1/4″ Master-Tonband2021-11-26T15:59:00+00:00

Die Viertelzoll-Spulen (1/4″) sind wahrscheinlich die bekanntesten Tonbänder der Welt.

Diese Art von Band wird seit über 60 Jahren in Privathaushalten und Aufnahmestudios verwendet. 1/4″-Tonbandmaschinen wurden verwendet, um alles von Live-Studio-Sessions bis hin zum Diktat aufzunehmen. Viele Plattenlabels haben auch kommerzielle Musik in diesem Format veröffentlicht. In einer Studioumgebung wurde das 1/4“-Band häufig für das Stereo-Master oder Live-Aufnahmen (z. B. für Radiosendungen) verwendet.

Bei der Heimaufnahme verwendeten viele Verbraucher diese Decks zum Aufnehmen von LPs oder Radiosendungen. Viele Consumer-Decks konnten auch Stereo (2 Kanäle) in beide Richtungen aufnehmen (wie eine Kassette). 1972 brachte TEAC mit der 2340 ein 1/4 „-Tonbandgerät mit vier Kanälen auf den Markt, das zum ersten Mal Mehrspuraufzeichnungen ermöglichte. 1/4“ -Tonbänder gab es in verschiedenen Größen und Längen für den Endverbraucher.

Professionelle Tonbänder haben fast immer einen Durchmesser von 10,5 Zoll und bestehen aus Metall. Obwohl das 1/4 Zoll-Format heutzutage privat kaum noch verwendet wird, verwenden immer noch viele Studios und Musiker auf der ganzen Welt 1/4 Zoll-Maschinen. Wenn es um die Bearbeitung geht, entscheiden sich die meisten Tontechniker für die Digitalisierung des Tonbandes, um eine sichere Bearbeitung in einer DAW zu ermöglichen und die begrenzte Lebensdauer zu umgehen.

Ältere 1/2-Zoll-Bänder, einschließlich AMPEX456 / Quantegy und 3M / SCOTCH, neigen aufgrund des Abbaus des Bindemittels (Klebers), das die Oxidpartikel auf dem Band hält, leider zum „Kleben“. Sollten Sie im Besitzt solcher Bändern sein, erfragen Sie bitte ein gesondertes Angebot.

Mögliche Formate: 1/2 2-Track (Stereo) Masterband / 15 oder 7,5 ips
NAB oder IEC Equalisation, deutsche oder internationale Bandlage
Timecode-Wandlung auf Wunsch ebenfalls möglich bei Bändern mit SMPTE Timecode

Verwendete Hardware zur Überspielung:

Tascam BR-20T

Tascam BR-20T Mastermaschine & MOTU AVB Digitalwandler und/oder YAMAHA DM2000

MOTU AVB Interfaces
Mastertape 1/4"

Digitalisierung ab

95 je Band
  • 15, 7.5 und 3,25 IPS möglich
  • NAB oder IEC Equalisation möglich
  • deutsche oder amerikanische Spurlage möglich
  • Timecode read/write möglich
  • Staffelpreise möglich ab 3 Bänder

Preise zzgl. ges. MwSt.

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Was bedeutet SMPTE?2021-11-11T19:51:36+00:00

Der SMPTE-Timecode (Zeitcode) ist ein von der Society of Motion Picture and Television Engineers (SMPTE) eingeführter Timecode im Fernseh-, Hörfunk- und Studiobereich, der Geräte unterschiedlicher Hersteller und beliebiger Video- und Audiotechniken miteinander synchronisiert, die diesen Standard unterstützen. Er ist in den Dokumenten ST 12-1 und ST 12-2 der SMPTE festgelegt, welche zuletzt im Jahr 2014 aktualisiert wurden.[1][2]Er wird benötigt, um zum Beispiel bei der Synchronisation Film, Musik- und Geräuschmix sowie die letztendliche Synchronaufnahme exakt zeitgleich ablaufen zu lassen bzw. überhaupt aufnehmen zu können.

Diagramm des SMPTE-Timecode

Die Zeitangabe erfolgt im Format einer achtstelligen absoluten Zeitangabe, die zusätzlich in Frames unterteilt ist (hh:mm:ss:ff). Es gibt immer einen Master und diesem untergeordnete Slaves (Sklaven). Der Master gibt die SMPTE-Timecode-Position an. So steuert ein Gerät die Wiedergabe (und damit die Position auf einem Band bzw. in computergestützten Harddisk-Recording-Systemen), dem alle angeschlossenen Geräte folgen.

Heute wird der SMPTE-Timecode im Tonstudio oftmals durch den Computer als Master (in Sequenzern) gesteuert. Dieses geschieht meistens über spezielle Schnittstellen, aber es gibt inzwischen auch preisgünstige Komplettlösungen, die diesen Anschluss zusätzlich zu Audio- oder MIDI-Eingängen bieten. Das Signal wird beispielsweise mit einem Cinchkabelübertragen.

Mit diesem Standard ist es dem SMPTE 1967/69 gelungen, das Chaos verschiedener miteinander konkurrierender Timecodes zu bereinigen. Dieser Standard hat bis heute große praktische Bedeutung.#

Quelle:Wikipedia

Was beudeutet „Tails out“2021-06-10T14:30:54+00:00

Zur Vermeidung des „Durchsprech-Effektes“ von Tonbändern werden diese normalerweise nicht zurückgespult und auf der aufnehmenden Spule belassen. Diesen Zustand nennt man „Tails-Out“; also der Schwanz (Ende) ist außen an der Spule.

Um das Band abzuspielen muss es zurückgespult werden.

Was bedeutet „Kopier-Effekt“?2021-06-10T14:33:13+00:00

Wenn man ein Tonband lange Zeit lagert, kommt es zum sogenannten „Kopiereffekt“ –
der (laute) Inhalt einer Wicklung kopiert sich durch den eigenen Magnetismus auf die nächste Wicklung.

Das führt dazu, daß man ein „pre-echo“ bekommt: man hört die eigentliche Aufnahme in einer leiseren Kopie, bevor sie eigentlich einsetzen sollte.
Wenn man das vermeiden will, muß man das Band „tailed-out“-lagern, also „auf Ende“. Somit fällt das „pre-echo“ IN die Aufnahme hinein, anstatt davor – somit fällt sie nicht mehr auf. Das heißt jedoch, daß man erst das ganze Band zurückspulen muß, bevor man es abspielen kann.

Um diesen Umstand zu vermeiden, also die Bänder „auf Anfang“ lagern zu können (schneller Zugriff ist im Rundfunk genauso wichtig wie lange Lagerbeständigkeit), wählte man damals noch sehr lage Zeit die sogenannte „Deutsche Schichtlage“, die es erlaubte, Bänder „auf Anfang“ gespult zu lagern und trotzdem keinen störenden Kopiereffekt als „pre-echo“ zu haben.

Was bedeutet IEC und NAB EQ?2021-05-07T15:10:02+00:00

IEC und NAB sind zwei Aufzeichnungs-Normen.

IEC = International Electronic Commission
CCIR = Comité Consultatif International des Radiocommunications
DIN = Deutsche Industrie-NormNAB = National Association of Broadcasters

Weil die Zeitkonstanten der beiden Normen verschieden sind, gibt es bei der Wiedergabe eines IEC- Bandes auf einem NAB-Tonbandgerät – und umgekehrt – hörbare Frequenzgangfehler.

Der Wiedergabefrequenzgang eines IEC-Bandes, das mit der NAB-Norm wiedergegeben wird, klingt zu hell, weil zu viel Höhen wiedergegeben werden und außerdem Tiefen fehlen (Korrekturwerte).

Der Wiedergabefrequenzgang eines NAB-Bandes, das mit der IEC-Norm wiedergegeben wird, klingt zu dumpf, weil Höhen fehlen und außerdem zu viel Tiefen wiedergegeben werden (Korrekturwerte).

Eine Tonbandaufnahme sollte mit der gleichen Norm wiedergegeben werden, mit der sie aufgenommen wurde. Darum darf die Angabe der Aufnahmenorm auf dem Bandkarton nicht fehlen.

Muss trotzdem ein Tonband der einen Norm mit einem Tonbandgerät der anderen Norm wiedergegeben werden, so muss man immer genau überlegen, wie dadurch der Frequenzgang verändert wird.

Damit die Wiedergabe genauso wie die Originalaufnahme klingt, muss der Wiedergabefrequenzgang des Tonbandgerätes mit einem Entzerrer wieder linearisiert werden.

Diese obigen Angaben gelten nur für Studio-Tonbänder mit der linearen Bandgeschwindigkeit von 38,1 cm/s. (15 IPS)

Was bedeutet deutsche Spurlage?2021-06-10T14:31:40+00:00

Masterbänder, die in Deutschland aufgenommen und bearbeitet wurden, wurden sehr oft auf Maschinen des Herstellers Telefunken hergestellt. Diese Maschinen hatten den Tonkopf „außen“ liegen. Das bedeutet, dass das Band von der anderen Seite als üblich abgetastet wurde. Sollte dies bei Ihrem Band der Fall sein, drehen wir es automatisch auf internationale Lage um.

Ich kenne das Format meines Tonbandes nicht, und nun?2021-05-07T15:37:58+00:00

Kein Problem. Senden Sie uns einfach ein Foto mit dem Auftragsformular zu. Wir melden uns bei Ihnen vor Erstellung des Angebots und klären die weiteren Details mit Ihnen.

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