignet.
IPS bedeutet Inches Per Second und bezeichnet die Bandgeschwindigkeit. Bei 2-Zoll-Multitrack können 7,5, 15 oder 30 IPS vorkommen. Die korrekte Geschwindigkeit ist für eine originalgetreue Wiedergabe entscheidend und wird vor dem eigentlichen Transfer bestimmt.
ADAT und DTRS sind unterschiedliche digitale Multitrack-Formate und benötigen unterschiedliche Wiedergabemaschinen. Für ADAT stehen Alesis ADAT LX-20 Type II zur Verfügung; DTRS wird mit Tascam DA-98HR bearbeitet.
Auch Medien ohne vollständige Projektdokumentation können geprüft werden. Hilfreich sind jedoch vorhandene Beschriftungen, Track Sheets und Angaben darüber, welche Tapes zu einer Produktion gehören.
Bei einem Multitracktransfer werden die vorhandenen Spuren als getrennte, zeitlich zueinander passende Audiodateien ausgegeben. Damit bleibt die ursprüngliche Mehrspurstruktur für eine spätere Mischung erhalten.
Ja. Gealterte oder gelöste Klebestellen können den Bandlauf gefährden. Notwendige Klebestellen können vor beziehungsweise während der Bearbeitung mit geeignetem Splicing Tape erneuert werden.
Klangliche Auffälligkeiten können Hinweise geben, ersetzen aber keine fachgerechte technische Einordnung. Beschriftungen, Dokumentation, Referenztöne und Messungen sind für die korrekte Wiedergabeeinstellung wesentlich zuverlässiger.
Mitsubishi X-880 gehört zur 32-Spur-ProDigi-Familie. Bei einem entsprechend gekennzeichneten Band werden Format und technische Kompatibilität vor dem Transfer geprüft.
Angaben wie CCIR, IEC, NAB oder DIN beziehen sich auf die verwendete Aufnahme- beziehungsweise Wiedergabeentzerrung. Sie müssen beim Transfer korrekt berücksichtigt werden.
SP bezeichnet den normalen DAT-Aufnahmemodus. Einige Geräte unterstützen zusätzlich einen Longplay-Modus, der längere Aufnahmezeiten ermöglicht und technisch vom normalen DAT-Betrieb abweicht. Beim Transfer wird der auf dem Band vorhandene Modus berücksichtigt.
Transfer und Mastering sind unterschiedliche Arbeitsschritte. Für eine archivgerechte Sicherung ist zunächst eine technisch korrekte Übertragung des Originalmasters entscheidend. Eine klangliche Bearbeitung kann anschließend separat erfolgen.
Ja. 1/4-Zoll-Stereo-Master werden auf der Studer A80 MKII wiedergegeben. Bei Dolby-A- oder Dolby-SR-codierten Masterbändern erfolgt die Decodierung über professionelle Dolby-Hardware; gewandelt wird über Prism Sound Lyra 2.
Bei alten Studiobändern können Aufzeichnungsparameter und Bandmaterial variieren. Deshalb gehören technische Identifikation sowie Einmessung und Kalibrierung auf das Kundenmedium zum Transferablauf. Bei Dolby, dbx oder anderen Noise-Reduction-Verfahren kommt die passende Kalibrierung der Decodierung hinzu.
Ja. Bei lange gelagerten Studio-, Rundfunk- und Archivbändern ist eine Zustandsprüfung vor der Digitalisierung empfehlenswert. Bei bekannten problematischen Bandtypen oder entsprechenden Symptomen kann eine kontrollierte Trocknung das Risiko beim anschließenden Transfer reduzieren.
Ja. Telcom C4 gehört zu den verfügbaren Noise-Reduction-Systemen. Die korrekte Decodierung wird anhand des ursprünglichen Aufzeichnungssystems und der vorhandenen Informationen zum Band ausgewählt.
Für 2-Zoll-24-Spur-Multitrackbänder wird eine Studer A827 eingesetzt. Sie ist für dieses Format in ihrer Standardkonfiguration ausgelegt und ermöglicht die professionelle Wiedergabe und Digitalisierung analoger 24-Spur-Studiobänder.
Schimmelbefall muss vor einer normalen Wiedergabe gesondert beurteilt und behandelt werden. Danach kann entschieden werden, wie das Band sicher weiterverarbeitet und digitalisiert wird.
Ja. Ist das Ampex-Band als 1/2-Zoll-16-Spur aufgenommen, kann es mit der passenden 16-Spur-Technik übertragen werden. Bei älteren Ampex-Bändern wird vor der Wiedergabe zusätzlich der Bandzustand kontrolliert.
Nein, der Zustand eines Bandes wird individuell geprüft. Hersteller und Bandtyp sind wichtige Hinweise, reichen aber nicht aus, um den Zustand eines konkreten Tapes sicher zu beurteilen. Eine Sticky-Shed- beziehungsweise Tape-Baking-Behandlung erfolgt deshalb nach technischer Prüfung des Mediums.
Ja. Dolby A wurde professionell in Studios und im Rundfunk eingesetzt. Für Dolby-A-codierte analoge Stereo-Master steht Dolby 363 als Original-Hardware zur Verfügung.
Ja. Wenn es sich um ein kompatibles 1/2-Zoll Stereoformat handelt, kann es auf professioneller Studer-Technik übertragen werden. Geschwindigkeit, Spurformat, Entzerrung und gegebenenfalls Rauschunterdrückung müssen vorher korrekt bestimmt werden.
Ja. Die Digitalisierung kann als technisch korrekter Transfer des vorhandenen Masters erfolgen. Eine zusätzliche klangliche Bearbeitung ist nicht zwingend Bestandteil der eigentlichen Archivierung.
Ja. dbx wurde bei verschiedenen Tascam-Multitrackrecordern eingesetzt. Das konkrete System und die ursprüngliche Aufnahme müssen zueinander passen; eine falsche Decodierung verändert den Klang deutlich.
Hi-MD gehört zu den MiniDisc-verwandten digitalen Formaten. Ob und wie eine konkrete Hi-MD ausgelesen werden kann, hängt vom aufgezeichneten Modus und der vorhandenen Medienstruktur ab und wird anhand des Mediums geprüft.
Ja. Für 1/2-Zoll-4-Spur steht die Studer A80 MKI zur Verfügung. Die Mehrkanal-A/D-Wandlung erfolgt über den RME M-32 AD Pro II.
Die ProDigi-Familie umfasste verschiedene Varianten. Besonders bedeutend sind die 32-Spur-Systeme auf 1-Zoll-Band. Daneben existierten unter anderem 16-Spur- und Stereo-Varianten.
Ja. Auch MiniDisc-Medien von BASF beziehungsweise EMTEC können bearbeitet werden, sofern sie ein kompatibles Audioformat enthalten und lesbar sind.
Die Mitsubishi X-80 ging dem späteren ProDigi-Standard voraus. Sie verwendet ein verwandtes, aber eigenes frühes Digitalformat mit 50,4 kHz und ist nicht direkt mit normalen ProDigi-Bändern gleichzusetzen.
Nein, ProDigi und DASH sind unterschiedliche digitale Aufzeichnungsformate. Die physische Ähnlichkeit professioneller Digitalbandmaschinen bedeutet keine direkte Bandkompatibilität.
Ja. 7,5 IPS beziehungsweise etwa 19,05 cm/s wird ebenfalls unterstützt. Diese Geschwindigkeit findet sich unter anderem bei älteren Studio-, Rundfunk- und Archivaufnahmen.
Die Tascam 234 ist eine 4-Spur-Multitrack-Kassettenmaschine. Für entsprechende 4-Spur-Syncaset-Aufnahmen steht bei Tonband-digitalisieren.de eine Tascam 234 zur Verfügung.
Auch Fostex E-16-Aufnahmen auf 1/2-Zoll-Band können anhand ihres tatsächlichen 16-Spur-Formats beurteilt und mit kompatibler Wiedergabetechnik übertragen werden. Zusätzlich werden Geschwindigkeit und Noise Reduction berücksichtigt.
Eine beschädigte oder verwickelte DAT-Kassette sollte nicht weiter abgespielt werden. Jeder zusätzliche Lauf kann Band und Aufnahme weiter schädigen. Vor einer Digitalisierung muss zunächst geprüft werden, ob das Medium mechanisch sicher wiedergegeben werden kann.
Ja. Fünf synchronisierte ADAT-Geräte ergeben bei jeweils acht Spuren einen 40-Spur-Verbund. Damit können auch umfangreiche ADAT-Produktionen, die auf fünf zusammengehörige Tapes verteilt wurden, als synchrones Multitrack-Projekt übertragen werden.
Ja. Bei älteren Archiven fehlen Bandschachteln, Track Sheets oder technische Angaben gelegentlich. Unbekannte Bänder werden deshalb nicht ausschließlich anhand ihrer Beschriftung beurteilt, sondern technisch untersucht.
Für 1/2-Zoll-4-Spur steht die Studer A80 MKI zur Verfügung. Dieses Format gehört zu den professionelleren Anwendungen des 1/2-Zoll-Bandes.
Bei wertvollen oder möglicherweise problematischen Archivbändern ist davon abzuraten, sie unnötig auf einer lange nicht gewarteten Maschine abzuspielen. Ein mechanisch oder chemisch geschädigtes Band kann durch einen solchen Versuch zusätzlich belastet werden.
Die Fostex R8 ist eine analoge 8-Spur-Multitrackmaschine für 1/4-Zoll-Tonband. Für die Digitalisierung ist wichtig, dass das Band tatsächlich im passenden 8-Spur-Format aufgenommen wurde.
Ja. Hi-MD-Systeme konnten je nach Gerät auch klassische MiniDisc-Medien verwenden. Deshalb lässt sich allein am Gehäuse nicht immer erkennen, in welchem Modus eine Disc beschrieben wurde.
Digitale Multitrack-Medien können die einzigen noch vorhandenen Einzelspuren einer Produktion enthalten. Eine professionelle Übertragung in eine aktuelle dateibasierte Umgebung ermöglicht es, diese Inhalte unabhängig von den historischen Bandmaschinen weiter zu archivieren und zu bearbeiten.
Ja. Historische 4-Spur-Produktionen aus Tascam 244 oder 246 können nach Prüfung von Geschwindigkeit und Noise Reduction als getrennte Spuren übertragen werden.
Die ursprüngliche Abtastrate des Bandes wird beibehalten. DASH-Produktionen wurden typischerweise mit 44,1 oder 48 kHz aufgezeichnet. Es findet keine unnötige Änderung der ursprünglichen Abtastrate statt.
CCIR beziehungsweise IEC bezeichnet eine professionelle Entzerrungsnorm für analoge Magnetbandaufzeichnung. Die korrekte Entzerrung ist für eine technisch richtige Wiedergabe des Masterbandes wesentlich.
Ja. dbx Type I gehört zu den unterstützten Rauschunterdrückungsverfahren. Für die korrekte Wiedergabe wird die passende Hardware anhand des Bandformats und der ursprünglichen Aufzeichnung gewählt.
Schimmelbefall muss vor einer normalen Wiedergabe gesondert beurteilt und behandelt werden. Danach kann entschieden werden, wie das Band sicher übertragen wird.
Sticky Shed Syndrome bezeichnet einen problematischen Bandzustand, bei dem ein Tonband bei der Wiedergabe klebrig werden, starken Abrieb verursachen oder nicht mehr sicher laufen kann. Der Zustand wird vor dem Transfer geprüft. Ein betroffenes Band wird nicht einfach ungeprüft auf der Studer A827 abgespielt.
Ja. Sony dokumentierte Systemkonfigurationen des DMR-2000 sowohl mit PCM-1610 als auch mit PCM-1630. Dadurch gehört der DMR-2000 zu den geeigneten Originalmaschinen für historische Master dieser beiden PCM-Generationen.
Vorhandene Timecode-Informationen können bei Multitracktransfers in die zeitliche Referenz der Dateien einbezogen und in BWF-Metadaten übernommen werden. Das ist für spätere Synchronisation und Rekonstruktion historischer Produktionen wichtig.
Die 16- und 32-Spur-ProDigi-Varianten sind als 16-Bit-Systeme dokumentiert. Andere Geräte der ProDigi-Familie, insbesondere Stereo-Systeme, weisen teilweise zusätzliche Betriebsarten auf.
Ja. 1/4-Zoll Stereo-Master werden mit einer Studer A80 MKII wiedergegeben und über einen Prism Sound Lyra 2 A/D-Wandler digitalisiert. Die Wiedergabe wird auf die technischen Parameter des jeweiligen Kundenbandes abgestimmt.
Für Mitsubishi ProDigi sind je nach Formatvariante 32 kHz, 44,1 kHz und 48 kHz dokumentiert. Bei einem Archivtransfer wird die tatsächliche Aufzeichnung des Originalbandes berücksichtigt.
Die bereits bei der ursprünglichen Aufnahme erfolgte ATRAC-Datenreduktion kann nicht rückgängig gemacht werden. Ziel der Archivierung ist deshalb, keine zusätzlichen unnötigen Qualitätsverluste hinzuzufügen.
Eine Anzeige wie ‚Blank Disc‘ kann verschiedene Ursachen haben. Bei wichtigen Medien sollte deshalb nicht sofort neu aufgenommen oder initialisiert werden. Eine Prüfung ist sinnvoll, bevor möglicherweise vorhandene Daten überschrieben werden.
Ja. Nach der fachgerechten Übertragung können die einzelnen Audiospuren in einer modernen DAW archiviert, restauriert und neu gemischt werden.
Das hängt vom konkreten Zustand und der noch vorhandenen Lesbarkeit ab. Historische PCM-U-matic-Master sind technisch anspruchsvoll. Vorbereitung des Bandes, originale Sony-Wiedergabetechnik und die Kontrolle der digitalen Fehlerrate verbessern die Grundlage für eine möglichst vollständige Sicherung.
DAT wurde sowohl für Musikproduktion als auch für professionelle Audio-, Rundfunk- und Studiotechnik eingesetzt. Deshalb existieren Aufnahmen mit unterschiedlichen Abtastraten. Bei der Archivierung wird die ursprüngliche Abtastrate nach Möglichkeit unverändert übernommen.
Ja. Ein altes offenes Tonband kann ein Heimtonband, Studioband, Rundfunkband, Produktionsmaster oder Originalmaster enthalten. Vor dem Transfer wird das tatsächliche Format technisch eingeordnet.
Ja. Für 1/4-Zoll-8-Spur wird bei Tonband-digitalisieren.de eine Fostex R8 eingesetzt. Die acht Spuren werden über den RME M-32 AD Pro II digitalisiert und als synchron ausgerichtete Einzelspuren ausgegeben.
Bei einer bespielbaren MiniDisc werden Daten magneto-optisch gespeichert. Das Medium befindet sich geschützt in einer Kassette, wodurch die eigentliche Disc im normalen Gebrauch kaum direkt berührt wird.
PD steht im Zusammenhang mit diesen Maschinen für Professional Digital. Das PD- beziehungsweise ProDigi-Format wurde von Mitsubishi entwickelt und von weiteren Herstellern wie Otari unterstützt.
Nein. Die Otari DTR-900 ist eine professionelle digitale 32-Spur-Maschine im PD-/ProDigi-Format. Die Verwandtschaft zur analogen MTR-90 betrifft insbesondere die technische Herkunft des Transports, nicht das Aufzeichnungsformat.
Nein, wenn die vorhandenen Aufnahmen wichtig sind. Neuinitialisierung, Formatierung oder erneutes Beschreiben kann die Chancen auf eine spätere Wiederherstellung verschlechtern. Das Medium sollte unverändert bleiben.
Nach der Akklimatisierung werden eingehende Medien auf ihren Zustand und ihre Spielbarkeit geprüft. Bei digitalen Medien steht anschließend ein möglichst direkter digitaler Transfer mit ursprünglicher Abtastrate und Bittiefe im Vordergrund.
Nein. Falls die Angaben auf Band oder Verpackung fehlen oder unklar sind, wird das vorhandene Format im Rahmen der technischen Prüfung bestimmt.
Vorhandene Originalbeschriftungen sollten erhalten bleiben. Bei größeren Beständen helfen fortlaufende Nummern, Titel, Datum, Aufnahmegerät, SP/LP2/LP4 und weitere bekannte Informationen bei der eindeutigen Zuordnung.
Dolby B, C und S sind weitere analoge Rauschunterdrückungsverfahren. Wurde eine Aufnahme mit einem dieser Verfahren codiert, muss bei der Digitalisierung das passende Verfahren berücksichtigt werden.
Weil die Audiodaten bereits digital auf dem DAT-Band vorliegen. Ein analoger Transfer würde eine zusätzliche D/A- und A/D-Wandlung erzeugen. Deshalb wird nach Möglichkeit ein direkter digitaler Transfer verwendet.
Ja. MiniDiscs mit MDLP-Aufnahmen können mit kompatibler Hardware wiedergegeben und archiviert werden. Dabei muss das Wiedergabegerät den jeweiligen LP-Modus unterstützen.
Die Spurzahl lässt sich nicht zuverlässig nur anhand der Spule erkennen. Hinweise liefern Beschriftung, Track Sheets und die ursprünglich verwendete Maschine. Fehlen diese Informationen, wird das Band technisch analysiert.
DAT-Kassetten sind deutlich kleiner als Compact Cassetten und tragen häufig Bezeichnungen wie DAT, Digital Audio Tape oder DDS. Beschriftungen können zusätzlich Samplingrate, Titel, Datum, Master, Mix, Take oder andere Produktionsinformationen enthalten.
Ja. Ein 1-Zoll-Band von Ampex kann entsprechend seinem tatsächlichen Spurformat digitalisiert werden. Bei einem 16-Spur-Master erfolgt die Wiedergabe mit der Tascam MS-16. Vor dem Transfer wird zusätzlich der Zustand des Bandmaterials geprüft.
Für die hochwertige Archivierung und Weiterbearbeitung können die Spuren als Broadcast-WAV-Dateien ausgegeben werden. Die Dateien lassen sich anschließend in gängigen DAWs weiterverwenden.
Dolby A und Dolby SR werden bei analogen Stereo-Mastertapes mit Dolby 363 decodiert.
Ja. Auch Ampex 499 auf 1-Zoll-Spulen kann nach Prüfung von Bandzustand, Spurformat und Aufzeichnungsparametern digitalisiert werden. Maßgeblich für die Maschinenwahl ist die tatsächliche Spurzahl.
Die Wiedergabekette wird nicht pauschal für jedes Band gleich betrieben. Bei professionellen Mastertapes werden die relevanten technischen Parameter des konkreten Bandes berücksichtigt und die Wiedergabe entsprechend eingestellt.
Ja. Historische analoge Stereo-Master können hochwertig digitalisiert und anschließend für neue digitale Veröffentlichungen, Vinylproduktionen oder andere Reissues weiterverarbeitet werden.
NAB ist eine weitere verbreitete Entzerrungsnorm für analoge Tonbandaufzeichnung. Ein professioneller Transfer muss die zum Original passende Entzerrung berücksichtigen.
Ja. Dolby C gehört zu den verfügbaren Rauschunterdrückungsverfahren. Entscheidend ist, dass die Aufnahme tatsächlich mit Dolby C codiert wurde und bei der Wiedergabe die passende Decodierung verwendet wird.
Ja. Quantegy DA8 MP ist ein für DTRS verwendeter Bandtyp. Quantegy-DTRS-Medien können einzeln oder als Teil eines Mehrmaschinen-Projekts digitalisiert werden.
Ja. Alterung des Bandmaterials, mechanische Probleme, Verschmutzungen oder Schäden können zu digitalen Dropouts führen. Deshalb sollte ein altes DASH-Band nicht unnötig oft auf unbekannten oder ungeeigneten Maschinen abgespielt werden.
No NR bedeutet, dass das Band ohne ein zusätzliches Rauschunterdrückungssystem wie Dolby, dbx oder Telcom aufgenommen wurde.
Professionelle ProDigi-Multitrackmaschinen unterstützen Timecode- und Synchronisationsfunktionen. Beim Mitsubishi X-850 ist neben den 32 digitalen Audiokanälen ein SMPTE-Timecode-Kanal dokumentiert.
Ein Mix-Master beziehungsweise Mixdown-Master enthält die auf Stereo abgemischte Fassung einer Mehrspurproduktion. Professionelle analoge Mixdowns wurden häufig auf hochwertigen 1/4-Zoll- oder 1/2-Zoll-Mastermaschinen aufgezeichnet.
Ja. Wenn Spurzahl, Geschwindigkeit, Entzerrung oder Rauschunterdrückung unbekannt sind, kann das Band technisch untersucht werden. Gerade bei alten Band- und Homerecording-Archiven fehlen Unterlagen häufig.
Ja. 15 IPS beziehungsweise 38,1 cm/s gehört zu den professionellen Geschwindigkeiten für 1/4-Zoll Stereo-Master und wird von der eingesetzten Studer A80 MKII unterstützt.
Als Rundfunkband werden Magnetbänder aus Radio-, Sende- oder Rundfunkarchiven bezeichnet. Sie können Sendemaster, Musikproduktionen, Mitschnitte, Beiträge oder Produktionskopien enthalten und weisen häufig professionelle Bandgeschwindigkeiten und Entzerrungen auf.
Ja. Die Otari DTR-900 verwendet das Professional-Digital- beziehungsweise ProDigi-Format und gehört zur gleichen 1-Zoll-32-Spur-Formatfamilie wie die Mitsubishi X-850.
DAT ist primär ein digitales Stereoformat. DTRS ist dagegen ein digitales 8-Spur-Multitrackformat auf 8-mm-Band. Für DAT wird unter anderem der Tascam DA-45HR eingesetzt; DTRS benötigt entsprechende Mehrspurmaschinen.
38 cm/s entspricht ungefähr 15 IPS. Diese Geschwindigkeit ist bei professionellen analogen Studio- und Masterbändern weit verbreitet.
Ja. ProDigi verwendet offene Spulen und Magnetband, speichert die Audiodaten jedoch digital. Es gehört damit zu den professionellen digitalen Reel-to-Reel-Formaten.
Dropouts sind kurze Bereiche, in denen die gespeicherten digitalen Informationen nicht zuverlässig gelesen werden können. Je nach Umfang und Fehlerkorrektur können sie unhörbar bleiben oder zu hörbaren Störungen und Aussetzern führen.
TOC steht für Table of Contents. Sie enthält Verwaltungsinformationen zur Struktur der MiniDisc, beispielsweise über vorhandene Titel und deren Anordnung. Eine beschädigte TOC kann den Zugriff auf ansonsten vorhandene Aufnahmen erschweren.
Für 1/4-Zoll-8-Spur wird eine Fostex R8 verwendet. Sie entspricht dem typischen Spurformat vieler semiprofessioneller 8-Spur-Produktionen auf 1/4-Zoll-Band.
Ja. Dolby-SR-codierte analoge Multitracks können über die Dolby MT Series verarbeitet werden, sofern das betreffende Band mit Dolby SR aufgezeichnet wurde.
Ja. Auch Ampex 499 auf 1/2-Zoll-Band kann nach Prüfung von Bandzustand und Aufzeichnungsformat digitalisiert werden. Für die Maschinenwahl ist die tatsächliche Spurzahl entscheidend.
Ja. Auch Dolby-codierte 1/2-Zoll-Mehrspurproduktionen können mit dem passenden Wiedergabeformat und der entsprechenden Rauschunterdrückung digitalisiert werden. Vor dem Transfer werden Spurformat, Geschwindigkeit, Entzerrung und Noise Reduction bestimmt.
Der Zustand des Bandes wird vor der Digitalisierung geprüft. Zum Arbeitsablauf gehören bei Bedarf Reinigung und Vorbereitung des Mediums. Dabei werden unter anderem Abrieb, Spielbarkeit, Spleiße, Leader, Schimmel und mögliche Sticky-Shed-Probleme berücksichtigt.
Ja. Ein gut erhaltenes originales Stereo-Master kann eine hochwertige Quelle für Remastering, Reissues und moderne Veröffentlichungen sein.
Ja. Die Projektunterlagen sehen für analoge Master eine einzeln eingerichtete, korrekt eingemessene und archivgerechte Digitalisierung mit professioneller Studer-Technik und hochwertigen Wandlern vor.
Hinweise finden sich häufig auf Bandschachtel, Spule, Track Sheet oder Studio-Dokumentation. Bezeichnungen wie X-850, Mitsubishi, 32 Track, Digital, PD oder ProDigi sprechen für das entsprechende Format.
Bei 16-Spur und 24-Spur ist die Aufteilung der 2-Zoll-Bandbreite unterschiedlich. Die Studer A827 ist standardmäßig als 24-Spur-Maschine konfiguriert. Für ein 2-Zoll-16-Spur-Band wird deshalb der passende 16-Spur-Kopfträger beziehungsweise Kopfsatz eingesetzt.
NetMD-Geräte besitzen eine USB-Schnittstelle zur Verbindung mit einem Computer. Historisch wurde diese insbesondere zusammen mit Sony-Software zum Übertragen und Verwalten von Musik auf MiniDisc verwendet.
Ja. Dolby-SR-codierte analoge Multitracks können mit der Dolby MT Series verarbeitet werden. Referenzpegel und korrekte Einmessung sind für eine technisch richtige Decodierung wichtig.
Ja. Sony dokumentierte den DMR-4000 in Konfigurationen mit PCM-1610 und PCM-1630. Damit kann die passende Kombination entsprechend dem vorliegenden historischen Master eingesetzt werden.
DASH ist ein inzwischen historisches professionelles Digitalformat. Funktionsfähige Maschinen, Ersatzteile und das notwendige Fachwissen werden zunehmend seltener. Gleichzeitig altern die Magnetbänder weiter. Eine rechtzeitige Migration auf aktuelle Dateiformate reduziert deshalb das Risiko, dass wertvolle Produktionen später nur noch mit erheblich größerem Aufwand oder überhaupt nicht mehr ausgelesen werden können.
Bei einem SMPTE-basierten Transfer wird der vorhandene Timecode für die Synchronisation ausgewertet. Die für die weitere Nutzung relevante Zeitinformation kann außerdem in BWF-Metadaten übernommen werden. Welche Dateien zusätzlich benötigt werden, kann vom vorgesehenen Archiv- oder Produktionsworkflow abhängen.
16 Spuren auf 1/2-Zoll-Band boten deutlich mehr Möglichkeiten für Arrangement und Overdubs, ohne die großen professionellen 1- oder 2-Zoll-Systeme vorauszusetzen. Das Format wurde deshalb für Projektstudios, Musiker und kleinere Tonstudios interessant.
Abrieb gehört ausdrücklich zu den Punkten der Medienprüfung. Zeigt ein 2-Zoll-Band Auffälligkeiten, wird sein Zustand bewertet und die notwendige Vorbereitung festgelegt, bevor ein regulärer Transfer durchgeführt wird. Dadurch soll eine unnötige Belastung des historischen Materials vermieden werden.
Sticky Shed Syndrome ist eine altersbedingte Veränderung bestimmter Magnetbänder. Betroffene Bänder können kleben, quietschen oder starken Abrieb erzeugen und sollten vor einem Transfer nicht einfach weiter abgespielt werden.
Dolby A ist ein professionelles analoges Rauschunterdrückungsverfahren, das bei Studioproduktionen eingesetzt wurde. Ist ein 2-Zoll-Multitrackband mit Dolby A aufgenommen worden, muss die entsprechende Noise-Reduction bei der Wiedergabe korrekt berücksichtigt und kalibriert werden.
SP ist der klassische MiniDisc-Modus. LP2 verlängert die mögliche Aufnahmezeit ungefähr auf das Doppelte, LP4 ungefähr auf das Vierfache. Die längeren Modi verwenden stärkere Datenreduktion.
Der Denon DN-M1050 ist ein professioneller MiniDisc-Recorder beziehungsweise -Player für Studio-, Installations- und Broadcast-Anwendungen. Er gehört zum vorhandenen Maschinenpark für klassische MiniDisc.
Hinweise können Beschriftungen auf Bandschachtel, Track Sheet oder Masterdokumentation sowie Referenz- und Testtöne auf dem Band liefern. Fehlen diese Informationen, werden Band, Aufnahme und vorhandene Pegeltöne vor der Digitalisierung technisch beurteilt.
2-Zoll-Multitrackbänder wurden professionell insbesondere als 16- oder 24-Spur-Format eingesetzt. Für die Digitalisierung verwenden wir eine Studer A827. 24-Spur entspricht der Standardkonfiguration der Maschine; für 16-Spur wird die A827 auf den entsprechenden seltenen 16-Spur-Kopfsatz umgerüstet.
Ein 1/4-Zoll 2-Track Master ist ein zweispuriges Band, das typischerweise den linken und rechten Kanal einer Stereoaufnahme enthält. Solche Bänder wurden häufig als Mix-Master, Produktionsmaster oder Rundfunkmaster eingesetzt.
Dolby C ist ein mögliches Rauschunterdrückungsverfahren bei semiprofessionellen Bandproduktionen und gehört zu den verfügbaren Noise-Reduction-Systemen. Vor einer Decodierung muss jedoch festgestellt werden, welches Verfahren bei der konkreten Aufnahme tatsächlich verwendet wurde.
Für 1/4-Zoll Stereo-Master steht eine Studer A80 MKII zur Verfügung, die A/D-Wandlung erfolgt primär über Prism Sound Lyra 2. Dolby A und Dolby SR werden mit Dolby 363 decodiert; weitere professionelle Systeme wie dbx Type I und Telcom C4 sind ebenfalls verfügbar.
Für 1/4-Zoll Stereo-Master wird eine Studer A80 MKII eingesetzt. Unterstützt werden insbesondere professionelle Master mit 7,5 und 15 IPS.
ADAT ist ein digitales Multitrack-Format. Obwohl die Aufzeichnung auf einem Bandmedium erfolgt, liegen die Audiodaten digital vor. Deshalb unterscheidet sich der Transfer technisch von der Digitalisierung eines analogen Multitrack-Tonbands.
Die Yamaha MT8X ist ein 8-Spur-Multitrack-Kassettenrecorder mit integriertem Mischpult. Solche Geräte wurden für Bands, Homerecording und mehrspurige Musikproduktionen eingesetzt.
Auch 2-Zoll-Bänder mit der Bezeichnung Ampex 499 können als professionelles Multitrackmaterial zur Digitalisierung vorliegen. Vor dem Transfer werden Bandzustand, Spielbarkeit und technische Aufzeichnungsparameter geprüft. Eine Behandlung wird nur dann vorgenommen, wenn der konkrete Zustand des Bandes sie erfordert.
Ja. Für analoge Multitrackbänder mit Dolby A steht Dolby MT Series Hardware zur Verfügung. Vor dem Transfer wird die Noise-Reduction-Hardware passend zur Aufnahme beziehungsweise zu vorhandenen Referenzinformationen kalibriert.
Hilfreich sind Angaben zu Künstler, Titel, Datum, Bandgeschwindigkeit, Entzerrung, Pegel, Referenztönen, Bandtyp, Dolby/dbx/Telcom, Trackreihenfolge, Masterstatus und eventuell Schnitt- oder Produktionshinweisen.
DAT ist ein digitales Stereo-Masterformat auf einer kleinen 4-mm-Kassette. ADAT ist ein digitales 8-Spur-Multitrackformat auf S-VHS-Kassetten. Die beiden Systeme sind technisch nicht kompatibel.
Ja. dbx Type I kann bei entsprechend codierten 1/2-Zoll-Multitracks berücksichtigt werden. Das verwendete System muss zur ursprünglichen Aufnahme passen und wird nicht durch ein beliebiges anderes Noise-Reduction-Verfahren ersetzt.
Ja. Bei älteren Ampex-456-Bändern wird vor dem Abspielen der Bandzustand geprüft. Anschließend wird das tatsächliche Spurformat bestimmt und mit der passenden Maschine übertragen.
Die DTR-900 wurde als kompatible PD-Formatmaschine zur Mitsubishi X-850 vorgestellt. Historische Demonstrationen zeigten den Austausch von Bändern zwischen beiden Systemen.
Eine technische Identifikation ist möglich, erfordert aber mehr als die Feststellung der Bandbreite. Hilfreich sind Spulen- und Schachtelbeschriftungen, Studio-Unterlagen, Track Sheets, Bandtyp und Hinweise auf die ursprüngliche Maschine.
Ein typischer 24-Spur-ADAT-Verbund besteht aus drei ADAT-Geräten beziehungsweise drei gleichzeitig laufenden 8-Spur-ADAT-Tapes. Die drei Maschinen werden synchron betrieben, sodass die 24 Spuren einer Produktion ihre gemeinsame zeitliche Zuordnung behalten.
Alternde Klebestellen können sich lösen oder beim Bandlauf Probleme verursachen. Notwendige Klebestellen können vor beziehungsweise während der Bearbeitung mit geeignetem Splicing Tape erneuert werden.
Schimmelbefall erfordert eine gesonderte Behandlung und Reinigung. Ein betroffenes Band sollte nicht ungeprüft auf einer Studiomaschine abgespielt werden.
1 Zoll bezeichnet die Bandbreite und 16 Spur die Anzahl der getrennten Aufnahmespuren. Eine typische 1-Zoll-16-Spur-Produktion kann beispielsweise Schlagzeug, Bass, Gitarren, Keyboards und Gesang auf getrennten Spuren enthalten.
Ja, häufig ist trotz altersbedingter Dropouts noch eine Digitalisierung möglich. Der Transfer sichert den aktuell vorhandenen Inhalt; der konkrete Zustand bestimmt, welche zusätzliche Restaurierung sinnvoll ist.
Ja. PCM-1630 ist ein professionelles digitales Zweikanal- beziehungsweise Stereo-Masterformat mit 16-Bit-Linear-PCM.
Ein 1/4-Zoll Stereo-Master ist ein professionelles analoges Zweispur-Masterband auf 1/4 Zoll breitem Magnetband. Dieses Format war über Jahrzehnte in Tonstudios, Masteringstudios, Rundfunkanstalten und Archiven verbreitet.
Bei wertvollen oder lange nicht benutzten DAT-Mastern ist unnötiges Abspielen auf unbekannter oder schlecht gewarteter Hardware nicht empfehlenswert. Ein problematisches Laufwerk kann das schmale Band beschädigen.
Fostex bot zahlreiche kompakte Multitracker an. Bei solchen Kassetten muss zunächst das konkrete Aufzeichnungsformat des jeweiligen Gerätes bestimmt werden; anschließend kann geprüft werden, welche vorhandene Wiedergabetechnik kompatibel ist.
Die Mehrspuraufnahme wird so übertragen, dass die ausgegebenen Dateien gleich lang und synchron zueinander ausgerichtet sind. Dadurch bleibt die zeitliche Beziehung der acht Originalspuren erhalten.
Die MTR-90 ist eine analoge professionelle Multitrackmaschinenfamilie. Die DTR-900 ist dagegen eine digitale 32-Spur-Maschine im ProDigi-/PD-Format. Der DTR-900- beziehungsweise X-850-Transport ist technisch aus dem MTR-90-Mk-II-Umfeld abgeleitet.
Ein Produktionsmaster ist eine für weitere Produktions-, Veröffentlichungs- oder Vervielfältigungsschritte bestimmte Masterfassung. Bei älteren Musikproduktionen kann ein solches Master auf 1/2-Zoll Stereo-Band vorliegen.
Beim SMPTE-Slave-Transfer wird der Timecode des Originalbands ausgewertet und bei Bedarf aufbereitet. Die Studer A827 folgt über den Adam Smith Zeta Three als Slave der DAW. Dadurch werden Laufzeit- beziehungsweise Geschwindigkeitsabweichungen der ursprünglichen Aufnahme berücksichtigt.
1/2 Zoll bezeichnet die Bandbreite und 8 Spur die Anzahl der getrennten Aufnahmespuren. Auf diesen acht Spuren konnten beispielsweise Schlagzeug, Bass, Gitarren, Keyboards und Gesang getrennt aufgenommen werden.
Ja. Ist ein Ampex-Band tatsächlich im passenden 1/4-Zoll-8-Spur-Format aufgenommen, kann es entsprechend übertragen werden. Vor dem Abspielen wird zusätzlich der Zustand des Bandmaterials geprüft.
Grundsätzlich ja. Die Fostex 260 ist ein 4-Spur-Kassetten-Multitracker. Sie arbeitet mit erhöhter Bandgeschwindigkeit und Dolby C, weshalb eine normale Stereo-Kassettenwiedergabe nicht dem Originalformat entspricht.
Die Medien erhalten vor der Prüfung zunächst etwa 12 Stunden Akklimatisierungszeit. Danach werden unter anderem Bandzustand, Spleiße, Leader, Schimmel, Sticky Shed Syndrome, Abrieb, Spielbarkeit, Format, Spurzahl, Geschwindigkeit, Entzerrung, Noise Reduction und gegebenenfalls SMPTE-Timecode geprüft.
Der Tascam DA-45HR ist ein professionelles DAT-Deck und unterstützt sowohl klassische DAT-Aufnahmen als auch High-Resolution-DAT. Damit eignet er sich besonders für Archive, in denen unterschiedliche DAT-Generationen und Aufnahmeformate vorkommen.
Nach Abschluss der Bearbeitung können die Medien je nach Kundenwunsch zurückgesendet, persönlich abgeholt oder entsprechend der vereinbarten Vorgehensweise behandelt werden. Der Rückweg der Originalmedien wird damit vom digitalen Dateitransfer getrennt organisiert.
Tail Out bedeutet, dass das Band mit dem Ende außen gelagert wird und vor der Wiedergabe zunächst zurückgespult werden muss. Diese Lagerungsweise war in professionellen Studios und Archiven verbreitet.
Ja. Auch Quantegy 499 kann als 2-Zoll-Multitrackmaterial zur Digitalisierung angeliefert werden. Vor dem Transfer wird das Band individuell auf Zustand und Spielbarkeit geprüft und anschließend mit der zum aufgezeichneten Format passenden Konfiguration übertragen.
U-matic bezeichnet das 3/4-Zoll-Videokassettenformat beziehungsweise den physischen Datenträger. PCM-1630 ist der digitale Audioprozessor, der das digitale Stereo-Audiosignal in ein für die Videoaufzeichnung geeignetes Signal umsetzt und bei der Wiedergabe wieder decodiert.
Senkelband ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für offenes Magnettonband auf Spule. Der Begriff wird häufig für klassische Tonbänder ohne Kassette verwendet und kann sowohl Heimtonbänder als auch professionelle Studio- und Rundfunkbänder meinen.
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Ja. Sony PCM-1610 und insbesondere PCM-1630 gehörten zu den maßgeblichen professionellen digitalen Masterformaten der frühen CD-Ära. Viele originale CD-Master und Produktionsmaster wurden auf 3/4-Zoll-U-matic gespeichert.
Ja. Spleiße und Leader werden bei der Medienprüfung kontrolliert. Fehlerhafte beziehungsweise gealterte Klebestellen können bei Bedarf mit neuem Splicing Tape erneuert werden, damit das Band sicher durch die Maschine transportiert werden kann.
Tape Baking beziehungsweise kontrollierte Trocknung behandelt bestimmte feuchtigkeitsbedingte Binderprobleme. Reinigung entfernt Ablagerungen und Verunreinigungen. Eine Schimmelbehandlung ist wiederum ein eigener Arbeitsschritt. Je nach Zustand eines Archivbandes können unterschiedliche oder mehrere Maßnahmen erforderlich sein.
Sowohl die Kassetten als auch die historischen Spezialmaschinen altern. Durch einen spurgetrennten Transfer werden die Aufnahmen unabhängig von zunehmend seltenen Wiedergabegeräten und können anschließend digital archiviert und neu gemischt werden.
Probleme des Bandes können sich in erhöhten digitalen Fehlerraten oder nicht korrekt lesbaren Bereichen zeigen. Die Auswertung der Fehlerperformance ist deshalb bei alten PCM-U-matic-Mastern ein wichtiger Bestandteil der technischen Beurteilung.
Digitale Medien wie ADAT werden nach Möglichkeit digital 1:1 mit ihrer ursprünglichen Abtastrate und Bittiefe übertragen. Damit soll das auf dem Medium vorhandene digitale Material ohne unnötige Formatwandlung erhalten werden.
Ja. DAT und DAT-HR gehören zu den unterstützten digitalen Masterformaten. Für die Wiedergabe wird insbesondere ein Tascam DA-45HR eingesetzt. Die Übertragung erfolgt nach Möglichkeit direkt digital mit der ursprünglichen Abtastrate und Bittiefe.
Bei der professionellen Digitalisierung wird die Wiedergabe nicht pauschal für jedes Band gleich eingestellt. Die technischen Eigenschaften und vorhandenen Referenzinformationen des konkreten Masterbandes werden berücksichtigt.
Bei ungewöhnlich dokumentierten oder nachträglich veränderten Produktionen können Besonderheiten in der Spurbelegung vorkommen. Track Sheets und technische Notizen sind deshalb wichtig; unklare Multitrackbänder werden vor dem endgültigen Transfer analysiert.
Ja. Für Yamaha-8-Spur-Multitrack-Kassetten steht eine Yamaha MT-8X zur Verfügung. Das konkrete Band muss zum Aufzeichnungsformat der Maschine passen.
DIN bezeichnet deutsche Normen, die auch im historischen Tonband- und Rundfunkbereich eine Rolle spielen. Bei alten Master- und Rundfunkbändern müssen vorhandene Angaben zu Entzerrung und Aufzeichnungsstandard berücksichtigt werden.
High Resolution DTRS bezeichnet die weiterentwickelte DTRS-Generation für höher aufgelöste digitale Aufzeichnungen. Der Tascam DA-98HR gehört zu dieser Generation und ist zugleich für ältere 16-Bit-DTRS-Tapes abwärtskompatibel.
Ja. Die Fostex R8 wurde häufig von Bands und in Proberäumen eingesetzt. Eine damalige Bandprobe kann als acht synchron ausgerichtete Einzelspuren digitalisiert werden, sofern die Signale ursprünglich getrennt aufgenommen wurden.
Bei einem analogen Multitrackband müssen die analogen Spuren über einen A/D-Wandler digitalisiert werden. ADAT speichert die Audiodaten dagegen bereits digital. Deshalb wird ADAT nach Möglichkeit direkt digital übertragen, ohne unnötige D/A- und A/D-Wandlung.
Bei einem Original-Master existiert möglicherweise keine gleichwertige zweite Quelle. Eine sorgfältige Zustandsprüfung und gegebenenfalls vorbeugende Behandlung reduziert das Risiko, ein wertvolles historisches Band bei der notwendigen Wiedergabe unnötig zu belasten.
Ja. DTRS kann neben den acht Audiospuren Zeitinformationen verwalten. Bei High-Resolution-DTRS-Systemen kann zusätzlich zur absoluten Bandzeit ein unabhängiger SMPTE-Timecode im Subcode vorhanden sein. Solche Informationen können für die Rekonstruktion einer ursprünglichen Produktion wichtig sein.
Nein. Beide Systeme sind professionelle digitale Open-Reel-Formate mit stationären Köpfen, aber ProDigi und DASH sind unterschiedliche Formatfamilien.
Die 32-Spur-ProDigi-Systeme Mitsubishi X-800, X-850 und X-880 sowie der Otari DTR-900 verwenden 1-Zoll-Magnetband.
Beschriftungen, Track Sheets, Mastering-Unterlagen, Referenztöne und technische Analyse können Hinweise geben. Bei unbekannten Mastertapes wird das vorhandene Verfahren nicht einfach geraten, sondern anhand der verfügbaren Informationen technisch eingeordnet.
Die eingesetzte Fostex R8 wurde vollständig revidiert und kritische mechanische Kunststoffkomponenten wurden durch speziell angefertigte V2A-Edelstahlteile ersetzt. Damit ist sie gezielt für einen zuverlässigen regelmäßigen Transferbetrieb vorbereitet.
Ja. Die Digitalisierung liefert synchron ausgerichtete Einzelspuren, die sich in einer DAW weiterverarbeiten lassen. Damit eignet sich der Transfer beispielsweise für einen neuen Mix, Restaurierung, Archivierung oder weitere Produktionsschritte in Systemen wie Cubase oder Pro Tools.
Ein 32-Spur-ProDigi-Band enthält 32 digitale Audiokanäle auf einem professionellen Magnetband. Bei Mitsubishi X-800, X-850 und X-880 wird dafür 1-Zoll-Band verwendet.
Bei einem 32-Spur-Multitracktransfer ist das Ziel, die vorhandenen Audiokanäle als getrennte und zeitlich korrekt zueinander ausgerichtete Dateien zu erhalten, damit die Produktion digital weiterverarbeitet werden kann.
Die kontrollierte Trocknungsbehandlung dient der sicheren Vorbereitung gealterter Bandmedien. Gerade bei wertvollen PCM-1610/1630-CD-Mastern soll vermieden werden, ein problematisches historisches Tape ohne vorherige Behandlung unnötig zu belasten.
Ja. Auf Wunsch kann die Digitalisierung auch mit 24 Bit und 192 kHz erfolgen. Das gewünschte Lieferformat kann vor dem Transfer festgelegt werden.
Ja. Dolby S und Dolby C gehören zu den verfügbaren Noise-Reduction-Systemen. Die passende Hardware-Decodierung wird anhand des Bandformats und des ursprünglich verwendeten Aufzeichnungssystems ausgewählt.
Ja. Auf Wunsch kann der Transfer auch mit 24 Bit und 192 kHz erfolgen. Das gewünschte Lieferformat wird vor der Digitalisierung festgelegt.
Die MiniDisc, kurz MD, ist ein digitales, magneto-optisches Audiomedium in einer schützenden Kunststoffkassette. Sie wurde von Sony eingeführt und für Musik, Rundfunk, Interviews, Live-Mitschnitte, Produktion und private Aufnahmen eingesetzt.
Ja. Fehlen Angaben zu Spurzahl, Geschwindigkeit oder Rauschunterdrückung, kann das Band technisch untersucht werden. Gerade bei alten Band-, Demo- und Proberaumarchiven fehlen Unterlagen häufig.
Ja. Auch TDK-MiniDiscs können mit geeigneter MD-Technik wiedergegeben und archiviert werden.
Ja. 1-Zoll-Mehrspurbänder aus Studio-, Musiker-, Band- und Produktionsarchiven können technisch analysiert und formatgerecht übertragen werden. Dabei werden Spurformat, Bandzustand, Geschwindigkeit, Entzerrung, Noise Reduction und gegebenenfalls SMPTE berücksichtigt.
DTRS verwendet 8-mm- beziehungsweise Hi8-Kassetten als digitales Multitrack-Speichermedium. Die Kassette sieht deshalb einem Hi8-Videoband sehr ähnlich, enthält bei DTRS jedoch digitale Mehrspur-Audiodaten.
Dolby 363 ist professionelle Dolby-Hardware für Studioanwendungen. Bei Tonband-digitalisieren.de wird sie im Signalweg von Stereo-Mastern eingesetzt, wenn eine entsprechende Dolby-A- oder Dolby-SR-Decodierung erforderlich ist.
ADAT ist ein digitales Format. Digitale Formate werden nach Möglichkeit direkt digital beziehungsweise bitgetreu in die DAW übertragen. Eine unnötige D/A-Wandlung mit anschließender erneuter A/D-Wandlung wird vermieden.
Ja. 1/2-Zoll-High-Speed-Stereo-Master werden auf der Studer A80 HC wiedergegeben. Für Dolby A beziehungsweise Dolby SR steht professionelle Dolby-Hardware zur Verfügung; die Stereo-A/D-Wandlung erfolgt über Prism Sound Lyra 2.
Für 2-Zoll-16-Spur und 2-Zoll-24-Spur unterstützt die Studer A827 7,5, 15 und 30 IPS. Welche Geschwindigkeit für ein konkretes Band richtig ist, wird anhand der vorhandenen Dokumentation und der technischen Prüfung des Bandes bestimmt.
Nein. Sticky Shed Syndrome ist nicht auf einen einzigen Hersteller beschränkt. Bei der Beurteilung eines historischen Tonbandes sind der konkrete Bandtyp, die Produktionsgeneration, Lagerung und der tatsächliche Zustand entscheidender als der Markenname allein.
Auch das digitale DASH-Format, obwohl es sich um ein Reineisenband handelt, hat ein paar typische Probleme wie zum Beispiel
- Sticky Shed Syndrome
- Tape Adhesion Syndrome
Wir behandeln diese Probleme und restaurieren ebenfalls auch Ihre DASH-Tapes.
Bei Hi8-Medien werden unter anderem MP- und ME-Bandtypen unterschieden. DTRS-Recorder wurden für geeignete Hi8-MP- und ME-Kassetten entwickelt. Für eine Archivdigitalisierung ist vor allem wichtig, das konkrete Medium korrekt zu identifizieren und seinen Zustand vor der Wiedergabe zu prüfen.
ADAT ist ein digitales Multitrack-Format, das insbesondere in professionellen und projektorientierten Musikproduktionen eingesetzt wurde. Ein ADAT-Tape enthält acht digitale Audiospuren und kann damit wichtige Originalspuren einer Produktion enthalten, die für Archivierung, Neuabmischung oder weitere Bearbeitung erhalten werden sollen.
Ja. Alte Fostex-R8-Produktionen können als acht getrennte Spuren digital gesichert werden. Das ist besonders interessant, wenn nur noch das Multitrackband existiert oder die Aufnahme neu gemischt werden soll.
Ja. Wenn Format, Geschwindigkeit, Entzerrung oder Rauschunterdrückung nicht dokumentiert sind, können die technischen Eigenschaften des Bandes vor dem endgültigen Transfer ermittelt werden.
Ja. Track Sheets können zeigen, welches Instrument auf welcher Spur liegt und Informationen zu Rauschunterdrückung, Aufnahmeablauf oder weiteren technischen Einstellungen enthalten.
Das hängt vom Zustand und von der Fehlerkorrektur des Systems ab. ProDigi verwendet digitale Fehlererkennung und Fehlerkorrektur, dennoch können schwere Band- oder Datenfehler die Wiedergabe beeinträchtigen. Das Original sollte deshalb möglichst schonend behandelt werden.
Ja. Dolby S gehört zu den verfügbaren Rauschunterdrückungssystemen und kann bei entsprechend codiertem Material berücksichtigt werden.
Klassische DASH-Aufzeichnungen arbeiten überwiegend mit 16 Bit. Spätere HR-Systeme ermöglichten eine höhere Wortbreite von 24 Bit. Die Sony PCM-3348HR kann sowohl klassische DASH-Aufzeichnungen als auch entsprechende HR-Aufzeichnungen verarbeiten.
Tail Out bedeutet, dass das Band nach der Aufnahme beziehungsweise Wiedergabe mit dem Bandende außen gelagert wurde und vor dem nächsten Abspielen zunächst zurückgespult werden muss. Diese Lagerungsweise war im professionellen Bereich verbreitet.
Ja. Wenn eine MiniDisc mehrere Titel enthält, können die Aufnahmen bei Bedarf als einzelne Dateien strukturiert werden. Die vorhandene Trackaufteilung der Disc kann dabei als Orientierung dienen.
Ja. Ein Ampex-1/2-Zoll-Band kann entsprechend seinem tatsächlichen Spurformat übertragen werden. Bei 8-Spur erfolgt die Wiedergabe mit der Tascam TSR-8; vor dem Transfer wird außerdem der Zustand des Bandmaterials geprüft.
Eine Audio-CD verwendet unkomprimiertes PCM-Audio auf einem optischen Medium. Klassische MiniDisc ist magneto-optisch beschreibbar und verwendet ATRAC-Datenreduktion sowie eine editierbare Titelstruktur.
Fehlt ein eindeutiger Dolby-Referenzton, müssen vorhandene Dokumentation, weitere Testtöne und das Programmmaterial beurteilt werden. Bei historischen Masterbändern ist deshalb eine technische Analyse vor dem endgültigen Transfer sinnvoll.
SP steht für Standard Play und bezeichnet den klassischen MiniDisc-Aufnahmemodus. Er verwendet ATRAC und bietet die reguläre Spielzeit des jeweiligen MD-Mediums.
Bei unbekannten oder lange gelagerten 2-Zoll-Bändern ist eine vorherige Zustandsprüfung sinnvoll, bevor sie unnötig belastet werden. Sticky Shed Syndrome, Abrieb, beschädigte Klebestellen oder andere Probleme können die sichere Wiedergabe beeinträchtigen. Eingehende Medien werden deshalb vor dem Transfer geprüft.
Ja. Viele Bands und Musiker nahmen Demos, Proben und Songs auf 4-Spur-Kassettenrecordern auf. Die einzelnen Tracks können bei kompatiblem Format getrennt digitalisiert und anschließend neu gemischt oder archiviert werden.
Ja, die Timecode-Spur (SMPTE) des Bandes wird ausgelesen, regeneriert und als separater Audiofile in gleicher Auflösung wie die anderen Audiospuren mitgeliefert.
Die Kennzeichnung weist darauf hin, dass das Band mit Dolby SR aufgenommen wurde. Beim professionellen Transfer muss deshalb eine passende SR-Decodierung in der analogen Wiedergabekette erfolgen.
Ja. TDK-SA-Type-II-Kassetten wurden unter anderem für Mehrspur-Kassettenrecorder empfohlen. Entscheidend für die Digitalisierung ist zusätzlich, auf welchem Gerät und mit welchen Einstellungen die Kassette aufgenommen wurde.
Auch bei historischen digitalen Open-Reel-Bändern muss der physische Zustand des Trägermaterials vor der Wiedergabe geprüft werden. Ob eine konkrete Behandlung erforderlich ist, hängt vom Bandtyp und tatsächlichen Zustand ab und darf nicht allein aus dem digitalen Format abgeleitet werden.
Mitsubishi und Otari arbeiteten bei der ProDigi-Entwicklung zusammen. Die X-850 verwendet einen von Otari gefertigten beziehungsweise vom Otari MTR-90 Mk II abgeleiteten Transport. Der DTR-900 ist deshalb technisch sehr eng mit der X-850 verwandt.
Weil DTRS physisch auf 8-mm-/Hi8-Kassetten aufzeichnet, kann eine unscheinbare Hi8-Kassette die acht Einzelspuren einer Musikproduktion enthalten. Mehrere nummerierte Hi8-Tapes können sogar zu einem 16-, 24-, 32-, 40- oder 48-Spur-Projekt gehören.
Die fertigen Dateien werden im regulären Workflow nach Zahlungseingang über einen gesicherten Serverzugang bereitgestellt. Damit können die übertragenen ADAT-Spuren anschließend heruntergeladen und archiviert oder weiterverarbeitet werden.
Ja. Bänder aus einer Tascam TSR-8 sind typischerweise 1/2-Zoll-8-Spur-Aufnahmen. Für die Wiedergabe steht eine Tascam TSR-8 zur Verfügung, sodass das ursprüngliche Spurformat direkt übertragen werden kann.
Kein Problem. Senden Sie uns einfach ein Foto mit dem Auftragsformular zu. Wir melden uns bei Ihnen vor Erstellung des Angebots und klären die weiteren Details mit Ihnen.
Ja. Eine hochauflösende Digitalisierung mit 24 Bit und 96 kHz ist möglich und eignet sich für Archivierung, Restaurierung und weitere Studiobearbeitung.
Mehrspur-Kassettenrecorder können mit einer anderen Bandgeschwindigkeit als normale Kassettendecks arbeiten. Die ursprüngliche Geschwindigkeit muss beim Transfer korrekt reproduziert werden, sonst ändern sich Tonhöhe und Laufzeit.
Kunststoffe und mechanisch belastete Bauteile altern über Jahrzehnte. Dadurch können bestimmte Originalteile verspröden und unter Belastung ausfallen. Für die sichere Wiedergabe historischer Bänder ist eine technisch überholte Maschine daher von Vorteil.
Ja. Dolby SR wurde im professionellen Studiobereich für hochwertige analoge Aufzeichnungen eingesetzt. Bei der Archivierung solcher Mastertapes muss die SR-Codierung bei der Wiedergabe korrekt berücksichtigt werden.
Ein Mixdown-Master enthält die auf zwei Spuren abgemischte Stereo-Fassung einer Mehrspurproduktion. 1/4-Zoll-Band war über Jahrzehnte ein typisches professionelles Medium für solche Stereo-Mischungen.
Digital Tape Recording System
Digital Tape Recording System (DTRS) wurde 1993 von Tascam eingeführt.
Es ist ein Aufnahmesystem für Tonstudios, das es erlaubt, acht Tonspuren digital auf Hi8-Kassetten aufzuzeichnen.
Die Aufzeichnung erfolgt wie bei analogen Videorecordern oder DAT im Schrägspurverfahren, bei dem das Band ein Stück weit aus der Cassette herausgefädelt und um eine schräg stehende, sich sehr schnell drehende Kopftrommel herumgeschlungen wird, auf der sich die Aufnahmeköpfe befinden. Je nach DTRS-Modell sind Abtastfrequenzen von 44,1 kHz, 48 kHz, 88,2 kHz, 96 kHz und 192 kHz wählbar. Je höher die verwendete Abtastfrequenz ist, desto weniger Spuren stehen allerdings für die Aufzeichnung zur Verfügung (bei 192 kHz nur noch zwei).
Ja. Nach der spurgetrennten Digitalisierung stehen die acht Tracks wieder für eine moderne DAW zur Verfügung. Lautstärken, Panorama, Effekte, Schnitt und weitere Bearbeitung können neu vorgenommen werden.
Ja. Mitsubishi-X-800-Bänder gehören zum professionellen ProDigi-Umfeld. Vor dem Transfer werden Maschinen- und Bandformat sowie Zustand und Kompatibilität des konkreten Bandes geprüft.
Digitale Masterformate werden nach Möglichkeit direkt beziehungsweise bitgetreu in die DAW übertragen. Ziel ist, die auf dem historischen U-matic-Master vorhandenen digitalen Audiodaten ohne unnötige D/A- und erneute A/D-Wandlung zu sichern.
Der Control- beziehungsweise CTL-Track enthält wichtige Steuerinformationen für die Wiedergabe des Bandes. Ist dieser Bereich schwer beschädigt oder nicht mehr zuverlässig lesbar, kann dies zu massiven Dropouts bis hin zur Unlesbarkeit der digitalen Aufzeichnung führen.
Ja. Ziel ist ein möglichst direkter digitaler Transfer des auf dem DAT-Band gespeicherten Audiomaterials. Dabei werden ursprüngliche Abtastrate und Bittiefe nach Möglichkeit beibehalten.
Die digitalisierten analogen Multitrack-Aufnahmen werden standardmäßig als gleich lange, synchron ausgerichtete Einzelspuren ausgegeben. Die fertigen Dateien werden nach dem vorgesehenen Workflow über einen gesicherten Serverzugang bereitgestellt.
Ja. Nach einer spurgetrennten Digitalisierung können die einzelnen Tracks einer 16-Spur-Produktion wieder in einer modernen DAW angeordnet und neu gemischt werden. Die Originalaufnahme auf Band bleibt dabei unverändert.
Analog Master Tape ist die englische Bezeichnung für ein analoges Masterband. Bei 1/2-Zoll High-Speed Masters handelt es sich typischerweise um professionelle Stereoaufnahmen, die mit hoher Bandgeschwindigkeit aufgezeichnet wurden.
Ja. Für die weitere Archivierung und Bearbeitung kann das wiedergegebene Audiosignal in einem unkomprimierten PCM-Dateiformat wie WAV gespeichert werden.
Für professionelle historische Mastertransfers setzt Tonband-digitalisieren.de bei Dolby A und Dolby SR auf passende Original-Dolby-Hardware. Damit bleibt die Decodierung Bestandteil der dafür vorgesehenen analogen Wiedergabekette vor der Digitalisierung.
Ja. Ein offenes Spulenband kann ein Heimtonband, eine Rundfunkaufnahme, eine Studiokopie oder ein originales Master sein. Bandbreite, Geschwindigkeit, Spurformat, Beschriftung und technische Messungen helfen bei der Einordnung.
PCM-1610/1630-CD-Master wurden auf 3/4-Zoll-U-matic-Kassetten gespeichert. Das Bandmedium stammt aus der professionellen Videotechnik, wird in diesem Fall aber als Träger für digital codierte Audiodaten verwendet.
38 cm/s entspricht ungefähr 15 IPS. Diese Geschwindigkeit ist ein klassischer professioneller Standard für analoge Stereo-Master.
In europäischen Rundfunk- und Studioarchiven wurden offene Bandwickel häufig auf Wickelkernen statt auf klassischen Spulen gelagert. Solche Archiv- und Rundfunkbänder benötigen die passende mechanische Handhabung bei der Wiedergabe.
Die auf U-matic gespeicherten digitalen Audiodaten werden mit den originalen Sony PCM-1610 beziehungsweise PCM-1630 Prozessoren decodiert. Damit bleibt der historische Signalweg des Sony Digital Mastering Systems erhalten.
Ja. Ein spurgetrennter Transfer ist eine gute Grundlage für Remix, Restaurierung, Neuabmischung und Archivierung, weil die ursprünglichen Einzelspuren erhalten bleiben.
Ein Stereo-Mixdown auf 1/2 Zoll ist die zweikanalige Endmischung einer Produktion auf 1/2-Zoll-Magnetband. Bei 15 oder 30 IPS handelt es sich typischerweise um ein hochwertiges professionelles Masterformat.
Die Compact Cassette ist ein analoges Magnetbandformat. MiniDisc speichert Audio digital auf einem magneto-optischen Datenträger und verwendet bei klassischer MD ATRAC.
Ja. Sechs DTRS-Tapes mit jeweils acht Spuren ergeben zusammen 48 digitale Audiospuren. Da insgesamt sechs DTRS-Maschinen vorhanden sind, können auch solche großen Mehrmaschinen-Projekte als zusammengehöriger Verbund bearbeitet werden.
MiniDisc bezeichnet das eigentliche Audioformat und Medium. NetMD erweitert kompatible MD-Geräte um eine USB-Verbindung und computergestützte Übertragungs- und Verwaltungsfunktionen.
Historische Rundfunkbänder können einzigartige Sendungen, Musikproduktionen und Zeitdokumente enthalten. Eine fachgerechte Digitalisierung erhält den Inhalt unabhängig von alternder Magnetbandtechnik und historischen Wiedergabemaschinen.
IPS bedeutet inches per second und bezeichnet die Bandgeschwindigkeit. 7,5 IPS entsprechen etwa 19 cm/s, 15 IPS etwa 38 cm/s. Die korrekte Geschwindigkeit muss bei der Wiedergabe dem Original entsprechen.
Bei den analogen Spuren A1 und A2, die in jedem Band inkludiert sind (ein DASH Band besteht aus 24 oder 48 digitalen Audiospuren, A1 und A2 Spur und der Timecode-Spur), handelt es sich um analoge Kontrollspuren. Diese werden immer in gleicher digitaler Auflösung erfasst, wie das Audiomaterial selbst und mitgeliefert. Die Kontrollspuren dienten teilweise als Referenzspur, die dazu verwendet wurde, das Band zu schneiden. Sind Ihre Kontrollen-Spuren leer, werden diese nicht mit ausgeliefert.
Ja. Die Spuren werden gleich lang und synchron ausgerichtet ausgegeben. Bei Produktionen mit vorhandenem SMPTE-Timecode kann zusätzlich das SMPTE-Slave-Verfahren genutzt werden, um die ursprüngliche zeitliche Referenz der Produktion zu berücksichtigen.
Ja. Bei unbekannten Multitrack-Kassetten werden unter anderem Spurformat, Geschwindigkeit und mögliche Rauschunterdrückung untersucht. Angaben zum ursprünglich verwendeten Recorder sind dabei sehr hilfreich.
Nein. X-850 und X-880 gehören zur gleichen späteren ProDigi-Entwicklung, sind aber unterschiedliche Maschinenmodelle. Für die Archivierung ist die genaue Herkunft eines Bandes daher weiterhin relevant.
Ja. BASF-Bänder sind in europäischen Studio- und Rundfunkarchiven weit verbreitet. Bandtyp, Entzerrung, Geschwindigkeit und eventuell verwendete Rauschunterdrückung werden beim Transfer berücksichtigt.
Eine normale Compact Cassette wird üblicherweise als Stereoformat verwendet. Bei Syncaset beziehungsweise Multitrack-Kassetten wird die Bandfläche anders für mehrere getrennte Spuren genutzt. Deshalb darf ein Mehrspurband nicht wie eine gewöhnliche Stereo-Kassette behandelt werden.
ProDigi war besonders in Nashville stark vertreten und wurde dort in zahlreichen professionellen Studios für digitale Mehrspurproduktionen eingesetzt.
Die X-80 verwendet ein älteres proprietäres Format und ist nicht einfach mit den 32-Spur-ProDigi-Maschinen gleichzusetzen. Bestimmte spätere Stereo-Maschinen wie die X-86C konnten X-80-Material wiedergeben.
Als Pancake wird ein offener Bandwickel ohne normale Spulenflansche bezeichnet. Solche Bänder müssen vor und während der Wiedergabe entsprechend fachgerecht gehandhabt werden.
Ja. Dolby SR gehört zu den unterstützten Rauschunterdrückungsverfahren. Bei analogen Multitracks erfolgt die Dolby-A/SR-Decodierung mit Dolby MT Series Hardware und wird für den Transfer entsprechend kalibriert.
Für Dolby A bei analogen Stereo-Mastertapes wird Dolby 363 eingesetzt. Damit erfolgt die Decodierung über professionelle Original-Hardware.
Ja. Für professionelle analoge Multitrackproduktionen steht die Dolby MT Series zur Verfügung. Dadurch kann eine Dolby-A- oder Dolby-SR-codierte Mehrspurproduktion im passenden professionellen Signalweg übertragen werden.
Viertelzoll ist die deutsche Bezeichnung für 1/4 Zoll Bandbreite. Professionelle Viertelzoll-Stereo-Master gehören zu den klassischen analogen Masterformaten.
1 Zoll 24 Spur bezeichnet ein analoges Multitrackformat mit 24 getrennten Spuren auf einem 1 Zoll breiten Band. Für dieses Format wird bei Tonband-digitalisieren.de die Tascam MSR-24S eingesetzt.
Ja. Die hochwertige Digitalisierung eines 1/2-Zoll Stereo-Masters schafft eine geeignete digitale Arbeitsgrundlage für Remastering und Archivierung, ohne das historische Originalband bei späteren Arbeitsschritten erneut abspielen zu müssen.
Ja. Die Übertragung erfolgt mit professioneller Studer-Technik, auf das Kundenband abgestimmter Wiedergabe und hochwertiger A/D-Wandlung. Die Projektunterlagen sehen für die Arbeit mit analogen und digitalen Mastern eine archivgerechte Vorgehensweise nach IASA-TC04 vor.
Ja. Für ProDigi ist Metal-Particle-Magnetband vorgesehen. Das ist ein wichtiger Unterschied zu vielen analogen Open-Reel-Produktionen.
Ja. Viele Portastudios und Multitracker kombinierten Mischpult und Kassettenlaufwerk in einem Gerät. Für die Digitalisierung ist nicht der Mixer entscheidend, sondern das auf der Kassette gespeicherte Spurformat, die Geschwindigkeit und die Noise Reduction.
Wenn diese Signale ursprünglich auf getrennten Spuren aufgenommen wurden, werden sie beim Multitracktransfer auch als getrennte Audiodateien ausgegeben. Welche Instrumente auf welchen Spuren liegen, hängt von der ursprünglichen Aufnahme ab.
Ja. Wenn die ursprünglichen Einzelspuren erhalten sind, ist ein Multitracktransfer eine geeignete Grundlage für Remix, Restaurierung, Neuabmischung oder Archivierung. Die Spuren bleiben dabei getrennt und zeitlich zueinander ausgerichtet.
Hinweise können Beschriftungen wie 4 Track, 8 Track, Portastudio, Syncaset, Tascam, Fostex oder Yamaha sowie Track Sheets und alte Studio-Unterlagen liefern. Ohne solche Angaben kann eine technische Prüfung notwendig sein.
Beschriftungen, Track Sheets, Referenztöne und weitere technische Hinweise können die Bestimmung ermöglichen. Fehlt die Dokumentation, wird das Band vor dem endgültigen Transfer analysiert.
Nicht grundsätzlich. Hi-MD verwendet zusätzliche Formate und Strukturen, die klassische MD-Geräte nicht vollständig unterstützen. Für Hi-MD ist kompatible Hi-MD-Hardware erforderlich.
Magnetbänder und die dazugehörigen historischen Maschinen altern. Eine fachgerechte Digitalisierung sichert die musikalischen Inhalte und macht die getrennten Spuren wieder unabhängig von alter Wiedergabetechnik nutzbar.
Ja. Gerade in Musiker-, Produzenten- oder Studio-Nachlässen sind Bandkartons häufig unvollständig beschriftet. Format, Geschwindigkeit, Entzerrung und gegebenenfalls Noise Reduction können vor dem endgültigen Transfer technisch eingeordnet werden.
Ja. Analoge 4-Spur-Kassetten aus Multitrackrecordern können mit kompatibler Wiedergabetechnik als getrennte Spuren übertragen werden. Entscheidend sind Hersteller, Modell, Bandgeschwindigkeit und verwendete Rauschunterdrückung.
Beschriftungen auf Spule, Bandschachtel oder Track Sheet können auf Fostex R8 beziehungsweise 1/4-Zoll-8-Spur hinweisen. Ohne Dokumentation lässt sich das Format jedoch nicht zuverlässig nur anhand der Spule bestimmen.
MDLP steht für MiniDisc Long Play. Mit MDLP wurden die Aufnahmemodi LP2 und LP4 eingeführt, die gegenüber SP eine längere Spielzeit auf derselben MiniDisc ermöglichen.
DAT-Aufnahmen können je nach Recorder und Aufnahmemodus mit unterschiedlichen Abtastraten vorliegen. Häufig sind 44,1 kHz und 48 kHz; bei Longplay-Aufnahmen kann auch 32 kHz vorkommen. Das tatsächlich vorhandene Format wird beim Transfer berücksichtigt.
Bei bespielbaren MiniDiscs verwaltet die User Table of Contents die vom Benutzer erzeugte Titelstruktur. Sie ist für die korrekte Zuordnung und Wiedergabe der aufgenommenen Tracks wichtig.
Der Alesis ADAT LX-20 Type II ist die für den ADAT-Transfer eingesetzte Originalmaschine. Für die Digitalisierung stehen drei Geräte dieses Typs zur Verfügung.
Die Otari DTR-900 ist eine professionelle digitale 32-Spur-Bandmaschine für 1-Zoll-Band im PD- beziehungsweise ProDigi-Format. Sie ist technisch eng mit der Mitsubishi X-850 verwandt.
Ja. 1-Zoll-Bänder von Quantegy können als Multitrackmaterial digitalisiert werden. Vor dem Transfer werden Bandzustand und technisches Format geprüft und anschließend die passende Wiedergabemaschine gewählt.
Je nach Archivierungsziel kann neben einem korrekt decodierten Transfer auch ein zusätzlicher Rohtransfer sinnvoll sein. Das sollte vor dem Auftrag festgelegt werden, da Verwendungszweck und spätere technische Weiterverarbeitung entscheidend sind.
Historische Multitrack-Kassettenmaschinen sind wartungsintensiv. Auf der vorhandenen Syncaset-Seite wird insbesondere auf Capstan-Probleme und Geräte hingewiesen, die außerhalb der korrekten mechanischen beziehungsweise elektrischen Einstellung liegen. Für Archivtransfers ist eine gewartete und kalibrierte Maschine daher entscheidend.
Ja. Auf Wunsch kann der Transfer auch mit 24 Bit und 192 kHz erfolgen.
Ja. Nach dem Transfer liegen die Spuren als digitale Audiodateien vor und können in einer modernen DAW importiert werden. Die synchronen Einzelspuren ermöglichen eine weitere Bearbeitung und Neuabmischung.
Die Dolby MT Series ist für professionelle Multitrackanwendungen ausgelegt und ermöglicht die Dolby-A- beziehungsweise Dolby-SR-Decodierung mehrerer Spuren einer analogen Mehrspurproduktion.
MiniDisc ist ein digitales Audioformat. Die Audiodaten werden auf einem magneto-optischen Medium gespeichert und bei klassischer MD in der Regel mit ATRAC codiert.
SMPTE ist besonders wichtig, wenn bei der ursprünglichen Produktion weitere Bandmaschinen, Sequencer, MIDI-Systeme, Video oder andere externe Geräte synchron liefen. Das Slave-Verfahren hilft dabei, die zur ursprünglichen Produktion passende zeitliche Referenz bei der Digitalisierung zu erhalten.
IEC und NAB sind zwei Aufzeichnungs-Normen.
IEC = International Electronic Commission
CCIR = Comité Consultatif International des Radiocommunications
DIN = Deutsche Industrie-NormNAB = National Association of Broadcasters
Weil die Zeitkonstanten der beiden Normen verschieden sind, gibt es bei der Wiedergabe eines IEC- Bandes auf einem NAB-Tonbandgerät – und umgekehrt – hörbare Frequenzgangfehler.
Der Wiedergabefrequenzgang eines IEC-Bandes, das mit der NAB-Norm wiedergegeben wird, klingt zu hell, weil zu viel Höhen wiedergegeben werden und außerdem Tiefen fehlen (Korrekturwerte).
Der Wiedergabefrequenzgang eines NAB-Bandes, das mit der IEC-Norm wiedergegeben wird, klingt zu dumpf, weil Höhen fehlen und außerdem zu viel Tiefen wiedergegeben werden (Korrekturwerte).
Eine Tonbandaufnahme sollte mit der gleichen Norm wiedergegeben werden, mit der sie aufgenommen wurde. Darum darf die Angabe der Aufnahmenorm auf dem Bandkarton nicht fehlen.
Muss trotzdem ein Tonband der einen Norm mit einem Tonbandgerät der anderen Norm wiedergegeben werden, so muss man immer genau überlegen, wie dadurch der Frequenzgang verändert wird.
Damit die Wiedergabe genauso wie die Originalaufnahme klingt, muss der Wiedergabefrequenzgang des Tonbandgerätes mit einem Entzerrer wieder linearisiert werden.
Diese obigen Angaben gelten nur für Studio-Tonbänder mit der linearen Bandgeschwindigkeit von 38,1 cm/s. (15 IPS)
Senkelband ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für offenes Magnettonband auf Spule. Viele historische Senkelbänder sind 1/4 Zoll breit, aber nicht jedes Senkelband ist ein professionelles Stereo-Master.
Ja. Gerade 1-Zoll-16-Spur-Bänder stammen häufig aus Band-, Demo- und Studioproduktionen. Das Original-Multitrack wird spurgetrennt digitalisiert, sodass die einzelnen Instrumente und Stimmen anschließend wieder in einer DAW gemischt werden können.
Ja. Die getrennten, synchron ausgerichteten Audiodateien eignen sich für eine neue Mischung in einer DAW. Damit können beispielsweise Lautstärken, Panorama, Effekte und Bearbeitung neu vorgenommen werden, ohne den historischen Mix übernehmen zu müssen.
Ja. LP2 gehört zum MDLP-System und kann mit einem MDLP-kompatiblen Gerät wiedergegeben werden. LP2 wurde häufig genutzt, wenn längere Stereo-Aufnahmezeiten benötigt wurden.
2-Track Master bezeichnet ein zweispuriges Masterband, typischerweise mit linkem und rechtem Stereokanal. 1/2-Zoll High-Speed 2-Track war ein hochwertiges professionelles Masterformat.
Dolby bezeichnet verschiedene Rauschunterdrückungsverfahren für analoge Magnetbandaufzeichnungen. Bei der Digitalisierung muss ein mit Dolby codiertes Band mit dem passenden Verfahren und korrekt eingestelltem Referenzpegel decodiert werden, damit Klangbalance und Dynamik der ursprünglichen Aufnahme erhalten bleiben.
SCMS steht für Serial Copy Management System. Es wurde bei Consumer-Digitalaudio verwendet, um bestimmte Generationen digitaler Kopien zu steuern. Es ist vom eigentlichen Audioinhalt der MiniDisc zu unterscheiden.
Ja. Auch 2-Zoll-16-Spur-Material kann mit der Studer A827 und dem entsprechenden 16-Spur-Kopfsatz verarbeitet werden. Dolby A beziehungsweise Dolby SR wird über die professionelle Multitrack-Dolby-Hardware berücksichtigt.
Fehlt die Dokumentation, werden Beschriftung, vorhandene Referenzen und das Wiedergabeverhalten geprüft. Eine Rauschunterdrückung darf nicht allein aufgrund des Maschinenmodells angenommen werden.
Ja. DTRS-Recorder wurden für geeignete Hi8-MP- und ME-Kassetten entwickelt. Deshalb kann eine äußerlich gewöhnliche Hi8-Kassette tatsächlich eine DTRS-Mehrspuraufnahme enthalten. Unbeschriftete Hi8-Tapes aus einem Tonstudio sollten daher nicht vorschnell als reine Videokassetten eingeordnet werden.
Ziel der Archivierung ist ein möglichst direkter digitaler Transfer des vorhandenen PCM-Masters. Dadurch bleibt das historische digitale Mastermaterial erhalten, ohne es unnötig über eine analoge Zwischenstufe neu zu wandeln.
Für professionelle Dolby-A- und Dolby-SR-Aufnahmen steht Original-Dolby-Hardware zur Verfügung. Stereo-Master können über Dolby 363 verarbeitet werden; für analoge Multitrackproduktionen steht die Dolby MT Series zur Verfügung.
Es handelt sich um ein digitales Audio-Masterformat, das U-matic-Videotechnik als Speichermedium verwendet. Die auf dem Videoband aufgezeichneten Signale repräsentieren digitale Audiodaten und werden durch den passenden Sony PCM-Prozessor decodiert.
Ja. Track Sheets können Spurbelegung, Geschwindigkeit, Noise Reduction, Timecode und weitere Produktionsdaten dokumentieren. Wenn solche Unterlagen vorhanden sind, sollten sie zusammen mit dem Band bereitgestellt werden.
Bandabrieb kann durch Alterung, mechanische Belastung oder Probleme der Magnetschicht entstehen. Starker Abrieb ist ein Grund, die Wiedergabe zu stoppen und den Zustand des Bandes zu prüfen, bevor die Digitalisierung fortgesetzt wird.
Ja. Historische analoge Master können nach hochwertiger Digitalisierung für moderne digitale Veröffentlichungen und Remastering-Projekte weiterverarbeitet werden.
Bei Mehrmaschinen-Produktionen müssen die einzelnen 8-Spur-Tapes zeitlich zusammengehören. Timecode und die DTRS-Synchronisation können deshalb entscheidend sein, um ein ursprüngliches Multitrack-Projekt korrekt zu rekonstruieren und die Spuren anschließend gemeinsam in einer DAW zu verwenden.
Für die Mehrkanal-A/D-Wandlung der analogen Multitrackspuren wird der RME M-32 AD Pro II eingesetzt.
Die Bezahlung erfolgt ausschließlich als Banküberweisung auf unser Geschäftskonto. Die Bankdaten erhalten Sie mit dem Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Für den Erstauftrag gilt immer Vorauskasse.
Ja. Für DTRS stehen Tascam DA-98HR Maschinen zur Verfügung. High-Resolution-DTRS-Aufnahmen können damit passend zum vorhandenen digitalen Format übertragen werden; digitale Medien werden nach Möglichkeit mit ursprünglicher Abtastrate und Bittiefe übernommen.
Für 1/2-Zoll High-Speed Stereo-Master steht eine Studer A80 HC zur Verfügung; analoge Stereo-Master werden primär über Prism Sound Lyra 2 gewandelt. Dolby A und Dolby SR werden mit Dolby 363 decodiert, weitere professionelle Noise-Reduction-Systeme wie dbx Type I und Telcom C4 sind ebenfalls verfügbar. Dadurch können unterschiedliche historische Studio- und Mastering-Workflows fachgerecht berücksichtigt werden.
DAT-Medien wurden unter anderem von Sony, TDK, Maxell, BASF/EMTEC, Fuji und weiteren Herstellern angeboten. Für die Digitalisierung ist neben dem Hersteller vor allem der tatsächliche Zustand und die Lesbarkeit des individuellen Bandes entscheidend.
Tape Baking bezeichnet die kontrollierte Trocknungsbehandlung problematischer Magnetbänder vor der Wiedergabe. Sie kann bei einem Band mit Sticky Shed Syndrome notwendig sein, um einen sicheren Transfer zu ermöglichen. Bei 2-Zoll-Tapes beträgt die Behandlung mindestens 16 Stunden und kann je nach Zustand länger dauern.
Ein 1/2-Zoll-Multitrack-Tonband ist ein analoges Magnetband mit 1/2 Zoll Bandbreite, auf dem mehrere getrennte Audiospuren aufgezeichnet werden. Das Format war besonders in Homerecording-Studios, Proberäumen, kleineren Tonstudios und bei semiprofessionellen Bandproduktionen verbreitet.
Bei einem analogen Master ist die Analog-Digital-Wandlung ein entscheidender Teil der Archivierungskette. Der Prism Sound Lyra 2 wird eingesetzt, damit die Wiedergabe der Studer-Maschine mit hoher Qualität digital erfasst wird.
Beim Ping-Pong- beziehungsweise Bounce-Verfahren werden mehrere bereits aufgenommene Spuren zusammengemischt und auf eine oder mehrere andere Spuren überspielt. Dadurch konnten trotz begrenzter Spurzahl zusätzliche Instrumente aufgenommen werden.
Nicht jedes Band wird pauschal behandelt. Ampex 456 wird vor dem Transfer sorgfältig auf seinen Zustand geprüft. Zeigt das Material Anzeichen eines behandlungsbedürftigen Bindemittelproblems, erfolgt vor der Wiedergabe eine geeignete Behandlung.
Beschriftungen, Track Sheets und andere Produktionsunterlagen sind dafür besonders hilfreich. Bei einem Archiv mit mehreren Tapes sollten zusammengehörige Medien deshalb möglichst eindeutig gekennzeichnet und in ihrer ursprünglichen Reihenfolge eingesendet werden.
Historische professionelle Masterbänder können beispielsweise von BASF, AGFA, Ampex, Quantegy, 3M/Scotch, EMTEC oder anderen Studiobandherstellern stammen. Hersteller und Bandtyp können wichtige Hinweise auf Alter und erforderliche Vorbereitung geben.
Ja. Eine 32-Spur-ADAT-Produktion besteht typischerweise aus vier 8-Spur-Tapes. Solche größeren Produktionen können über einen synchronisierten Geräteverbund bearbeitet werden. Insgesamt ist die Synchronisation von bis zu fünf ADAT-Geräten vorgesehen.
Ja. Tracklisten, Session-Notizen, Disc-Nummern und andere Produktionsunterlagen können die Zuordnung von Titeln und zusammengehörigen Medien erheblich erleichtern.
Tonband-digitalisieren.de digitalisiert professionelle 1/4-Zoll Stereo-Master mit Studer A80 MKII und Prism Sound Lyra 2. Unterstützt werden 7,5 und 15 IPS sowie relevante Entzerrungs- und professionelle Rauschunterdrückungsverfahren.
Für DTRS stehen insgesamt sechs Maschinen zur Verfügung. Da ein DTRS-Tape acht Audiospuren enthält, können damit auch große Mehrmaschinen-Projekte bis zu 48 Spuren als zusammengehöriger Verbund bearbeitet werden.
Ja. Mehrere ADAT-Bänder können als synchroner Geräteverbund zu einer Produktion gehören. Standard sind häufig drei 8-Spur-ADAT-Tapes für insgesamt 24 Spuren. Technisch können bis zu fünf ADAT-Geräte synchronisiert werden, sodass auch größere Projekte mit bis zu 40 Spuren als zusammengehöriger Multitrack-Verbund übertragen werden können.
Ja. Wenn originale Cue Sheets, Mastering-Notizen, Tracklisten oder Fehlerprotokolle vorhanden sind, sollten sie zusammen mit dem U-matic-Master aufbewahrt und bei der Digitalisierung mitgegeben werden. Sie können wichtige Informationen zur ursprünglichen CD-Produktion enthalten.
Für Syncaset stehen Tascam 234 für 4-Spur und Tascam 238 für 8-Spur zur Verfügung. Für Yamaha-8-Spur-Kassetten steht eine Yamaha MT-8X bereit. Bei anderen Portastudio- und Multitracker-Aufnahmen wird zunächst die technische Kompatibilität bestimmt.
Der Begriff bezeichnet eine Masterquelle, die unmittelbar aus dem ursprünglichen Produktionsprozess stammt. Ob ein konkretes Band tatsächlich das Originalmaster ist, lässt sich jedoch nicht allein aus einer Aufschrift ableiten; Begleitunterlagen und technische Einordnung sind wichtig.
Ja. Die Tascam-424-Familie arbeitet mit einem diskreten 4-Kanal-Kassettenformat. Bei der 424 MKIII sind unterschiedliche Bandgeschwindigkeiten möglich; deshalb muss die ursprüngliche Einstellung beim Transfer berücksichtigt werden.
Zur Vermeidung des „Durchsprech-Effektes“ von Tonbändern werden diese normalerweise nicht zurückgespult und auf der aufnehmenden Spule belassen. Diesen Zustand nennt man „Tails-Out“; also der Schwanz (Ende) ist außen an der Spule.
Um das Band abzuspielen muss es zurückgespult werden.
Nein. Eine Trocknungsbehandlung ist keine pauschale Standardmaßnahme für jedes alte Band. Zunächst werden Bandtyp und Zustand geprüft.
Bei 1/2 Zoll 16 Spur befinden sich 16 getrennte Audiospuren auf einem 1/2 Zoll breiten Magnetband. Das Format ermöglichte auch kleineren Studios und Bands umfangreiche Mehrspurproduktionen.
Ja. Wenn eine DAT-Kassette mehrere Titel oder Programmbestandteile enthält, können diese bei Bedarf als getrennte Dateien ausgegeben werden. Die gewünschte Dateistruktur wird im Auftrag berücksichtigt.
Ein 1-Zoll-Multitrack-Tonband ist ein analoges Magnetband mit 1 Zoll Bandbreite, auf dem mehrere getrennte Audiospuren aufgezeichnet werden. Das Format wurde sowohl in professionellen Studios als auch bei semiprofessionellen Musik- und Bandproduktionen eingesetzt.
Ja. Ein unbeschriftetes 1-Zoll-Band kann grundsätzlich aus einem ProDigi-System stammen, lässt sich aber nicht allein anhand der Bandbreite sicher bestimmen. Dokumentation und technische Untersuchung sind deshalb wichtig.
Beim SMPTE-Slave-Transfer wird der Timecode des Originalbandes ausgewertet und bei Bedarf reshaped. Die Bandmaschine folgt über den Synchronizer der DAW, sodass Laufzeit- und Geschwindigkeitsabweichungen der ursprünglichen Aufnahme berücksichtigt werden.
Vorhandene Timecode-Informationen können in die BWF-Metadaten der erzeugten Audiodateien übernommen werden. Damit lässt sich die ursprüngliche zeitliche Referenz einer Multitrackproduktion auch nach der Digitalisierung dokumentieren.
Ja. Bänder aus einer Fostex R8 können auf einer entsprechend eingerichteten Fostex R8 wiedergegeben und als acht getrennte digitale Audiospuren übertragen werden.
Grundsätzlich nein. Sie erhalten zwei Audio-Files: Seite A und Seite B. Wenn Sie einzelne Audiofiles wünschen, dann wählen Sie bitte im Auftragsformular die Option „Einzeltrack-Trennung“ aus.
Ja. DAT-HR-Aufnahmen werden mit dem Tascam DA-45HR wiedergegeben. Digitale Medien werden nach Möglichkeit direkt beziehungsweise bitgetreu mit ihrer ursprünglichen Abtastrate und Bittiefe übertragen.
Ja. Demos aus Tascam Portastudio, Fostex Multitracker, Yamaha Multitrack Cassette Recorder und vergleichbaren Geräten können je nach Aufzeichnungsformat spurgetrennt übertragen werden.
Ja. 1/2-Zoll-16-Spur-Bänder aus Tascam MSR-16- beziehungsweise MSR-16S-Produktionen können mit der vorhandenen Tascam MSR-16S übertragen und als 16 getrennte Spuren ausgegeben werden.
Für 1-Zoll-16-Spur wird die Tascam MS-16 eingesetzt. Die typische Bandgeschwindigkeit beträgt 15 IPS. Für die Mehrkanal-A/D-Wandlung steht der RME M-32 AD Pro II zur Verfügung.
Ja. 1-Zoll-4-Spur-Bänder können mit der Studer A80 MKI und dem passenden Kopfträger beziehungsweise Kopfsatz wiedergegeben werden. Die A/D-Wandlung erfolgt über den RME M-32 AD Pro II.
Leader Tape ist nichtmagnetisches Vorlauf-, Nachlauf- oder Trennband. Es wurde bei professionellen Mastertapes häufig zur Kennzeichnung von Bandanfang, Bandende oder einzelnen Abschnitten eingesetzt.
Vorhandener SMPTE-Timecode wird analysiert und kann bei Bedarf reshaped werden. Ob ein problematischer Timecode noch ausreichend auswertbar ist, hängt vom konkreten Zustand des aufgezeichneten Codes und des Bandes ab und wird bei der technischen Prüfung festgestellt.
Ein 1-kHz-Ton kann als Pegelreferenz dienen und hilft bei der korrekten Wiedergabe- und Systemkalibrierung. Professionelle Master können zusätzlich weitere Testfrequenzen oder Kennzeichnungen enthalten.
Viele Veröffentlichungen aus der frühen und klassischen CD-Ära wurden mit PCM-1610/1630 produziert. Ein U-matic-Band kann daher das ursprüngliche digitale Produktions- oder CD-Master eines Albums enthalten und für Neuveröffentlichungen oder Archivierung von erheblicher Bedeutung sein.
1/2-Zoll-8-Spur ermöglichte Musikern und kleineren Studios echte Mehrspuraufnahmen auf relativ kompakter analoger Technik. Dadurch konnten Instrumente und Stimmen getrennt aufgenommen und später gemischt werden.
Bei der Fostex R8 werden acht getrennte Audiospuren auf einem 1/4-Zoll-Tonband aufgezeichnet. Dadurch konnten Instrumente und Gesang getrennt aufgenommen und später zu einem Stereomix zusammengemischt werden.
Ja. Fuji DPD-MP gehört zu den dokumentierten Bandtypen für DTRS. Auch solche Medien können als einzelne 8-Spur-Tapes oder als Teil eines Mehrbandprojekts übertragen werden.
Ja. Sind Spurformat, Geschwindigkeit, Entzerrung oder Rauschunterdrückung unbekannt, können diese Eigenschaften vor dem endgültigen Transfer anhand des Mediums, vorhandener Dokumentation und technischer Prüfung eingeordnet werden.
Ja. Der Prism Sound Lyra 2 ist der primäre A/D-Wandler für analoge Stereo-Master. Die Wiedergabe erfolgt beim 1/4-Zoll-Master über die dafür vorgesehene Studer A80 MKII.
Ja. Ein 1-Zoll-8-Spur-Band kann als acht getrennte, synchron ausgerichtete Audiospuren übertragen werden. Damit bleibt die Mehrspurproduktion für eine neue Mischung oder Archivierung erhalten.
Das Medium ist eine Compact Cassette, die Aufzeichnung jedoch nicht das normale Stereo-Kassettenformat. Die Yamaha MT8X nutzt acht Spuren und eine andere Bandgeschwindigkeit als ein gewöhnlicher Kassettenrecorder.
Ja. Tascam war bei semiprofessionellen und professionellen 1-Zoll-Mehrspurformaten weit verbreitet. Für 1-Zoll-16-Spur steht eine Tascam MS-16 und für 1-Zoll-24-Spur eine Tascam MSR-24S zur Verfügung.
Dolby A und dbx Type I beziehungsweise Type II sind unterschiedliche Rauschunterdrückungssysteme und nicht untereinander austauschbar. Das tatsächlich verwendete Verfahren muss vor dem Transfer bestimmt werden.
Ja. Für die Tascam TSR-8 steht ein Adam Smith Zeta Three Synchronizer zur Verfügung. Vorhandener SMPTE-Timecode kann ausgewertet und für einen synchronisierten Slave-Transfer genutzt werden.
Ja. 1-Zoll-Mehrspurtechnik wurde nicht nur von großen Studios verwendet. Auch kleinere Studios, Musiker und Bands arbeiteten mit 8-, 16- oder 24-Spur-Systemen. Entscheidend sind Bandbreite, Spurformat, Geschwindigkeit, Entzerrung, Rauschunterdrückung und Bandzustand.
Ja. Wenn DAT das originale Stereo-Master einer Produktion enthält, kann die digitale Sicherung eine wichtige Grundlage für Remastering, Neuveröffentlichung oder Langzeitarchivierung sein.
DAT ist ein digitales Stereo-Bandformat. Obwohl die Audiodaten auf Magnetband gespeichert sind, müssen sie bei einer fachgerechten Archivierung nicht erneut analog gewandelt werden.
Die Mitsubishi X-86 gehört zur Stereo-Masterrecorder-Familie von ProDigi und verwendet 1/4-Zoll-Band. Sie ist nicht mit den 32-Spur-Multitrackmaschinen X-800, X-850 und X-880 gleichzusetzen.
IEC und NAB bezeichnen Entzerrungsstandards der analogen Bandaufzeichnung. Die Wiedergabe muss zur ursprünglichen Aufnahme passen, da eine falsche Entzerrung den Frequenzgang verändert.
Der Sony DMR-2000 ist ein professioneller U-matic Digital Master Recorder aus dem Sony Digital Mastering System. Er kann zusammen mit PCM-1610 beziehungsweise PCM-1630 für Aufnahme und Wiedergabe digitaler Audiomaster eingesetzt werden.
Die Tascam 238 ist eine 8-Spur-Multitrack-Kassettenmaschine. Sie ermöglichte acht getrennte Spuren auf Compact Cassette und wurde in semiprofessionellen Studio- und Musikeranwendungen eingesetzt.
Ja. Ein gut erhaltenes analoges Stereo-Master kann eine hervorragende Quelle für Reissues, Remastering, Streaming, Vinyl- oder andere Neuveröffentlichungen sein.
Bei PCM-1610/1630 wird digitales Audio auf einem Videoband gespeichert. Bandalterung, Dropouts oder Wiedergabeprobleme können deshalb zu digitalen Fehlern führen. Die Fehleranalyse zeigt, wie zuverlässig das Master gelesen wird und ob problematische Bandbereiche vorhanden sind.
Wenn man ein Tonband lange Zeit lagert, kommt es zum sogenannten „Kopiereffekt“ –
der (laute) Inhalt einer Wicklung kopiert sich durch den eigenen Magnetismus auf die nächste Wicklung.
Das führt dazu, daß man ein „pre-echo“ bekommt: man hört die eigentliche Aufnahme in einer leiseren Kopie, bevor sie eigentlich einsetzen sollte.
Wenn man das vermeiden will, muß man das Band „tailed-out“-lagern, also „auf Ende“. Somit fällt das „pre-echo“ IN die Aufnahme hinein, anstatt davor – somit fällt sie nicht mehr auf. Das heißt jedoch, daß man erst das ganze Band zurückspulen muß, bevor man es abspielen kann.
Um diesen Umstand zu vermeiden, also die Bänder „auf Anfang“ lagern zu können (schneller Zugriff ist im Rundfunk genauso wichtig wie lange Lagerbeständigkeit), wählte man damals noch sehr lage Zeit die sogenannte „Deutsche Schichtlage“, die es erlaubte, Bänder „auf Anfang“ gespult zu lagern und trotzdem keinen störenden Kopiereffekt als „pre-echo“ zu haben.
Beschädigte oder gealterte Klebestellen und Bandverbindungen können bei Bedarf fachgerecht erneuert werden. Der Zustand wird vor dem eigentlichen Transfer geprüft.
DASH-Multitrack-Bänder besitzen zusätzlich zu den digitalen Audiospuren analoge Spuren für A1 und A2 sowie eine Timecode-Spur. Diese zusätzlichen Spuren können beim Transfer ebenfalls erfasst werden.
Professionelle Mastertapes enthalten häufig Kalibrier- oder Referenztöne. Sie dienen dazu, die Wiedergabemaschine und gegebenenfalls Rauschunterdrückung an die Bedingungen der ursprünglichen Aufnahme anzupassen.
Sonys Spezifikation für CD-Master nennt maximal 10 Fehler pro Minute Programmmaterial; als optimal wurden weniger als 200 Fehler pro Stunde angegeben. Eine Fehleranalyse war damit ein fester Bestandteil der professionellen Qualitätskontrolle eines CD-Masters.
Ja. Wenn das Band das geeignete originale Stereo-Master enthält, kann dessen hochwertige Digitalisierung als Ausgangspunkt für eine neue Mastering- oder Vinylproduktion dienen.
Ja, sofern das aufgezeichnete Spurformat mit der vorhandenen Wiedergabetechnik kompatibel ist. Bei historischen Otari-Produktionen werden deshalb Spurzahl, Geschwindigkeit, Entzerrung und gegebenenfalls Rauschunterdrückung geprüft.
Ja. Sony DARS-MP gehört zu den für DTRS vorgesehenen Bandtypen. Ein solches Medium kann als digitales 8-Spur-DTRS-Tape beziehungsweise als Teil eines größeren synchronisierten Multitrack-Projekts übertragen werden.
Wird ein Master mit der falschen Geschwindigkeit abgespielt, stimmen Tonhöhe, Laufzeit und Frequenzverhalten nicht. Deshalb wird die tatsächliche Geschwindigkeit vor beziehungsweise während der technischen Einrichtung des Transfers bestimmt.
DAT besitzt eine digitale Fehlerkorrektur, die kleinere Lesefehler des Bandes ausgleichen kann. Bei stärker geschädigten oder schlecht lesbaren Medien kann die Korrektur jedoch an Grenzen stoßen. Deshalb ist eine kontrollierte Wiedergabe wichtig.
Für die Mitsubishi X-850 ist die Wiedergabe von X-800-Aufnahmen dokumentiert, allerdings mit Einschränkungen bei geschnittenen beziehungsweise gesplicten X-800-Bändern. Deshalb muss historisches Material vor dem Transfer genau beurteilt werden.
DASH steht für „Digital Audio Stationary Head“ und ist ein professionelles digitales Magnetbandformat, das vor allem in Tonstudios und Rundfunkanstalten eingesetzt wurde. Anders als bei DAT, ADAT oder DTRS arbeitet DASH mit stationären Köpfen. Professionelle DASH-Systeme konnten je nach Maschine 24 oder 48 digitale Audiospuren aufzeichnen.
Dolby SR steht für Spectral Recording und ist ein professionelles Rauschunterdrückungssystem für analoge Bandaufnahmen. Es wurde bei hochwertigen Studio- und Masterproduktionen eingesetzt.
Die 32-Spur-ProDigi-Maschinen verwenden 1-Zoll-Metal-Particle-Magnetband. Das Bandmaterial unterscheidet sich damit von vielen klassischen analogen Studiobändern.
Ja. Originale Bandkartons, Track Sheets, Mastering Notes, Calibration Sheets und andere Produktionsunterlagen können entscheidende Informationen für eine korrekte Wiedergabe und historische Einordnung liefern.
Ja. Professionelle Ampex- und Quantegy-Bänder können nach Zustandsprüfung übertragen werden. Bei bestimmten historischen Bandtypen muss insbesondere auf altersbedingte Binderprobleme geachtet werden.
DAT wird nach Möglichkeit direkt digital beziehungsweise bitgetreu in die DAW übertragen. Eine unnötige D/A-Wandlung mit anschließender erneuter A/D-Wandlung wird vermieden.
Schimmelbefall muss vor einer normalen Wiedergabe gesondert behandelt werden. Erst nach Beurteilung und geeigneter Behandlung wird entschieden, wie das Band sicher weiterverarbeitet und digitalisiert werden kann.
Beim Otari DTR-900 handelt es sich um eine 32-Spur-Digitalmaschine im PD-/ProDigi-Format. Der Begriff DTR bezeichnet die Otari-Maschine; das Aufzeichnungsformat gehört zur Professional-Digital-Familie.
Ja. Für analoge Stereo-Master mit Dolby A steht Dolby-363-Hardware zur Verfügung. Die Dolby-Decodierung wird passend zum Band und dessen Referenzpegel eingerichtet.
Ja. Die Sony PCM-3348HR unterstützt auch DASH-HR-Aufzeichnungen mit 24 Bit. Die vorhandene digitale Auflösung des Originals bleibt beim Transfer erhalten.
Ja. Alte Demo-, Proberaum- und Studioproduktionen auf 1-Zoll-Multitrack können als getrennte Spuren übertragen werden. Das ist besonders sinnvoll, wenn kein brauchbarer Stereomix mehr existiert oder die Aufnahme neu gemischt werden soll.
Ein betroffenes Band kann je nach Zustand für einen sicheren Transfer vorbereitet werden. Bei 2-Zoll-Material erfolgt die notwendige Trocknungsbehandlung mindestens 16 Stunden; abhängig von Bandtyp und Zustand kann eine längere Behandlung erforderlich sein. Anschließend wird die Spielbarkeit erneut beurteilt.
Ja. Für Tascam-Multitrackmaschinen steht ein Adam Smith Zeta Three Synchronizer zur Verfügung. Vorhandener SMPTE-Timecode kann ausgewertet und für einen synchronisierten Slave-Transfer genutzt werden.
Ein Dolby Tone ist ein Referenzton zur korrekten Einstellung der Dolby-Wiedergabekette. Bei professionellen Master- und Multitrackbändern sind solche Referenzen besonders wichtig, weil der Decoder auf den zur Aufnahme passenden Pegel abgeglichen werden muss.
Ja. Auch umfangreiche MD-Bestände aus Studios, Rundfunkarchiven, Künstlernachlässen oder privaten Sammlungen können systematisch erfasst und übertragen werden.
Ja. Verschmutzungen und Bandabrieb können eine Reinigung erforderlich machen. Reinigung, Behandlung von Sticky Shed Syndrome und Schimmelbehandlung sind unterschiedliche Maßnahmen und werden nach dem tatsächlichen Zustand des Bandes ausgewählt.
Ja. Sony produzierte sowohl speziell gekennzeichnete DTRS-Medien als auch geeignete Hi8-MP- und ME-Kassetten. Sony-Hi8-Kassetten können deshalb ebenfalls DTRS-Audiodaten enthalten, wenn sie in einem DTRS-Recorder bespielt wurden.
Ja. AGFA-Bänder finden sich häufig in europäischen Rundfunk-, Studio- und Archivbeständen. Für die korrekte Wiedergabe werden die technischen Eigenschaften des konkreten Bandes berücksichtigt.
Auf 1/2-Zoll-Band existieren unterschiedliche Spurformate. Kopfgeometrie, Geschwindigkeit, Entzerrung und gegebenenfalls Rauschunterdrückung müssen zur ursprünglichen Aufnahme passen. Eine beliebige 1/2-Zoll-Maschine ist deshalb nicht automatisch für jedes Band geeignet.
Ja. Wenn eine Hi8- oder 8-mm-Kassette aus einem Tonstudio, einer Musikproduktion oder einem DTRS-Archiv stammt, kann geprüft werden, ob es sich um ein DTRS-Medium handelt. Besonders hilfreich sind Beschriftungen wie DTRS, DA-88, DA-98, DA-98HR, Tracknummern oder Hinweise auf eine Multitrack-Produktion.
Ja. 24 Bit und 96 kHz sind ein geeignetes hochauflösendes Lieferformat für die weitere Bearbeitung und Archivierung analoger Mehrspuraufnahmen.
Ja. DAT wurde über viele Jahre als digitales Stereo-Masterformat verwendet. Eine unscheinbare DAT-Kassette kann deshalb ein originales Mix-Master, Produktionsmaster, Live-Master oder eine andere wichtige Originalaufnahme enthalten.
Der Begriff wird im Zusammenhang mit kompakten Mehrspur-Kassettenrecordern verwendet. Für die technische Zuordnung ist jedoch immer das konkrete Gerät wichtig, weil sich Spurformat, Geschwindigkeit und Rauschunterdrückung zwischen Herstellern unterscheiden können.
Ja. Für die Tascam MSR-16S kann der Adam Smith Zeta Three im SMPTE-Workflow eingesetzt werden. Dies ist wichtig, wenn bei der ursprünglichen Produktion weitere Geräte zeitlich gekoppelt waren.
Ja. Enthält ein Master mehrere Titel, kann bei Bedarf eine Titeltrennung beziehungsweise File-Splitting erfolgen. Das unveränderte Transfermaterial und die gewünschte Ausgabestruktur werden entsprechend dem Auftrag behandelt.
Bei Produktionen mit mehr als acht Spuren wurden mehrere ADAT-Recorder gemeinsam eingesetzt. Die Synchronisation sorgt dafür, dass alle beteiligten Tapes zeitlich zusammengehören. Das ist insbesondere bei 16-, 24-, 32- oder 40-Spur-Projekten entscheidend, wenn die Einzelspuren später wieder gemeinsam in einer DAW verwendet werden sollen.
Viele historische 24-Spur-DASH-Produktionen stammen von Maschinen wie der Sony PCM-3324, PCM-3324A oder PCM-3324S. Für die Digitalisierung historischer DASH-Aufnahmen steht mit der Sony PCM-3348HR eine professionelle DASH-Maschine zur Verfügung. Die tatsächliche Kompatibilität und das auf dem Band vorhandene Format werden vor dem Transfer geprüft.
Wenn die Instrumente ursprünglich auf getrennten Spuren aufgenommen wurden, werden sie beim Multitracktransfer auch als getrennte Audiodateien ausgegeben. Welche Signale auf den einzelnen Tracks liegen, hängt von der damaligen Aufnahme ab.
Sofern möglich, senden wir die Originalmedien in der gleichen Verpackung zurück, in welcher sie genommen sind. Sollte dies nicht möglich sein, verpacken wir die Medien zu unseren Kosten neu.
Für 1/2-Zoll High-Speed Stereo-Master wird eine Studer A80 HC eingesetzt. Sie ist für professionelle Masterband-Wiedergabe bei 15 und 30 IPS vorgesehen.
Ja. 1-Zoll-16-Spur-Tonbänder werden mit einer Tascam MS-16 wiedergegeben. Die einzelnen Spuren werden synchron über den RME M-32 AD Pro II digitalisiert.
Für einen professionellen Transfer werden die technischen Parameter des Kundenbandes berücksichtigt. Referenz- und Pegeltöne sowie vorhandene Dokumentation sind dabei besonders hilfreich, um die Wiedergabe an die ursprüngliche Aufnahme anzupassen.
NR steht für Noise Reduction beziehungsweise Rauschunterdrückung. Zusätze wie Dolby A, Dolby SR, dbx I oder Telcom C4 geben an, welches System bei Aufnahme und Wiedergabe berücksichtigt werden muss.
Nur soweit sie auf dem Band noch als getrennte Spuren vorhanden sind. Wurden mehrere Instrumente bereits analog auf eine gemeinsame Spur zusammengemischt, enthält diese Spur nur noch den damaligen Submix.
Für größere ADAT-Produktionen können bis zu fünf Geräte miteinander synchronisiert werden. Da jedes ADAT-Tape acht digitale Spuren enthält, lässt sich damit ein Verbund mit bis zu 40 Spuren abbilden. Entscheidend ist, dass die zusammengehörigen Maschinen und Tapes als synchrones Multitrack-System behandelt werden.
Nein. DDS ist ein Datenbandformat, das aus der DAT-Technik hervorgegangen ist. Ähnliche Kassettengehäuse bedeuten nicht, dass jede DDS-Kassette eine normale Audio-DAT-Aufnahme enthält oder von einem Audio-DAT-Recorder gelesen werden kann.
Sticky Shed Syndrome ist eine altersbedingte Veränderung bestimmter Magnetbänder. Der Binder der Magnetschicht kann Feuchtigkeit aufnehmen. Das Band beginnt beim Abspielen zu kleben, zu quietschen oder Abrieb zu erzeugen und kann Tonköpfe sowie Bandführungen stark verschmutzen.
Nein. 1/4-Zoll-Magnetband kann unterschiedliche Spurformate und Inhalte enthalten. Deshalb werden Spurformat, Geschwindigkeit, Entzerrung und weitere technische Merkmale vor einem professionellen Transfer berücksichtigt.
Nein. Ein 1-Zoll-ProDigi-Band enthält digital codierte Daten und benötigt eine kompatible digitale ProDigi-Wiedergabemaschine. Eine analoge 1-Zoll-Multitrackmaschine kann daraus keine normalen Audiospuren wiedergeben.
IEC, CCIR und NAB bezeichnen Wiedergabe- beziehungsweise Entzerrungsstandards. Welcher Standard relevant ist, hängt von der ursprünglichen Aufnahme und dem jeweiligen Format ab. Eine falsche Entzerrung verändert den Frequenzgang.
Ja. Für Tascam-238-Aufnahmen steht eine passende Tascam 238 zur Verfügung. Die acht Tracks können als getrennte und synchron ausgerichtete Audiodateien übertragen werden.
LP2 ist ein MDLP-Aufnahmemodus und wurde auch bei NetMD häufig genutzt. Er ermöglicht ungefähr die doppelte Aufnahmezeit einer klassischen SP-Aufnahme.
Ja. Für Tascam-Syncaset stehen passende Mehrspurmaschinen zur Verfügung. 4-Spur-Material kann mit der Tascam 234 und 8-Spur-Material mit der Tascam 238 wiedergegeben und spurgetrennt digitalisiert werden.
Syncaset bezeichnet Mehrspuraufzeichnung auf Compact Cassette. Tascam entwickelte entsprechende Systeme, mit denen vier beziehungsweise acht getrennte Audiospuren auf einer Kassette aufgezeichnet werden konnten. Solche Kassetten sind keine normalen Stereo-Musikkassetten und benötigen die passende Mehrspur-Wiedergabetechnik.
Ja. Ampex 456 ist häufig in historischen Studioarchiven zu finden. Vor dem Abspielen wird der Bandzustand geprüft, da ältere Bänder behandlungsbedürftig sein können. Anschließend wird das tatsächliche Spurformat mit der passenden Maschine übertragen.
Professionelle Geräte wie Denon DN-M1050 und Tascam MD-350 sind für zuverlässigen Studiobetrieb ausgelegt. Sie ermöglichen die systemgerechte Wiedergabe klassischer MiniDisc-Medien.
Wir bieten Ihnen gerne die „Digitale Restauration“ Ihrer Schallplatte an. Die Kosten richten sich nach dem Behandlungsbedarf. Sollten Sie diese Option wünschen, vermerken Sie dies bitte im Auftragsformular.
Ja. Historische 32-Spur-Digitalproduktionen können nach erfolgreichem Transfer als Grundlage für Restaurierung, Neuabmischung, Remastering und Re-Releases dienen.
Ja. Dolby-SR-codierte 2-Zoll-24-Spur-Master können mit der Studer A827 und der professionellen Dolby MT Series verarbeitet werden. Die Spuren werden anschließend über den RME M-32 AD Pro II digitalisiert.
Von improvisiertem Erhitzen in einem normalen Haushaltsbackofen ist abzuraten. Historische Magnetbänder reagieren empfindlich auf ungeeignete Temperaturen und unkontrollierte Bedingungen. Eine Trocknungsbehandlung für Archivmaterial sollte kontrolliert und mit dafür geeigneter Technik durchgeführt werden.
Digitalisiert werden DTRS-8-Spur-Aufnahmen sowie Mehrmaschinen-Projekte, bei denen mehrere 8-Spur-DTRS-Tapes zu einer größeren Produktion gehören. Dazu zählen beispielsweise 16-, 24-, 32-, 40- und 48-Spur-Projekte. Für die Bearbeitung stehen insgesamt sechs DTRS-Maschinen zur Verfügung.
Ja. Die Mitsubishi X-850 ist eine 32-Spur-ProDigi-Maschine für 1-Zoll-Band. Entsprechende historische Digitalmultitracks können formatgerecht übertragen und archiviert werden.
Ja. Ein auffälliges Band sollte nicht einfach weiter abgespielt werden. Bei entsprechendem Befund wird eine geeignete kontrollierte Trocknungsbehandlung beziehungsweise Tape Baking durchgeführt, bevor der eigentliche Transfer erfolgt.
Die Kennzeichnung bedeutet, dass die Aufnahme mit Dolby A codiert wurde und für eine korrekte Wiedergabe mit dem entsprechenden Dolby-A-Verfahren decodiert werden soll.
CCIR beziehungsweise IEC bezeichnet eine professionelle Entzerrungsnorm für analoge Magnetbandaufzeichnung. Die korrekte Entzerrung ist für eine tonale und technisch richtige Wiedergabe des Masterbandes wesentlich.
Ja. Für 1-Zoll-8-Spur-Aufnahmen wird die Studer A80 MKI mit dem zum Spurformat passenden Kopfträger beziehungsweise Kopfsatz verwendet. Die Digitalisierung erfolgt mehrkanalig über den RME M-32 AD Pro II.
Tascam rät bei DTRS von 150-Minuten- oder längeren Kassetten ab. Das besonders dünne Band entspricht nicht den vorgesehenen Parametern und kann von der Maschine automatisch ausgeworfen werden. Bei historischen Medien wird deshalb der konkrete Kassettentyp vor der Bearbeitung berücksichtigt.
ADAT 8-Track und ADAT 8-Spur bezeichnen dasselbe Grundprinzip: Auf einem ADAT-Medium befinden sich acht digitale Audiospuren. Für Produktionen mit mehr Spuren wurden entsprechend mehrere ADAT-Tapes eingesetzt.
Ja. 24-Spur-DASH-Bänder können mit professioneller DASH-Hardware ausgelesen und als einzelne, synchron ausgerichtete Audiodateien digitalisiert werden. Die Übertragung erfolgt in Echtzeit und grundsätzlich in der ursprünglichen digitalen Auflösung des Bandes.
Longplay-DAT ist ein Aufnahmemodus mit verlängerter Laufzeit. Solche Aufnahmen können andere digitale Parameter als klassische SP-DAT-Aufnahmen verwenden und müssen von einer geeigneten Maschine korrekt erkannt und wiedergegeben werden.
Ja. Quantegy DA8 MP ist ein DTRS-Bandtyp für 8-mm-Digital-Multitrack-Systeme. Vor dem Transfer wird das Medium geprüft und anschließend mit der passenden DTRS-Technik übertragen.
Funktionsfähige professionelle DAT-Maschinen werden zunehmend seltener und die Magnetbänder altern. Eine dateibasierte Sicherung macht wertvolle Stereo-Master, Live-Mitschnitte und Produktionsaufnahmen unabhängig von historischer DAT-Hardware.
Das hängt vom konkreten Fehler ab. Probleme können das Medium, die TOC, die Mechanik oder die Lesbarkeit betreffen. Eine problematische Disc sollte nicht unnötig weiter abgespielt oder beschrieben werden.
Nach Möglichkeit nein. Digitale Formate werden direkt beziehungsweise bitgetreu in die DAW übertragen. Eine unnötige D/A-Wandlung und anschließende erneute A/D-Wandlung wird vermieden.
Für 1-Zoll-4-Spur steht die Studer A80 MKI zur Verfügung. Für dieses Format ist ein entsprechender Kopfträger- beziehungsweise Kopfsatzwechsel erforderlich.
PCM-1610 und PCM-1630 gehören zur professionellen Sony-PCM-Mastering-Familie. PCM-1630 ist die spätere Generation und wurde zu einem zentralen Format der professionellen CD-Masterproduktion. Für Archivzwecke ist entscheidend, das auf dem U-matic-Master verwendete System korrekt zu identifizieren und mit passendem Originalequipment auszulesen.
19 cm/s entspricht ungefähr 7,5 IPS. Auch bei dieser Geschwindigkeit können hochwertige Stereo-, Rundfunk- oder Archivaufnahmen auf 1/4-Zoll-Band vorliegen.
Hi-MD ist eine spätere Weiterentwicklung der MiniDisc-Technik mit deutlich höherer Speicherkapazität und zusätzlichen Aufnahme- und Datenfunktionen. Hi-MD ist technisch von klassischer MD und MDLP zu unterscheiden.
Ja. MiniDisc wurde auch in Studios, bei Proben, für Rough Mixes, Playbacks und Produktionskopien eingesetzt. Solche Discs können heute wichtige oder sogar einzigartige Aufnahmen enthalten.
Für klassische MiniDisc stehen insbesondere ein Denon DN-M1050 und ein Tascam MD-350 zur Verfügung. Die passende Maschine wird abhängig vom vorliegenden Medium und Aufnahmeformat gewählt.
Ja. dbx Type I gehört zu den unterstützten professionellen Rauschunterdrückungsverfahren. Die passende Hardware-Decodierung wird anhand des ursprünglich verwendeten Aufzeichnungssystems gewählt.
Ja. dbx Type I gehört zu den unterstützten Noise-Reduction-Systemen. Vor dem Transfer muss geklärt beziehungsweise technisch bestimmt werden, ob das Original tatsächlich mit dbx Type I aufgezeichnet wurde.
Der Sony PCM-1630 arbeitet mit 16-Bit-Linear-PCM. Für CD-Master wurde 44,1 kHz verwendet. Das System unterstützt außerdem 44,056 kHz, weshalb bei historischen Tapes das tatsächlich vorliegende Format berücksichtigt werden muss.
Ja. Gerade dafür ist die Digitalisierung als einzelne, synchron ausgerichtete Spuren gedacht. Nach dem Transfer stehen die ursprünglichen Multitrack-Spuren für Remix, Restaurierung, Remastering oder Archivierung zur Verfügung.
Ja. Ein Magnetband kann äußerlich völlig unauffällig aussehen und beim ersten Abspielen dennoch Probleme zeigen. Deshalb lässt sich die Spielbarkeit eines jahrzehntealten Master- oder Archivbandes nicht allein anhand seines äußeren Erscheinungsbildes beurteilen.
Ja. Für 48-Spur-DASH-Bänder steht eine Sony PCM-3348HR zur Verfügung. Alle digitalen Audiospuren werden gleichzeitig übertragen und anschließend als einzelne, gleich lange Dateien bereitgestellt.
Für 1/2-Zoll-16-Spur mit der Tascam MSR-16S ist 15 IPS die typische Geschwindigkeit. Die korrekte Geschwindigkeit muss der ursprünglichen Aufnahme entsprechen.
Ja. 1/2-Zoll-8-Spur-Aufnahmen werden mit der Tascam TSR-8 wiedergegeben. Die acht Spuren werden über den RME M-32 AD Pro II digitalisiert und als synchron ausgerichtete Einzelspuren ausgegeben.
Ja. DTR-900-Bänder gehören zum PD-/ProDigi-32-Spur-Format auf 1-Zoll-Band. Bei historischem Material werden Bandzustand und konkrete Formatparameter vor dem Transfer geprüft.
DTRS nutzt Hi8-Kassetten als physisches Bandmedium. Deshalb können DTRS-Aufnahmen äußerlich wie gewöhnliche Hi8-Videokassetten aussehen. Entscheidend ist nicht allein die Kassette, sondern ob darauf DTRS-Audiodaten aufgezeichnet wurden.
Für 1-Zoll-24-Spur wird die Tascam MSR-24S eingesetzt. Sie unterstützt in diesem Transfer-Setup 7,5 und 15 IPS. Die A/D-Wandlung erfolgt über den RME M-32 AD Pro II.
Ja. Für PCM-1610 steht originales Sony-Equipment zur Verfügung. Das U-matic-Medium wird mit einem geeigneten DMR-2000 beziehungsweise DMR-4000 wiedergegeben und das PCM-Signal mit dem passenden Sony-Prozessor decodiert.
Ja. 24 Bit und 96 kHz sind ein hochauflösendes Format für die Archivierung und weitere Bearbeitung analoger Mehrspuraufnahmen.
Ja. Historische 1/4-Zoll-8-Spur-Produktionen aus Projektstudios, Homerecording-Setups und Proberäumen können formatgerecht übertragen und als einzelne Tracks archiviert werden.
Die analoge Timecode-Spur wird ebenfalls ausgelesen. Der SMPTE-Timecode kann regeneriert und separat mitgeliefert werden. Auf Wunsch können die entsprechenden Zeitinformationen auch bei der digitalen Bereitstellung berücksichtigt werden.
15 IPS bedeutet 15 inches per second und entspricht ungefähr 38 cm/s Bandgeschwindigkeit. Die richtige Geschwindigkeit ist für Tonhöhe, Laufzeit und korrekte Wiedergabe entscheidend.
Ist die Inhaltsverwaltung einer MiniDisc beschädigt, kann die Disc trotz vorhandener Audiodaten als leer, fehlerhaft oder unlesbar erscheinen. Solche Medien müssen gesondert geprüft werden.
Ja. Professionelle MiniDisc-Geräte wurden auch im Rundfunk und in Produktionsumgebungen eingesetzt. Beiträge, Jingles, Interviews und Musikaufnahmen auf MD können archiviert werden.
Ja. Vor der Digitalisierung werden unter anderem Bandzustand, Spielbarkeit, Format, Geschwindigkeit, Entzerrung, mögliche Rauschunterdrückung und weitere technische Merkmale geprüft.
NAB ist eine weitere verbreitete Entzerrungsnorm für professionelle analoge Bandaufzeichnung. Ein 1/2-Zoll Master kann je nach Herkunft und Produktion mit NAB oder einer IEC/CCIR-Entzerrung aufgenommen worden sein.
Splicing Tape ist spezielles Klebeband zum fachgerechten Verbinden von Magnetband. Alte Klebestellen können nach Jahrzehnten austrocknen, klebrig werden oder sich während der Wiedergabe lösen.
Für die Langzeitarchivierung werden unkomprimierte PCM-Audiodateien wie WAV beziehungsweise BWF verwendet. Die konkrete Ausgabestruktur und weitere Bearbeitung können an den jeweiligen Archiv- oder Produktionszweck angepasst werden.
Historische PCM-1610/1630-Produktionen können Emphasis-Informationen enthalten. Diese gehören zum ursprünglichen digitalen Mastering-Kontext und müssen bei einer fachgerechten Archivierung berücksichtigt werden, statt das Band lediglich wie eine gewöhnliche Audioaufnahme abzuspielen.
PCM-1610 und PCM-1630 sind professionelle digitale Stereo-Masterformate von Sony. Die digitalen Audiodaten wurden dabei über einen PCM-Prozessor als Videosignal codiert und auf 3/4-Zoll-U-matic-Kassetten gespeichert. Solche Bänder wurden insbesondere als digitale Master in der professionellen Musikproduktion eingesetzt.
Ja. Auch BASF stellte für DTRS geeignete 8-mm-Medien her. BASF DA MP ist beispielsweise als DTRS-Bandtyp dokumentiert und kann entsprechend bearbeitet werden.
Ja. BASF DA MP gehört zu den dokumentierten DTRS-Medien. Solche 8-mm-Kassetten können acht digitale Audiospuren enthalten und auch Bestandteil eines größeren synchronisierten DTRS-Projekts sein.
Professionelle Masterbänder können Referenz- und Kalibriertöne enthalten. Sie helfen dabei, Wiedergabepegel und gegebenenfalls ein Rauschunterdrückungssystem passend zur ursprünglichen Aufnahme einzurichten.
Die Bandbreite allein sagt nichts über die Spurzahl aus. Ein 1/2-Zoll-Band kann beispielsweise ein zweikanaliges Stereo-Master oder ein Mehrspurband sein. Deshalb muss das Spurformat vor dem Transfer korrekt bestimmt werden.
DAT-HR bezeichnet den High-Resolution-Betrieb professioneller Tascam-DAT-Systeme. Der Tascam DA-45HR ermöglicht neben klassischen DAT-Aufnahmen auch hochauflösende 24-Bit-Aufzeichnungen.
Bei den hier bearbeiteten historischen PCM-1610/1630-U-matic-Mastern wird das Band vor dem eigentlichen Transfer entsprechend vorbereitet; Tape Baking beziehungsweise eine kontrollierte Trocknungsbehandlung ist für diese alten Mastertapes erforderlich, bevor sie sicher auf der DMR-2000 oder DMR-4000 wiedergegeben werden.
Ja. Das Originalgerät des Kunden ist nicht zwingend erforderlich. Entscheidend ist, das Aufzeichnungsformat zu identifizieren und eine technisch kompatible, korrekt gewartete Wiedergabemaschine zu verwenden.
Für ProDigi reicht eine gewöhnliche analoge Bandmaschine nicht aus. Benötigt werden kompatible professionelle Digitalbandtechnik, korrekte Format- und Sampleratenzuordnung sowie ein stabiler Bandtransport und eine zuverlässige digitale Auslesung.
Ja. 1/2-Zoll-Bänder von Quantegy können nach Prüfung des Bandzustands und der technischen Aufzeichnungsparameter formatgerecht digitalisiert werden.
Ja. Maxell XL-II gehört zu den hochwertigen Type-II-Kassetten, die bei verschiedenen Multitrackrecordern eingesetzt wurden. Spurformat, Geschwindigkeit und Noise Reduction müssen passend zum ursprünglichen Recorder gewählt werden.
Für DAT und DAT-HR steht insbesondere ein Tascam DA-45HR zur Verfügung. Das professionelle DAT-Deck unterstützt klassische DAT-Aufnahmen und den High-Resolution-Modus.
Der Tascam MD-350 ist ein professionelles MiniDisc-Deck. Er wird für die Wiedergabe und Archivierung kompatibler klassischer MiniDisc-Aufnahmen eingesetzt.
MiniDisc kann Textinformationen wie Disc- und Titelnamen speichern. Diese Metadaten wurden häufig zur Organisation von Aufnahmen, Sessions, Interviews oder Musikstücken verwendet.
Fehlen Angaben zu Dolby, dbx oder Telcom C4, werden vorhandene Beschriftungen, Track Sheets, Referenztöne und das Wiedergabeverhalten geprüft. Ein falsches Noise-Reduction-System würde den Klang deutlich verändern und darf nicht einfach angenommen werden.
Die Compact Cassette speichert Audio analog, DAT dagegen digital. DAT benötigt deshalb spezielle DAT-Wiedergabetechnik und wird nach Möglichkeit direkt digital übertragen.
Ja. MiniDisc wurde häufig für Interviews, Reportagen und Sprachaufnahmen verwendet. Solche Medien können ebenso archiviert werden wie Musik- und Studioaufnahmen.
Die Wirkung einer Trocknungsbehandlung ist nicht als dauerhafte Restaurierung zu verstehen. Sie schafft bei geeigneten problematischen Bandtypen ein Zeitfenster für die sichere Wiedergabe und Digitalisierung. Deshalb steht nach der Behandlung die hochwertige Sicherung des Inhalts im Vordergrund.
Ja. Professionelle 1-Zoll-Multitrackproduktionen mit Dolby A oder Dolby SR können entsprechend ihrer Spurkonfiguration wiedergegeben und mit der passenden Dolby-Decodierung übertragen werden.
Ja. Vorhandene Timecode- und Synchronisationsinformationen sind bei historischen Multitrackproduktionen relevant und sollten bei der Rekonstruktion einer Session berücksichtigt werden.
Ja. NetMD-Medien basieren grundsätzlich auf der MiniDisc-Technik. Für die Archivierung muss berücksichtigt werden, in welchem Aufnahmemodus die Disc beschrieben wurde und welche Zugriffsmöglichkeit die verwendete Hardware bietet.
Ja. Auch wenn Beschriftung, Spurzahl, Geschwindigkeit oder weitere Angaben fehlen, kann das Medium technisch untersucht werden. Geprüft werden unter anderem 16- oder 24-Spur-Format, Geschwindigkeit, Entzerrung, vorhandene Rauschunterdrückung und gegebenenfalls SMPTE-Timecode.
Ja. Wenn das U-matic-Band das ursprüngliche digitale Master enthält und erfolgreich ausgelesen werden kann, eignet sich der Transfer als Grundlage für Archivierung, Remastering oder eine erneute Veröffentlichung.
Professionelle Master wurden mit definierten Pegeln, Entzerrungen und gegebenenfalls Rauschunterdrückung aufgenommen. Eine auf das konkrete Band abgestimmte Wiedergabe ist deshalb wesentlich, um den ursprünglichen Klang und Pegel möglichst korrekt zu reproduzieren.
Ja. Gealterte oder gelöste Klebestellen können den Bandlauf gefährden. Notwendige Klebestellen können mit geeignetem Splicing Tape erneuert werden.
Ja. Dolby-SR-codierte analoge Multitracks können über die Dolby MT Series decodiert werden. Eine korrekte Zuordnung und Einmessung ist für die Wiedergabe entscheidend.
Ein bekanntes Altersproblem sind mechanische Kunststoffteile, die mit den Jahren spröde werden und brechen können. Eine äußerlich gut erhaltene Maschine muss deshalb mechanisch nicht automatisch zuverlässig sein.
Wird ein nicht passendes Dolby-Verfahren verwendet oder stimmt die Pegelreferenz nicht, arbeitet die Decodierung nicht entsprechend der ursprünglichen Codierung. Das kann Klangbalance und Dynamik deutlich verändern.
DTRS-Medien können ausdrücklich mit DTRS gekennzeichnet sein. Weitere Hinweise sind Bezeichnungen wie DA-88, DA-98 oder DA-98HR, Track- oder Reel-Nummern sowie Angaben zu Songs, Takes, Timecode oder Multitrack-Projekten. Da DTRS Hi8-Kassetten verwendet, ist eine eindeutige Erkennung allein am Gehäuse nicht immer möglich.
Auch 2-Zoll-16-Spur wird auf einer Studer A827 übertragen. Dafür ist jedoch ein Umbau auf den seltenen 16-Spur-Kopfträger beziehungsweise Kopfsatz erforderlich. Dadurch kann das originale 16-Spur-Spurformat korrekt abgetastet werden.
Ja. dbx Type I und Type II gehören zu den verfügbaren Noise-Reduction-Systemen. Das tatsächlich verwendete Verfahren muss vor dem Transfer korrekt bestimmt werden.
Ja. Ein Track Sheet ist hilfreich, aber nicht zwingend vorhanden. Fehlen Unterlagen, werden die technischen Eigenschaften des Mediums soweit möglich geprüft. Dazu gehören unter anderem Spurzahl, Geschwindigkeit, Entzerrung, Noise Reduction und SMPTE-Timecode.
Nein. Ob eine Trocknungsbehandlung erforderlich ist, hängt vom Bandtyp und vom tatsächlichen Zustand ab. Das Medium wird vor der Wiedergabe geprüft.
Beim SMPTE-Slave-Transfer wird der Timecode des Originalbandes ausgewertet und bei Bedarf reshaped. Die Bandmaschine folgt über den Synchronizer als Slave der DAW. Dadurch werden Laufzeit- und Geschwindigkeitsabweichungen der ursprünglichen Aufnahme berücksichtigt.
Ja. DAT war auch im professionellen Rundfunk- und Produktionsumfeld verbreitet. Historische Sendemitschnitte, Beiträge, Interviews und Musikproduktionen auf DAT können archiviert werden.
Zunächst wird geprüft, ob die Ursache beim Bandmaterial, bei Verschmutzungen oder bei der digitalen Lesbarkeit liegt. Bei problematischem Bandmaterial können vor einem erneuten Leseversuch entsprechende Restaurierungs- und Behandlungsmaßnahmen erforderlich sein. Bei schwer beschädigten digitalen Steuerinformationen kann eine vollständige Wiederherstellung jedoch nicht garantiert werden.
Digitale Multitrack-Formate können technisch empfindlich sein und erfordern abhängig vom Zustand eine sorgfältige Behandlung. Deshalb werden die Medien vor der eigentlichen Digitalisierung geprüft und auf ihre Spielbarkeit beurteilt.
Unterschiedliche Gerätegenerationen unterstützen nicht zwingend dieselben Aufnahmearten. Besonders MDLP, NetMD und Hi-MD erfordern jeweils kompatible Hardware. Zusätzlich können Alterung oder Lesetoleranzen eine Rolle spielen.
ProDigi, auch PD beziehungsweise Professional Digital genannt, ist ein professionelles digitales Open-Reel-Tonbandformat von Mitsubishi. Es arbeitet mit stationären Köpfen und linearer digitaler Aufzeichnung auf Magnetband und war ein konkurrierendes professionelles System zu Sony DASH.
Fostex B-16-Aufnahmen gehören zu den historischen 1/2-Zoll-16-Spur-Produktionen. Entscheidend für den Transfer sind das tatsächliche Spurformat sowie Geschwindigkeit, Entzerrung und gegebenenfalls Rauschunterdrückung. Diese Parameter werden vor dem Transfer geprüft.
Für analoge Multitrackformate wird der RME M-32 AD Pro II eingesetzt. Er übernimmt die Mehrkanal-A/D-Wandlung der getrennten Spuren.
Die Spurbreite und Spurlage unterscheiden sich je nach Multitrackformat. Für eine technisch korrekte Wiedergabe muss deshalb eine zur ursprünglichen Aufzeichnung passende Kopfkonfiguration verwendet werden.
ATRAC steht für Adaptive Transform Acoustic Coding. Das von Sony entwickelte Datenreduktionsverfahren ermöglichte es, digitales Stereo-Audio auf einer klassischen MiniDisc zu speichern. Verschiedene MD-Generationen verwenden unterschiedliche ATRAC-Varianten.
Wenn die Disc in einem normalen MiniDisc-Audiomodus wie SP oder einem vom Deck unterstützten MDLP-Modus beschrieben wurde, kann sie mit entsprechend kompatibler Hardware wiedergegeben werden. NetMD allein macht die Disc nicht zu einem grundsätzlich anderen Medium.
Ja. Leader Tape ist bei professionellen Masterbändern üblich und dient unter anderem zur Trennung, Kennzeichnung und zum Schutz. Vorhandene Leader und Schnittstellen werden bei der Vorbereitung berücksichtigt.
Der SMPTE-Timecode (Zeitcode) ist ein von der Society of Motion Picture and Television Engineers (SMPTE) eingeführter Timecode im Fernseh-, Hörfunk- und Studiobereich, der Geräte unterschiedlicher Hersteller und beliebiger Video- und Audiotechniken miteinander synchronisiert, die diesen Standard unterstützen. Er ist in den Dokumenten ST 12-1 und ST 12-2 der SMPTE festgelegt, welche zuletzt im Jahr 2014 aktualisiert wurden.[1][2]Er wird benötigt, um zum Beispiel bei der Synchronisation Film, Musik- und Geräuschmix sowie die letztendliche Synchronaufnahme exakt zeitgleich ablaufen zu lassen bzw. überhaupt aufnehmen zu können.
Die Zeitangabe erfolgt im Format einer achtstelligen absoluten Zeitangabe, die zusätzlich in Frames unterteilt ist (hh:mm:ss:ff). Es gibt immer einen Master und diesem untergeordnete Slaves (Sklaven). Der Master gibt die SMPTE-Timecode-Position an. So steuert ein Gerät die Wiedergabe (und damit die Position auf einem Band bzw. in computergestützten Harddisk-Recording-Systemen), dem alle angeschlossenen Geräte folgen.
Heute wird der SMPTE-Timecode im Tonstudio oftmals durch den Computer als Master (in Sequenzern) gesteuert. Dieses geschieht meistens über spezielle Schnittstellen, aber es gibt inzwischen auch preisgünstige Komplettlösungen, die diesen Anschluss zusätzlich zu Audio- oder MIDI-Eingängen bieten. Das Signal wird beispielsweise mit einem Cinchkabelübertragen.
Mit diesem Standard ist es dem SMPTE 1967/69 gelungen, das Chaos verschiedener miteinander konkurrierender Timecodes zu bereinigen. Dieser Standard hat bis heute große praktische Bedeutung.#
Quelle:Wikipedia
Ja. Entscheidend sind das aufgezeichnete Spurformat, die Geschwindigkeit, gegebenenfalls die Rauschunterdrückung und der Zustand des Bandes.
Ja. Historische CD-Master auf U-matic mit Sony PCM-1610 oder PCM-1630 können mit originalem Sony-Equipment ausgelesen und für die heutige dateibasierte Archivierung gesichert werden.
Für hochwertige Archivierung und Weiterbearbeitung werden Broadcast-WAV-Dateien verwendet. Standardmäßig sind 24 Bit und 96 kHz vorgesehen; auf Wunsch ist auch 24 Bit und 192 kHz möglich.
Head Out bedeutet, dass der Bandanfang außen beziehungsweise unmittelbar abspielbereit liegt. Die Wickellage ist eine organisatorische und mechanische Eigenschaft und sagt nichts über die Audioqualität des Masters aus.
DIN-Normen spielen bei historischen deutschen Studio- und Rundfunkbändern eine wichtige Rolle. Angaben auf Bandkarton, Begleitblatt oder Archivunterlagen helfen bei der korrekten technischen Zuordnung.
Sticky Shed Syndrome ist eine altersbedingte Problematik bestimmter Magnetbänder. Betroffene Bänder können beim Abspielen kleben, quietschen oder Abrieb erzeugen. Der Bandzustand wird deshalb vor einer normalen Wiedergabe geprüft.
Professionelle Digitalbandformate verfügen über Fehlererkennung und Korrektur. Der Zustand eines historischen Bandes und die Stabilität der Wiedergabe sind deshalb wichtige Bestandteile eines Archivtransfers.
Für Remastering, Reissues und Archivprojekte sollte das digitale Ausgangsmaterial die ursprüngliche Aufnahme technisch möglichst korrekt wiedergeben. Eine falsche oder fehlende Dolby-Decodierung würde bereits vor dem eigentlichen Mastering Frequenzgang und Dynamik verändern.
Overdub bedeutet, dass weitere Instrumente oder Stimmen nacheinander auf freie Spuren aufgenommen werden, während bereits vorhandene Tracks abgehört werden. Diese Arbeitsweise war typisch für Portastudios und Multitracker.
Entscheidend ist nicht allein der Hersteller, sondern das aufgezeichnete Format und der Zustand des Bandes. Historische 1-Zoll-Bänder können beispielsweise von Ampex, Quantegy, 3M, BASF, AGFA oder anderen Herstellern stammen.
In Studio- und Rundfunkarchiven finden sich unter anderem Bänder von BASF, AGFA, Ampex, Quantegy, 3M/Scotch und EMTEC. Der konkrete Bandtyp kann für Zustandsprüfung und Vorbereitung relevant sein.
Ja. Auch Fuji-DAT-Medien können mit professioneller DAT-Technik bearbeitet und nach Möglichkeit direkt digital archiviert werden.
ProDigi ist ein digitales Tonbandformat. Obwohl das Medium wie ein klassisches offenes Tonband aussieht, sind die Audiosignale digital auf dem Magnetband gespeichert.
Ja. Analoge Multitrackaufnahmen werden standardmäßig als gleich lange und synchron ausgerichtete Einzelspuren ausgegeben. Sie können anschließend gemeinsam in einer DAW geladen werden.
Ja. Der DA-45HR ist nicht nur für High-Resolution-Aufnahmen vorgesehen, sondern kann auch klassische DAT-Aufnahmen wiedergeben. Dadurch eignet er sich für Archive mit unterschiedlichen DAT-Generationen.
Ja. Beschriftungen auf Bandkarton, Spule und Begleitunterlagen können wichtige Angaben zu Künstler, Titel, Geschwindigkeit, Entzerrung, Pegel, Referenztönen, Bandtyp und Noise Reduction enthalten.
Ja. Viele Bands nutzten 1/2-Zoll-Multitracktechnik für Proberaum-, Demo- und Eigenproduktionen. Auch solche Aufnahmen können formatgerecht übertragen und als getrennte Spuren archiviert werden.
Die auf einer Hi8-Kassette angegebene Videolaufzeit entspricht nicht zwingend der tatsächlichen DTRS-Audio-Aufnahmezeit. Tascam dokumentiert unterschiedliche DTRS-Laufzeiten abhängig davon, ob das Medium für NTSC oder PAL/SECAM vorgesehen war.
ProDigi und DASH sind unterschiedliche professionelle digitale Bandformate. ProDigi wurde von Mitsubishi geprägt und unter anderem von Otari unterstützt, während DASH vor allem mit Sony verbunden ist. Ein ProDigi-Band ist deshalb nicht einfach ein DASH-Band.
Es handelt sich um unterschiedliche professionelle Rauschunterdrückungssysteme mit jeweils eigener Arbeitsweise. Sie sind nicht untereinander austauschbar. Ein Master muss mit dem Verfahren decodiert werden, mit dem es ursprünglich aufgenommen wurde.
Ja. Für Dolby-SR-codierte analoge Stereo-Master steht Dolby 363 als professionelle Original-Hardware zur Verfügung.
Die aufgedruckte Spielzeit bezieht sich auf den normalen SP-Stereomodus. MDLP mit LP2 oder LP4 sowie Mono-Aufnahmen ermöglichen deutlich längere Laufzeiten auf demselben Medium.
Die DTRS-Familie umfasst ältere 16-Bit-Systeme und spätere High-Resolution-DTRS-Systeme mit 24 Bit. Der Tascam DA-98HR kann 16-Bit-DTRS-Tapes lesen und unterstützt außerdem das hochauflösende DTRS-Format. Bei der Archivierung wird das vorhandene digitale Format nach Möglichkeit mit seiner ursprünglichen Bittiefe übernommen.
Wenn Track Sheets oder andere Produktionsunterlagen vorhanden sind, sollten sie nach Möglichkeit mitgesendet werden. Sie können die Zuordnung von Spuren, Songs und zusammengehörigen ADAT-Tapes deutlich erleichtern.
Obwohl es sich bei dem DASH Band um ein Reineisenmagnet-Band handelt, ist dies im Grunde weniger anfällig, als ein analoges Tonband, jedoch gibt es einen Aspekt, der den „Tod“ des Mediums einleitet. Auf jedem Band befindet sich ein CTL-Track. Dieser „Control“-Track sagt der zu lesenden Maschine, welche Information wo und wann auf dem Band sind. Ist diese Spur zerstört, ist das gesamte Band nicht mehr lesbar und die digitalen Informationen sind unwiederbringlich verloren. Es kommt zum kompletten „Drop-Out“ aller Spuren oder das Medium wird „unlesbar“.
Ja. Ampex 499 wurde für professionelle Studioanwendungen eingesetzt. Wie bei jedem historischen Masterband wird der konkrete Zustand vor dem Transfer beurteilt und bei Bedarf entsprechend vorbereitet.
ProDigi war ein spezialisiertes und sehr kostspieliges professionelles Digitalbandsystem. Mit dem Übergang zu festplattenbasierten DAWs verschwanden solche großen Digitalbandmaschinen zunehmend aus dem Studiobetrieb.
Ja. Viele Demo- und Eigenproduktionen entstanden auf 1/4-Zoll-8-Spur. Die acht Originalspuren können digitalisiert und anschließend in einer modernen DAW neu bearbeitet oder gemischt werden.
Ja. Analoge Master können physische Schnitte und Klebestellen enthalten, beispielsweise aus klassischem Editing. Diese Stellen werden vor dem Transfer auf Stabilität geprüft.
Ja. Die Ausgabe als gleich lange, synchron ausgerichtete Einzelspuren ist gerade für Neuabmischungen und weitere kreative Bearbeitung geeignet. Damit kann eine analoge 16- oder 24-Spur-Produktion nach dem Transfer in einer modernen DAW weiterverarbeitet werden.
Historische Bänder sollten möglichst nicht durch vermeidbare Maschinenfehler belastet werden. Eine revidierte Wiedergabemaschine mit erneuerten kritischen Komponenten reduziert das Risiko altersbedingter mechanischer Ausfälle während des Transfers.
Ampex 456 ist eine Bandbezeichnung, die bei älteren professionellen Tonbandbeständen vorkommen kann. Ein vorhandenes Ampex-456-Tape wird vor der Digitalisierung auf seinen tatsächlichen Zustand und seine Spielbarkeit geprüft. Bei Anzeichen von Sticky Shed Syndrome wird das Band vor dem Transfer entsprechend behandelt.
Der Sony DMR-4000 ist ein professioneller U-matic Digital Master Recorder für das Sony Digital Mastering System. Er wurde unter anderem zusammen mit PCM-1610 und PCM-1630 für professionelle digitale Master- und CD-Produktionsabläufe verwendet.
Ein 2-Zoll-Multitrack-Tonband ist ein professionelles analoges Magnetband mit 2 Zoll Bandbreite. Es wurde in Tonstudios vor allem für Mehrspuraufnahmen eingesetzt. Besonders verbreitet sind 2-Zoll-16-Spur- und 2-Zoll-24-Spur-Produktionen. Bei der Digitalisierung werden die einzelnen Spuren synchron übertragen, damit das Material anschließend wieder in einer DAW weiterbearbeitet oder neu gemischt werden kann.
Alte Klebestellen können sich lösen oder Kleber abgeben. Bei einem wertvollen Master müssen sie vor der Wiedergabe kontrolliert und bei Bedarf mit geeignetem Splicing Tape erneuert werden.
Ja. Auch 2-Zoll-Multitrackbänder von BASF können bearbeitet werden. Herstellername und Bandbezeichnung ersetzen jedoch nicht die technische Prüfung: Vor dem Transfer werden Zustand, Spurzahl, Geschwindigkeit, Entzerrung, Noise Reduction und gegebenenfalls Timecode bestimmt.
Zwischen den Geräten unterscheiden sich Spurzahl, Spurlage, Bandgeschwindigkeit und Rauschunterdrückung. Die Modellbezeichnung hilft deshalb, die richtige Wiedergabemaschine und die korrekten Einstellungen zu bestimmen.
Ja. Die acht Spuren werden als gleich lange und synchron ausgerichtete Einzeldateien ausgegeben. Dadurch können sie später gemeinsam in einer DAW geladen und neu gemischt werden.
Mehrspur-Portastudios nutzen die Bandspuren anders als ein normales Stereo-Kassettendeck und arbeiten je nach Modell zusätzlich mit anderer Geschwindigkeit und Noise Reduction. Deshalb können Spuren fehlen, rückwärts laufen oder mit falscher Tonhöhe wiedergegeben werden.
Ja. 1/2-Zoll Stereo-Master werden mit einer Studer A80 HC wiedergegeben und über einen Prism Sound Lyra 2 A/D-Wandler digitalisiert. Die Maschine wird auf das jeweilige Kundenband und dessen technische Parameter abgestimmt.
Nein. Eine klassische MiniDisc-Aufnahme wurde bereits beim Aufzeichnen mit ATRAC codiert. Eine spätere WAV-Datei kann das Signal verlustfrei speichern, aber die bei der ursprünglichen ATRAC-Codierung verworfenen Informationen nicht rekonstruieren.
Ja. Geräte wie verschiedene Tascam- und Yamaha-Multitracker kombinierten Mehrkanalmixer und Kassettenrecorder. Das Band kann übertragen werden, wenn das konkrete 8-Spur-Aufzeichnungsformat mit der vorhandenen Wiedergabetechnik kompatibel ist.
Ja. Auch historische Produktionen aus Tascam MIDIStudio 644 beziehungsweise 688 können nach Bestimmung des konkreten Mehrspur-Kassettenformats digitalisiert werden.
Nein. Tape Baking ist keine dauerhafte Reparatur des Magnetbandes. Die kontrollierte Trocknung dient dazu, bestimmte problematische Bänder für einen begrenzten Zeitraum wieder zuverlässig genug für die Digitalisierung abspielbar zu machen. Der anschließende Transfer sollte deshalb nicht unnötig hinausgezögert werden.
Ja. Auch ältere TDK-DAT-Medien können digitalisiert werden. Vor der eigentlichen Übertragung werden Zustand und Spielbarkeit des individuellen Bandes berücksichtigt.
Ja. Auch 8-Spur-Kassetten wurden für Band-, Demo- und Homerecordingproduktionen verwendet. Bei passender Wiedergabetechnik können die einzelnen Spuren synchron digitalisiert werden.
15 IPS bedeutet 15 inches per second und entspricht ungefähr 38 cm/s Bandgeschwindigkeit. Die richtige Geschwindigkeit ist entscheidend für Tonhöhe, Laufzeit und korrekte Wiedergabe.
Ein ADAT-Band ist ein digitales 8-Track- beziehungsweise 8-Spur-Multitrackmedium. Bei der Digitalisierung werden die vorhandenen Spuren als zusammengehörige Multitrack-Aufnahme behandelt.
Ja. Für Tascam-234-Aufnahmen steht eine passende Tascam 234 zur Verfügung. Die vier Spuren können getrennt digitalisiert werden.
Ja. Telcom C4 gehört zu den verfügbaren professionellen Rauschunterdrückungssystemen. Es ist insbesondere bei europäischen Studio- und Rundfunkbändern relevant.
Ampex 456 ist ein sehr verbreitetes professionelles Studioband und findet sich häufig in Master- und Multitrack-Archiven. Vor der Digitalisierung wird der Zustand geprüft. Zeigt das Band typische Binderprobleme, wird es vor dem Transfer entsprechend behandelt.
Nein. Beide gehören zur 32-Spur-ProDigi-Familie, die X-850 ist jedoch eine Weiterentwicklung mit anderem Systemdesign und enger Zusammenarbeit mit Otari. Historische Kompatibilitätsbesonderheiten müssen berücksichtigt werden.
Bei älteren Archiv-, Studio- und Masterbändern ist eine vorherige Zustandsprüfung grundsätzlich sinnvoll. Tonband-digitalisieren.de empfiehlt insbesondere bei wertvollen oder lange gelagerten Bändern eine vorbeugende Beurteilung und, wenn Bandtyp und Zustand dies nahelegen, eine kontrollierte Trocknungsbehandlung vor dem eigentlichen Transfer.
Ein klebriges Band kann an Bandführungen und Tonköpfen haften, starken Abrieb erzeugen und die Wiedergabe zunehmend verschlechtern. Im ungünstigen Fall wird das historische Original unnötig mechanisch belastet. Deshalb wird ein auffälliges Band nicht einfach weiter abgespielt.
Wird ein Band mit der falschen Entzerrung wiedergegeben, verändert sich der Frequenzgang. Für eine archivgerechte Digitalisierung muss deshalb die ursprüngliche Aufnahme- beziehungsweise Wiedergabenorm korrekt berücksichtigt werden.
Klassisches DAT arbeitet typischerweise mit 16 Bit. DAT-HR ist eine High-Resolution-Erweiterung für 24-Bit-Aufzeichnungen auf DAT-Medien. Für die Archivierung ist deshalb wichtig, das tatsächlich auf dem Band vorhandene Aufnahmeformat korrekt zu erkennen.
Ja. Für professionelle analoge Multitrackaufnahmen mit Dolby A steht die Dolby MT Series zur Verfügung. Die Decodierung wird passend zur ursprünglichen Aufzeichnung in den Wiedergabeweg integriert.
Ja. DAT arbeitet mit sehr schmalem Magnetband und hoher Datendichte. Verschmutzung, Alterung, mechanische Probleme oder Dropouts können die digitale Wiedergabe beeinträchtigen. Deshalb ist eine geeignete professionelle Wiedergabemaschine besonders wichtig.
Ja. Track Sheets können Spurbelegung, Geschwindigkeit, Rauschunterdrückung, Timecode und weitere Produktionsdaten dokumentieren. Sie sollten zusammen mit dem Band eingesendet werden, wenn sie noch vorhanden sind.
Telcom C4 ist ein professionelles Rauschunterdrückungssystem, das insbesondere in europäischen Studio- und Rundfunkumgebungen eingesetzt wurde. Für historische Masterbänder kann die korrekte Telcom-C4-Decodierung entscheidend sein.
Ja. Tascam-Portastudio-Kassetten können nach Bestimmung von Spurformat, Geschwindigkeit und Rauschunterdrückung mit kompatibler Mehrspurtechnik übertragen werden.
dbx Type I ist ein professionelles Kompander-Rauschunterdrückungsverfahren für hochwertige Bandaufzeichnung. Es wurde unter anderem in Studioanwendungen eingesetzt und muss bei entsprechend codierten Masterbändern korrekt decodiert werden.
Für die moderne Archivierung können unkomprimierte PCM-Audiodateien verwendet werden. Entscheidend ist, die ursprünglichen digitalen Audiodaten ohne unnötige Qualitätsverluste zu sichern.
Ja. Beim professionellen Sony Digital Mastering System kann die Fehlerperformance des U-matic-Masters ausgewertet werden. Die Fehlerrate liefert wichtige objektive Informationen über die Lesbarkeit und technische Qualität des historischen Digitalmasters.
Grundsätzlich ist bei einem 1-Zoll-Band das tatsächlich aufgezeichnete Spurformat entscheidend, nicht nur der Hersteller der ursprünglichen Maschine. Vor dem Transfer werden Spurzahl und Aufzeichnungsparameter bestimmt und die passende Wiedergabetechnik gewählt.
Ja. Das Medium wird vor der eigentlichen Digitalisierung beziehungsweise digitalen Auslesung technisch beurteilt und vorbereitet. Bei diesen historischen Mastertapes gehören Bandzustand, sichere Wiedergabefähigkeit und die anschließende Fehlerkontrolle zu den wichtigen Punkten.
Alte Tonbänder können aufgrund von Veränderungen des Bindemittels der Magnetschicht klebrig werden. Bei bestimmten Bandtypen spielt die Aufnahme von Feuchtigkeit eine wesentliche Rolle. Ein solches Band sollte vor der Digitalisierung geprüft und gegebenenfalls kontrolliert getrocknet werden.
Grundsätzlich ja. Die Fostex X-15 ist ein 4-Spur-Multitracker für Compact Cassette. Sie arbeitet mit einem 4-Kanal-Format und Dolby B; diese Eigenschaften müssen bei der Wiedergabe berücksichtigt werden.
Ja. Analoge Multitrack-Aufnahmen werden standardmäßig als gleich lange und synchron ausgerichtete Einzelspuren ausgegeben. Dadurch können 16- oder 24-Spur-Aufnahmen direkt in einer DAW für Archivierung, Restaurierung oder einen neuen Mix weiterverarbeitet werden.
Nicht allein der Herstellername entscheidet über die Kompatibilität. Spurformat, Bandbreite, Geschwindigkeit, Entzerrung und Rauschunterdrückung müssen zur Wiedergabetechnik passen. Diese Parameter werden bei unbekanntem Material geprüft.
Ja. Bespielbare MiniDiscs können gelöscht, editiert und erneut beschrieben werden. Bei einem wichtigen unbekannten Medium sollte deshalb nichts verändert oder neu aufgenommen werden, bevor der Inhalt geprüft wurde.
